Sopa paraguaya ist das Nationalgericht Paraguays und keine Suppe, sondern ein Maisbrot mit Käse und Zwiebeln. Es ist von Natur aus glutenfrei und ähnelt etwas dem amerikanischen „Cornbread“. Es wird traditionell mit Fleisch (asado) gereicht und eignet sich wunderbar als Beilage zu kräftigen Eintöpfen und Suppen. Gerne auch zur paraguaischen Suppe Vori Vori. Auch zum Frühstück ist es nicht unüblich. Um die Entstehung dieses ungewöhnlichen Namens (denn auf Spanisch bedeutet „sopa“ Suppe), ranken sich ganz viele Geschichten, eine möchte ich euch unten mitgeben.
Ich eröffne die Grillsaison hiermit feierlich mit dem uruguayischen Nationalgericht, dem Chivito. Chivito heißt wörtlich übersetzt kleines Zicklein, aber damit hat dieser Steak-Burger nur am Rande zu tun. Der Legende nach hat ein argentinischer Tourist bei Antonio Carbonaro, dem Besitzer des Restaurants El Mejillón in Punta del Este, etwas mit Ziegenfleisch bestellt. Der findige Antonio hatte kein Ziegenfleisch parat und entwarf diesen Burger und präsentierte es als Chivito. Damit gelang es ihm, das Nationalgericht Uruguays zu erfinden. Anthony Burdain bezeichnet den Chivito als den Everest aller Steak-Sandwiches; die Uruguayer werden nicht müde stolz darauf zu verweisen. Es heißt nun also, Grill anmachen für Chivito!




