Sopa paraguaya ist das Nationalgericht Paraguays und keine Suppe, sondern ein Maisbrot mit Käse und Zwiebeln. Es ist von Natur aus glutenfrei und ähnelt etwas dem amerikanischen „Cornbread“. Es wird traditionell mit Fleisch (asado) gereicht und eignet sich wunderbar als Beilage zu kräftigen Eintöpfen und Suppen. Gerne auch zur paraguayischen Suppe Vori Vori. Auch zum Frühstück ist es nicht unüblich. Um die Entstehung dieses ungewöhnlichen Namens (denn auf Spanisch bedeutet „sopa“ Suppe), ranken sich ganz viele Geschichten, eine möchte ich euch unten mitgeben.
Heute gibt es Vori Vori oder Bori Bori, eine Suppe aus Paraguay, die kleine Maismehlbällchen als Hauptmerkmal hat. Der Name der Suppe „vori vori“ bedeutet in der Sprache Guarani „viele Bällchen“. Guarani scheint wie auch andere Sprachen einfach ein Wort zwei Mal nacheinander zu nennen, wenn man damit den Plural bezeichnen will. Vori Vori ist 2026 als beste Suppe der Welt vom Tasteatlas erklärt worden. Die Suppe ist relativ schnell gemacht, im Original brät man Hähnchen an, dann Gemüse und schon geht es daran die Suppe mit Wasser aufzufüllen und zu köcheln. Am Ende kommen die charakterischtischen Maismehlbällchen hinzu und werden ca. 10min gar gekocht. So hat man eine wärmende und nahrhafte Suppe, die besonders in den Wintermonaten die Seele wärmt.
Heute gibt es eine lateinamerikanische Spezialität: Chipa (auf Deutsch „tschiepa“ ausgesprochen). Chipa sind paraguayische Käsebrötchen und sind von Natur aus glutenfrei, da sie mit Maniok/Tapiokastärke zubereitet werden. Mir ist klar, dass es nicht ganz so einfach ist an Tapiokastärke zu kommen, aber normalerweise hat man entweder in asiatischen oder lateinamerikanischen Läden Glück oder muss die Stärke online bestellen. Das Tolle an Chipa ist, dass man sie ganz wunderbar als Vorspeise, Snack oder zur Party servieren kann. Perfekt also zur Grillsaison!
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