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Empanadas de pino aus Chile

Heute gibt es etwas aus Chile: empanadas de pino oder empanadas chilenas. Empanadas sind gefüllte Teigtaschen, meist zu einem Halbmond geformt, die in ganz Lateinamerika sehr beliebt sind. Nicht von ungefähr gibt es bei mir einen Blogartikel mit weiteren acht verschiedenen Empanada-Rezepten. Jedes Land hat seine eigenen Version, teilweise beansprucht sogar eine Stadt eine Variante, wie zum Beispiel Mendoza in Argentinien. Das Rezept für Empanadas aus Mendoza habe ich natürlich auch schon auf dem Blog. Heute gibt es die Variante aus Chile. Das Besondere an den chilenischen Empanadas ist die Süße, das sind zum einen die karamellisierten Zwiebeln (pino) und zum anderen die Sultanien, die dazu beitragen. Dem entgegengesetzt wird Schärfe mit Chili. Ich warne an dieser Stelle vor, Empanadas vorzubereiten macht viel Arbeit; man erstellt erst einen Teig, dann die Füllung, dann muss man die Empanadas formen und am Schluss noch 25min backen. Ich verteile die Arbeit grundsätzlich immer auf zwei Tage oder friere sie ein. Dadurch, dass wir hier die Zwiebeln karamellisieren, dauert es nochmal länger als sonst, bis man in eine fertige Empanada beißen kann. Aber ich persönlich liebe diese Mischung auch herzhaft und ganz leicht gesüßt.

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Brazo de Reina aus Chile

Heute mache ich wieder bei der kulinarischen Weltreise mit, wir halten in Chile an. Da war mir sofort klar, was ich dazu beisteuern würde: brazo de reina! Wortwörtlich aus dem Spanischen übersetzt, haben wir es hier mit einem „Königinsarm“ zu tun. Hierzulande ist das mit Biskuitrolle zu übersetzen. In Chile besonders gerne mit manjar, also Karamell aus gesüßter Milch, gefüllt. Schon irgendwie verständlich, dass man da an eine Königin denken muss. Als großer Biskuitrollenfan war mir gerade recht, dass die Chilenen diese so gerne essen. Und manjar finde ich sowieso einfach nur lecker. Wer hat Lust auf fluffigen Biskuit, der mit einer süßen Karamellfüllung gefüllt ist?

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Leche asada, Milchpudding aus Südamerika

Leche asada, Dessert aus Südamerika

Leche asada, was soviel wie „geröstete oder getoastete Milch“ oder eleganter übersetzt „gebackene Milch“ heißt, ist wahrscheinlich das einfachste Dessert überhaupt. Zucker schmelzen, alle anderen Zutaten zusammenrühren, einfüllen und backen. Ich hab das unter 10 Minuten geschafft. Vielleicht hast du Zucker, Eier, Milch und Vanille da, dann steht diesem südamerikanischen Dessert nichts mehr im Wege. Wie so oft stammt dieses Vanille-Dessert eigentlich aus Spanien und wurde im Zuge der Kolonialisierung nach Südamerika gebracht. Insbesondere auf den Kanaren bekannt, erfreut sich leche asada in ganz Südamerika großer Beliebtheit. Was ich dem Internet entnehme, gibt es richtige Glaubenskriege zwischen Peru und Chile, wer denn nun das Recht auf dieses Dessert hat. Die Antwort ist einfach: keiner, denn wie geschrieben ist eigentlich Spanien „Schuld“ daran. Deshalb werde ich mich hier schön zurückhalten und mich nicht äußern wer sich Urheber nennen darf.

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