Leute, ihr glaubt gar nicht wie stolz ich bin, dass ich endlich arepa de huevo, einen frittierten Maisfladen mit Ei-Füllung aus Kolumbien, hier vorstellen kann. Dieser Snack besteht aus nur drei Zutaten: Maismehl, Ei und Öl (und Wasser und Salz, wenn man das dazuzählen will). Aber ich sage euch, das ist echt eine Kunst diese Teilchen herzustellen. Ihr glaubt gar nicht wie viele Versuche ich schon gestartet hatte. Das erste Mal gegessen habe ich diese Teilchen direkt an der karibischen Küste Kolumbiens, Cartagena ist in ganz Kolumbien bekannt für diesen Snack. Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie wir an einem Straßenstand fasziniert beobachtet haben, wie die Dame einen riesigen Bottich mit Frittieröl quasi mit ihren Fingern berührte und sich einfach nie zu verbrennen schien. Es sah alles so einfach aus und schmeckte hervorragend. Außen knusprig frittiert und innen ein Ei, das ist wirklich mega. Unten gibt es das Beweisfoto.
Mit diesem Post eröffne ich die Grillsaison – und zwar auf kolumbianisch. Es gibt unten alle Rezepte für die typischen Beilagen und Verlinkungen, wo man sich das Fleisch in Deutschland bestellen kann. Ich wurde dafür nicht bezahlt, ich will hier versuchen eine gute Übersicht zu geben, was zu einem kolumbianischen Grillfest alles dazugehört und wo man die Zutaten in Deutschland auftreiben kann. Da ich mit einem Kolumbianer verheiratet bin, wird er natürlich immer ganz nostalgisch, wenn die Grillsaison startet. Ach, wäre das toll, wenn wir so richtig kolumbianisch grillen könnten. Glücklicherweise haben wir erst jetzt vor kurzem im Urlaub mit seiner Familie gegrillt, sodass ich gleich Fotos gemacht habe. Zwei alte Bilder sind aber auch dabei, weil wir diesmal keine Maiskolben gegrillt haben und ich diese typische Beilage unbedingt auch vorstellen wollte.
Endlich, endlich gibt es das Basisrezept für arepas auf meinem Blog! Arepas sind dünne Maisfladen aus Kolumbien oder Venezuela. Sie werden in diesen Ländern mit einer eben solchen Vielfalt angeboten wie hier Brot. Arepas boyacenses habe ich hier bereits vorgestellt, aber das Basisrezept noch nicht. Das hat einen einfachen Grund. Auch wenn arepas nur aus den drei Zutaten Maismehl, Wasser und Salz bestehen, war ich mit meinen Ergebnissen noch nicht so zufrieden, dass ich hätte sie hier vorstellen können, deshalb also die lange Wartezeit. Aber das Warten hat sich gelohnt, jetzt endlich traue ich mich und liefere euch unten das Rezept als auch ganz viele Tipps, damit sie euch gleich so gelingen wie ihr sie mögt. Denn dass diese Dinger in allen Größen und Formen in Kolumbien erhältlich sind, sollte hoffentlich klar sein. In seiner schlichtesten Form sind arepas vegan und glutenfrei.
Ich bin mir ziemlich sicher, hiervon hast du noch nie gehört, falls du nicht viel mit Kolumbien zu tun hast, darf ich vorstellen: roscónes. Das ist süßes Hefebrot mit einer ganz abgefahrenen Gelee/Marmelade-Mischung bestehend aus Guave (nennt sich bocadillo in Kolumbien, in anderen Teilen Lateinamerikas nennt man es anders, mir aus Uruguay als membrillo bekannt, auch wenn die Paste aus einer anderen Frucht hergestellt wird). Ich glaube, nur Kolumbianern fällt es ein, völlig selbstverständlich Frühstück und Dessert zu vereinen und geschickt alle Geschmäcker anzusprechen. Hefeteig? Ja, klar! Interessant gewundener Kranz? Sicher! Exotische Geleefüllung? Selbstverständlich!








