Heute gibt es Vori Vori oder Bori Bori, eine Suppe aus Paraguay, die kleine Maismehlbällchen als Hauptmerkmal hat. Der Name der Suppe „vori vori“ bedeutet in der Sprache Guarani „viele Bällchen“. Guarani scheint wie auch andere Sprachen einfach ein Wort zwei Mal nacheinander zu nennen, wenn man damit den Plural bezeichnen will. Vori Vori ist 2026 als beste Suppe der Welt vom Tasteatlas erklärt worden. Die Suppe ist relativ schnell gemacht, im Original brät man Hähnchen an, dann Gemüse und schon geht es daran die Suppe mit Wasser aufzufüllen und zu köcheln. Am Ende kommen die charakterischtischen Maismehlbällchen hinzu und werden ca. 10min gar gekocht. So hat man eine wärmende und nahrhafte Suppe, die besonders in den Wintermonaten die Seele wärmt.
Na, seid ihr gut ins neue Jahr gekommen? Nachdem der Pflaumenkuchen aus der Springform so populär bei euch ist, gibt es nun auch Apfelkuchen aus der Springform. Wie bei Oma, mit Hefeteig, Apfelstückchen und einer dicken Schicht Streuseln. Für herbstlich und winterlichen Flair sorgt der Zimt als auch ein Mandeln in den Streuseln. Im Winter mag ich besonders gerne Hefeteig zuzubereiten. Ich weiß nicht, ob es dir auch so geht, aber im Winter mache ich besonders gerne den Ofen an, ach, da wird die Wohnung so schön kuschelig, wenn es draußen kalt ist und evtl. sogar geschneit hat. Wenn es dann anfängt nach Hefeteig zu duften, dann kann der Tag starten. So war es an dem Morgen, als ich beschloss diesen Kuchen zu backen, -8 Grad waren es da in München. Wirklich. Vielleicht sieht man es an den Bildern, die ich ganz hurtig auf unserem Balkon geschossen habe. Keine fünf Minuten hab ich es ausgehalten, dann lieber rein und gleich ein Stückchen genüsslich mit heißem Tee verspeisen.
Hojaldre de cabello de ángel ist ein altmodisches Dessert aus Spanien. Am besten lässt es sich auf Deutsch als Blätterteigtaschen mit Kürbismarmeladenfüllung bezeichnen. Die Spanier sind aber deutlich poetischer unterwegs, „cabello de ángel“ heißt übersetzt „Engelshaar“, man verwendet nämlich beim Kürbis gerne einen mit fasrigem Fleisch, d.h. die Marmelade hat eine etwas andere Konsistenz und besteht aus kleinen Fäden (siehe Fotos). Ein recht simples Dessert, das jedoch einige Zeit in Anspruch nimmt, wenn man alles selbst macht. Beide Komponenten, sowohl die Kürbismarmelade als auch den Blätterteig, kann man sehr gut im Voraus zubereiten. Belohnt wird man mit einem ganz ungewöhnlichen Dessert, das bei meinem Spanischlehrer Kindheitserinnerungen wachgerufen hat als ich es ihm mitgebracht habe.
Quittenbrot ist wohl eines der altmodischsten Konfekte oder Plätzchen, die es gibt. Wir machen es hier nach einem ganz altem Rezept, was bedeutet, dass wir keinen Gelierzucker verwenden, sondern einfach nur regulären Zucker. Auch wenn Quitten einen relativ hohen Anteil an Pektin haben, so dauert, wie es bei alten Rezept oft der Fall ist, die Zubereitung ihre Zeit. Zunächst müssen wir die Quitten weichkochen, bevor wir sie überhaupt mit Zucker aufkochen können. Dann ziehen sie am besten 24 Stunden im Zucker bevor wir sie dann ca. eine bis anderthalb Stunden einköcheln. Auch wenn man nicht sonderlich viel machen muss, so dauert es außerdem nochmals ein paar Tage bis sie luftgetrocknet ist. Zeit braucht man hier also viel, auch wenn man nicht viel aktiv dabei sein muss. Das ist also nichts für Eilige. Ich persönlich liebe Quittenbrot total. Zu all den Plätzchen ist es ein wunderbarer Kontrast. Wann immer ich eine Plätzchendose mit Quittenbrot verschenkt habe, war immer die erste Frage, was das ist, weil so lecker.
Hurra, heute gibt es einen berühmten amerikanischen Pie, nämlich den sogenannten Pumpkin-Pie. Ich stelle ihn hier mit selbstgemachtem Püree vor, ich habe dazu Butternuss-Kürbis oder Moschus-Kürbis im Ofen geröstet bis er weich war. Zum einen finde ich den Geschmack besser, er ist milder, nussiger und leicht karamellig im Geschmack im Vergleich zum Hokkaido-Kürbis. Außerdem mochte ich auch, dass die Farbe deutlich heller ist und somit die Fotos gleich einladener aussehen. Nach vielen Jahren habe ich somit endlich ein Pumpkin-Pie-Rezept gefunden, das mir tatsächlich mundet und dass ich guten Gewissens auf den Blog stellen kann. Deshalb also heute amerikanischen Pumpkin-Pie!
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Heute gibt es einen super saftigen Apfel-Zimt-Gugelhupf, der ist für mich Inbegriff des Herbstes pur. Äpfel gehören für mich in den Oktober, dieses Jahr finde ich den Herbst besonders schön, bei uns ist die Straße von den schönsten bunten Ahornbäumen gesäumt. Natürlich musste ich gleich Ahornblätter mitnehmen und mit auf dem Foto verwerten. Ich habe den Apfel-Zimt-Gugelhupf hier mit einem Zimt-Guss serviert, auch im Teig gibt es eine feine Zimtnote. Den Apfelmus habe ich tatsächlich selbst gemacht, das ist allerdings kein Muss.
Heute gibt es einen Klassiker aus USA: Apple Pie, aber dieser wird mit Karamell zubereitet. Das Karamell wird zusammen mit den Äpfel als Füllung gebacken, dabei machen wir so viel, sodass man später noch etwas zum Pie dazu servieren kann. Das hier ist die Neuauflage zu meinem Apple Pie Rezept, das ich vor fünf Jahren veröffentlicht habe. Ich habe das Rezept etwas vereinfacht und bin mittlerweile stolze Besitzerin einer echten Pie-Form. Jetzt sieht mein Pie genauso wie in USA aus, selbstgemacht schmeckt er natürlich nochmal viel besser.
Mein Mann hat mir erlaubt, dass ich sein gekochtes Rezept hier ablichten und vorstellen darf: cuchuco, kolumbianischer Weizeneintopf. Nein, ich wusste bis dato auch nicht, dass dieses Gericht existiert, aber ich lerne gerne immer dazu. Ich finde es perfekt im Winter, da diverse Kohlsorten und Weizen oder Gerste genutzt werden. Wenn das mal kein Grund ist sich an einem wärmenden Eintopf zu versuchen!
Heute gibt es eine weihnachtlich dekorierte Orangen-Biskuitrolle mit Cranberry-Füllung. Das Tolle an diesem Rezept? Es kann perfekt im Voraus gemacht werden, einzelne Komponenten wie die Rolle selbst oder die Cranberry-Füllung kann man sogar zwei Tage vorher zubereiten. Auch komplett fertig gestellt kann sie am Vorteig zusammengesetzt werden, sodass zu Weihnachten selbst keine Arbeit mehr anfällt. Wer hat Lust dieses Rezept auszuprobieren?
Leute, ich habe bei der Österreicherin Astrid Lamarche einen Online-Strudelkurs (Werbung unbeauftragt) besucht. Weil Astrid ein unglaubliches Talent hat Strudelteig hauchdünn auszuziehen. Da hat mich der Ehrgeiz gepackt, sie schafft es mit 200 Gramm Mehl (was eine recht typische Menge bei Strudelteig ist), einen riesig großen Esstisch komplett mit Teig zu bedecken, so hauchdünn wird er bei ihr. Deshalb gibt es hier nochmal und diesmal so richtig echten Strudel, österreichischen Strudel nach dem Rezept von Astrid. Und pssst, wie ich nun frisch gelernt habe, die Österreicher reichen nicht Vanillesauce zu Strudel, sondern geschlagene Sahne!



















