Heute gibt es einen glutenfreien Käsepfannkuchen aus Paraguay – mbejú genannt. Mbejú bedeutet auf Guarani „flacher Kuchen“. Das die Lateinamerikaner ein gewisses Faible für die Kombination von Käse und Cassava- oder Maniokstärke haben, sollte bereits bekannt sein. Es gibt noch einen anderen Snack aus Paraguay, der genau aus dieser Kombi besteht, chipa sind kleine glutenfreie Käsebällchen, die super schnell zubereitet werden können und in meiner Familie super beliebt sind. Ein Cousin davon sind die brasilianischen pão de queijo oder auch die kolumbianischen pandebonos. Statt aber wie in den anderen Fällen den Teig zu Bällchen zu formen, werden sie hier in Pfannkuchenform gereicht und sind somit außen knuspriger.Sie ähneln damit wiederum mexikanischen Tortillas, enthalten aber ordentlich Käse.
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Sopa paraguaya ist das Nationalgericht Paraguays und keine Suppe, sondern ein Maisbrot mit Käse und Zwiebeln. Es ist von Natur aus glutenfrei und ähnelt etwas dem amerikanischen „Cornbread“. Es wird traditionell mit Fleisch (asado) gereicht und eignet sich wunderbar als Beilage zu kräftigen Eintöpfen und Suppen. Gerne auch zur paraguayischen Suppe Vori Vori. Auch zum Frühstück ist es nicht unüblich. Um die Entstehung dieses ungewöhnlichen Namens (denn auf Spanisch bedeutet „sopa“ Suppe), ranken sich ganz viele Geschichten, eine möchte ich euch unten mitgeben.
Heute gibt es Vori Vori oder Bori Bori, eine Suppe aus Paraguay, die kleine Maismehlbällchen als Hauptmerkmal hat. Der Name der Suppe „vori vori“ bedeutet in der Sprache Guarani „viele Bällchen“. Guarani scheint wie auch andere Sprachen einfach ein Wort zwei Mal nacheinander zu nennen, wenn man damit den Plural bezeichnen will. Vori Vori ist 2026 als beste Suppe der Welt vom Tasteatlas erklärt worden. Die Suppe ist relativ schnell gemacht, im Original brät man Hähnchen an, dann Gemüse und schon geht es daran die Suppe mit Wasser aufzufüllen und zu köcheln. Am Ende kommen die charakterischtischen Maismehlbällchen hinzu und werden ca. 10min gar gekocht. So hat man eine wärmende und nahrhafte Suppe, die besonders in den Wintermonaten die Seele wärmt.
Heute gibt es eine lateinamerikanische Spezialität: Chipa (auf Deutsch „tschiepa“ ausgesprochen). Chipa sind paraguayische Käsebrötchen und sind von Natur aus glutenfrei, da sie mit Maniok/Tapiokastärke zubereitet werden. Mir ist klar, dass es nicht ganz so einfach ist an Tapiokastärke zu kommen, aber normalerweise hat man entweder in asiatischen oder lateinamerikanischen Läden Glück oder muss die Stärke online bestellen. Das Tolle an Chipa ist, dass man sie ganz wunderbar als Vorspeise, Snack oder zur Party servieren kann. Perfekt also zur Grillsaison!
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