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Russische Napoleon-Torte

Russische Torte Napoleon

Warnung: diese Torte ist viel Arbeit! Insbesondere die Böden herzustellen dauert seine Zeit! Aber wer sich traut, wird mit einer Torte beglückt, bei der buttige Blätterteigböden mit einer süßen Karamellcreme durchzogen werden, ein Genuss! Erzählungen nach wurde die Napoleon-Torte 1912 von russischen Konditoren erfunden, die den hundertjährigen “Sieg” gegen Napoleon bei seinem Russlandfeldzug feierten. Was zunächst ein Dreieck war, um den Hut Napoleons zu symbolisieren, wurde sehr bald zu einer Torte abgewandelt. Bis heute ist diese Torte extrem populär, ich selbst habe sie bereits öfter essen können, besonders auf russlanddeutschen Hochzeiten ist diese Torte standardmäßig dabei.

Russische Torte NapoleonAuch wenn diese Torte eher schlicht ist, ist sie aufwändig. Wir machen eine Art Blitzblätterteig, aus dem wir insgesamt 12 (!) Böden rollen, die wir anschließend einzeln mit Creme bestreichen. Die Torte sollte mindestens eine Nacht so vorbereitet durchziehen können, damit die Tortenböden weicher werden und die Creme ihren vollen Geschmack entfalten kann. Die Böden kann man super einfrieren, was bedeutet, dass diese Torte perfekt lange im Voraus zubereitet werden kann. Ich entschied mich nicht die Puddingcreme zu verwenden, die sehr gerne ebenfalls für Napoleon-Torte verwendet wird, sondern nahm die Variante mit gesüßter Kondensmilch. Wer diese nicht findet, kann stattdessen die Creme wie bei der Donauwelle verwenden.

Russische Torte Napoleon

Russische Napoleon-Torte

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Serves: Eine 20 cm ∅ Springform
Prep Time: 2hrs Cooking Time: 1hr 20min Total Time: 3hrs 20min

Diese russische Napoleon-Torte wird mit Blitzblätterteig gemacht und die zwölf Tortenböden mit einer leckeren Karamellcreme bestrichen. Sie sollte unbedingt eine Nacht durchziehen.

Ingredients

  • Teig
  • 130g Wasser
  • 45g Wodka
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 Eier
  • 690g Mehl, Type 405
  • Eine gute Prise Salz
  • 400g kalte Butter

  • Creme
  • 250g weiche Butter
  • 2 Dosen a 397g Karamellcreme aus gesüßter Kondensmilch, wie man sie selbst machen kann, habe ich hier erklärt
  • 200g Frischkäse
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Eine gute Prise Salz

  • Optional
  • Frische Beeren zur Deko

Instructions

1

Für den Teig zunächst Wasser, Wodka, Essig und Eier miteinander verrühren und zur Seite stellen. Dann in eine große (!) Schüssel Mehl und Salz geben und die Butter in kleinen Stückchen obenauf setzen. Rasch zu erbensgroßen Streuseln verarbeiten. Die flüssigen Zustaten hinzugeben und alles gerade so miteinander verkneten, der Teig ist ziemlich kleberig, aber kein weiteres Mehl hinzufügen. Zu einem Ball formen und eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank kühlen. Dann aus dem Kühlschrank nehmen und in zwölf gleich große Teile teilen, ich wiege sie mir ab. Nur zwei Teile zurückbehalten und den Rest wieder zurück in den Kühlschrank legen.

2

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und möglichst zwei Bleche mit Backpapier belegen. Jedes Teigteil zunächst zu einem Ball formen und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche platt zu einem Kreis drücken und im Anschluss mit einem bemehlten Nudelholz möglichst rund ausrollen. Einen Teller, Springform oder ähnliches mit 20cm Durchmesser heraussuchen. Den ausgerollten Teig auf das mit Backpapier belegte Backblech legen und dann den 20cm Kreis mit einem Messer ausschneiden. Die Teigreste um den ausgeschnittenen Kreis nicht entfernen, sondern mitbacken. Bei mir haben jeweils zwei Kreise a 20cm auf ein Backblech gepasst. Diese beiden Kreise ca. 11min backen, es ist OK, wenn sie nicht dunkel sind, sondern nur leicht gebräunt.

3

Derweil die ersten zwei Böden backen, mit dem restlichen Teig genauso weiter verfahren, also immer zwei Teigteile hervorholen, ausrollen, auf das Backblech legen und dann die Kreise ausschneiden und mit den Teigresten backen. Insgesamt sollte man 12 Teigböden plus jeweils Teigreste erhalten, das dauert also seine Zeit. Alles komplett auskühlen lassen.

4

Für die Creme die weiche Butter zunächst 7-10min fluffig aufschlagen, sie sollte eine deutlich helllere Farbe bekommen. Dann nach und nach die Karamellcreme unterrühren, am Ende den Frischkäse einrühren. Nur ganz kurz Vanilleextrakt und Salz einrühren.

5

Nun auf den untersten Boden zwei EL Creme gut verstreichen und den nächsten Boden aufsetzen. So mit den zwölf Böden verfahren. Man sollte am Ende noch genügend Creme übrig haben, um die Torte von oben und außen zu verstreichen. Die mitgebackenen Teigreste entweder in einer verschlossenen Tüte mit Nudelholz fein mahlen oder in einem Food Processor. Die komplette Torte mit diesen Krümeln eindecken, es ist wichtig dies sofort zu machen, wenn man die Creme außen verstrichen hat, da die Creme so als Kleber dient und die Krümel gut anhaften. So vorbereitet die Torte mindestens eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Die relativ harten Böden werden durch die Creme so aufgeweicht.

6

Ich habe die Torte mit einer säuerlichen Himbeersoße, bei der ich tiefgefrorene Himbeeren mit etwas Zucker aufgekocht habe, serviert, aber dies ist meine eigene Erfindung und gehört eigentlich nicht zur klassischen Napoleon-Torte. Alle Testesser haben jedoch die Variante mit Himbeersoße bevorzugt.

Russische Torte Napoleon

Gougère Käsebällchen aus der Schweiz

Gougère Schweizer Käsebällchen

Heute gibt es Gougère aus der Schweiz! Das sind fluffig leichte Käsebällchen, die aus Brandteig hergestellt werden. Als ich sie auf dem Blog von Cakes, Cookies and more entdeckte, schlug ich mir vor den Kopf, wieso hatte ich noch nie daran gedacht, dass Brandteig sich perfekt für eine herzhafte Beilage eignet? Da mein Mann ein großer Fan von Eclairs ist, habe ich bisher Brandteig nur süß verwendet, wer mag, findet Winbeutel mit Himbeerfüllung, Schwarzwälder-Kirsch-Eclairs, Eclairs mit Kaffeecreme und auch mit Erdnussbutterfüllung, aber herzhaft, ja, das hatte ich bisher noch nie versucht.

Gougère Schweizer Käsebällchen

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Polnische Pierogi Ruskie oder Piroggen

Polnische Pierogi Ruski

Als ich das erste Mal auf Caros Blog unterwegs war, lachten mich sofort die polnischen Pierogi ruskie an. Oh, die erinnerten mich sofort an meine eine Oma! Sie machte meist die russische Variante namens Wareniki, die nur mit Quark gefüllt war, aber ich meine, dass sie auch Pierogi fabriziert hat, bei denen klassischerweise Kartoffeln mit Quark gemischt werden. Denn meine Oma stammt aus der Ukraine und wenn ich es richtig verstehe, heißt “ruskie” in diesem Fall nicht, dass die Pierogi russisch sind, sondern aus der Region in der Ukraine stammen, in der die Rus wohnten und früher mal Teil Polens war. Jetzt im Nachhinein denke ich oft, wie viel Arbeit sich meine beiden Omas machten, wenn die große Verwandtschaft zu Besuch kam und sie immer alles komplett selbst zubereitet hatten. Könnt ihr euch vorstellen für 15 Personen Pierogi per Hand zu machen? Unfassbar, aber ich erinnere mich noch gut an Besuche, bei denen wir fröhlich Wareniki geschlemmt haben und alle sich wohlig die Finger schleckten. Dass meine Oma dafür Stunden in der Küche gestanden haben muss, war mir irgendwie nicht so klar.

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Japanischer Käsekuchen

Japanischer Käsekuchen

Update: dieses Rezept habe ich im September 2017 veröffentlicht und 2021 nochmal überarbeitet und verbessert.

Japanischer Käsekuchen. Den wollte ich schon immer mal machen. Denn den muss man behandeln wie rohe Eier. Vielleicht auch deshalb, weil er viele Eier enthält. Und warum er leicht wie eine Feder ist. Das hier ist ganz bestimmt kein amerikanischer Käsekuchen. Soufflee ist schon ein viel passenderes Wort. Klar enthält er auch Frischkäse, aber die Eier sind es, die ihn so auf der Zunge zergehen lassen.

Japanischer Käsekuchen

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Eclairs mit Kaffeecreme Dalgona-Style

Eclairs mit Kaffeecreme Dalgona-Style

Es gibt Eclairs auf meinem Blog, diesmal Eclairs mit Kaffee-Creme a la Dalgona-Style. Ich weiß schon, es gibt schon so einige Eclairs auf meinem Blog, zum Beispiel Schwarzwälder-Kirsch-Eclairs, Eclairs mit Erdnussbuttercreme, Eclairs mit Himbeercreme, etc., etc. Warum also noch eins? Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens könnte ich jeden Tag frische Eclairs zubereiten, wenn es nach meinem Mann ginge. Der liebt sie über alles. Jedes Mal, wenn wir wieder Mal im Urlaub in Südfrankreich waren, wusste ich, was als erstes anstand, der Gang zur Boulangerie, wo es dann entweder tartelette au citron oder aber Eclairs kaufen würde, in rauhen Massen. Am besten gleich beides. Zweitens musste ich einfach mal dieses famose Kaffeecreme namens Dalgona in einem Rezept verarbeiten.

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Ostereier-Macarons nach der italienischen Methode

Ostereier-Macarons nach der italienischen Methode

Darf man sich in diesen Zeiten noch frohe Ostern wünschen? Ich finde ja. Froh sein bedeutet für mich auch zu backen. Backen ist im Moment die allerbeste Entspannung, es ist so gut gegen Stress und Druck. Ich will es nicht beschönigen, auch in meinem Bekanntenkreis hat es einige hart getroffen, von Kurzarbeit bis hin zu Kündigungen, unser aller Leben verändert sich gerade. Aber nichtdestotrotz will ich feiern, will ich Ostern als Fest der Hoffnung feiern. Und genau deshalb habe ich mich endlich getraut Macarons nach der italienischen Methode auszuprobieren. Macaronrezepte gibt es hier schon so einige, von meinem ersten Versuch, Erdbeer-Macarons ohne Lebensmittelfarbe bis hin zum Kaffee-Macaron mit Karamellfüllung ist alles dabei. Aber bisher habe ich Macarons immer nach der französischen Methode gemacht, nicht nach der italienischen. Was das genau heißt, erkläre ich gerne unten.

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Selbstgemachter Baileys oder Sahnelikör

Rezept für selbstgemachten Baileys oder Irish Cream

Selbst vor Coronazeiten hatte unser Rewe plötzlich wochenlang keinen Baileys mehr im Angebot. Warum, weiß ich nicht. Das machte mich traurig, weil ich sehr gerne Baileys trinke. Als ich dann aus der Not heraus recherchierte und herausfand, dass dieser Sahnelikör oder auch Irish Cream genannt super einfach zu machen ist, wusste ich sofort, was ich für das Blogevent “Zum Wohl” von Zorra und Simone von zimtkringel beisteuern würde: selbstgemachten Baileys! Dauert auch nur fünf bis zehn Minuten vorzubereiten und ist mega lecker, also ich mach ab jetzt nur noch meinen eigenen!

Blog-Event CLXII - Zum Wohl! (Einsendeschluss 15. April 2020)

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Schokoladige Hot-Cross-Buns

Schokoladige Hot-Cross-Buns

Heute gibt es schokoladige Hot-Cross-Buns! Noch nie davon gehört? Das ist ein Brauch aus dem britischen Raum, bei dem das Fasten am Karfreitag mit eben diesen symbolischen Brötchen mit einem Kreuz gebrochen wird. Fand ich sehr passend zum herannahenden Osterfest und habe mir deshalb gedacht, dass ich dieses Rezept auswähle. Ich habe nämlich wieder beim Synchronbacken von Zorra und From-Snuggs-Kitchen mitgemacht. Zorra organisiert schon seit Jahren dieses synchrone Backen. Normalerweise backen alle gleichzeitig genau ein Rezept bei sich zu Hause, in Coronazeiten ist das natürlich noch wichtiger, dass wir uns nicht räumlich treffen.

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Baci di Dama oder Damenküsse aus Italien

Baci di Dama oder Damenküsse aus Italien

Baci di Dama sind tatsächlich so etwas wie ein himmlischer Keks-Kuss, wortwörtlich werden diese Plätzchen aus Italien als Damenküsse übersetzt, denn sie sehen von der Seite so aus, als ob zwei Lippen dich küssen wollen. Ein wunderbar malerischer Name, der gut ausdrückt wie sie schmecken. Die gerösteten Haselnüsse werden zu einem buttrigen Mürbeteig verarbeitet, der mit Zartbitteschokolade zusammengehalten wird. Die perfekten Kekse zum Verschenken, zum Kaffee oder einfach zum Genießen.

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