Heute gibt es einen erfrischenden (Blut-)Orangenkuchen aus der Kastenform. Dieses Rezept hat sich ganz geschmeidig ergeben. Ich schaute mir gerade das Reel vom Küchenstübchen an, als mein Mann mir über die Schulter schaute und direkt meinte, ich solle bitte diesen Blutorangen-Kuchen sofort nachbacken. Sein Wunsch war mir Befehl, mein Mann liebt alle Zitrusfrüchte, es ist nicht von ungefähr, dass es bereits einen Sammelbetrag mit 18 Rezepten mit Zitrusfrüchten auf dem Blog gibt. Zitrone? Ja! Limetten? Klaro! Orangen bzw. Blutorangen? Unbedingt! Findet er alles extrem lecker. Blutorangen nochmal mehr als einfache Orangen. Also marschierte ich los auf der Suche nach Blutorangen, im Februar wurde ich schnell fündig, jedoch konnte ich einfach keine im Bioformat auftreiben. Deshalb habe ich das Rezept etwas abgewandelt und gebe unten Tipps an die Hand, dass es auch mit Bio-Orangen klappt, falls du keine Blutorangen findest. Psssst, reguläre Orangen sind im Durchschnitt deutlich größer als Blutorangen, man muss bei den Mengenangaben also etwas aufpassen.

Ich glaube, ich habe einen ganz typischen Mann an meiner Seite. Diese ganz simplen Rührkuchen sind seine absoluten Lieblinge. Natürlich gibt es schon einen saftigen Zitronenkuchen und Zitronen-Gugelhupf hier, auch dem kolumbianischen Sandkuchen mit Maismehl ist er nicht abgeneigt, Kuchen wie der Eierlikör-Gugelhupf oder das Nusslamm, isst er super gerne. Ich glaube, er war sofort Feuer und Flamme, weil er Blutorangen besonders lecker findet. Entsprechend habe ich seinen Backauftrag zum Anlass genommen und mache hiermit auch beim Blogevent Zitruszeit, das von Susanne von magentratzerl und Zorra vom Kochtopf organisiert wird, mit. Hier also der Blutorangen-Kuchen aus der Kastenform, schön saftig und lecker.
Ursprung: Küchenstübchen
Dieser (Blut-)Orangenkuchen aus der Kastenform wird durch die Verwendung von Öl und griechischem Joghurt besonders saftig und wird mit Orangensaft getränkt. Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, eine 25cm Backform mit Backpapier belegen. Für den Kuchen Zucker in eine große Schüssel geben und die Orangen darüber abreiben, dann entsaften und den Saft erst einmal aufbewahren. Dann mit den Fingern den Orangenabrieb mit dem Zucker verreiben, so intensiviert der Orangengeschmack. Die Eier hinzugeben und ca. 3-4min aufschlagen bis die Masse deutlich heller und dicklicher wird. 3 EL Orangensaft, Joghurt und Öl einrühren und dann Mehl, Speisestärke und Backpulver drübersieben und nur kurz verrühren bis sich alles vermengt hat. In der vorbereiteten Kastenform verstreichen und auf mittlerer Schiene ca. 60-70 min backen, Stäbchenprobe machen. In den noch heißen Kuchen ordentlich Löcher mit einem Zahnstocher pieksen und weitere 3EL Orangensaft verteilen und einziehen lassen. Für den Guss Puderzucker mit 1 EL Orangensaft vermischen, nur langsam etwas mehr Saft hinzufügen bis es flüssig genug ist und dann über dem Kuchen verteilen. Wer mag, kann noch dünne Blutorangenscheiben und gehackte Pistazien dekorativ verteilen. Der Kuchen lässt sich gut als Ganzes ohne Guss einfrieren. Man kann aber auch Einzelscheiben einfrieren.Saftiger (Blut-)Orangenkuchen aus der Kastenform
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