Na, seid ihr gut ins neue Jahr gekommen? Nachdem der Pflaumenkuchen aus der Springform so populär bei euch ist, gibt es nun auch Apfelkuchen aus der Springform. Wie bei Oma, mit Hefeteig, Apfelstückchen und einer dicken Schicht Streuseln. Für herbstlich und winterlichen Flair sorgt der Zimt als auch ein Mandeln in den Streuseln. Im Winter mag ich besonders gerne Hefeteig zuzubereiten. Ich weiß nicht, ob es dir auch so geht, aber im Winter mache ich besonders gerne den Ofen an, ach, da wird die Wohnung so schön kuschelig, wenn es draußen kalt ist und evtl. sogar geschneit hat. Wenn es dann anfängt nach Hefeteig zu duften, dann kann der Tag starten. So war es an dem Morgen, als ich beschloss diesen Kuchen zu backen, -8 Grad waren es da in München. Wirklich. Vielleicht sieht man es an den Bildern, die ich ganz hurtig auf unserem Balkon geschossen habe. Keine fünf Minuten hab ich es ausgehalten, dann lieber rein und gleich ein Stückchen genüsslich mit heißem Tee verspeisen.
Wenn die Firma einen mexikanischen „dia de los muertos“, also gleichzusetzen mit dem 2. November (Allerseelen), organisiert, dann bin ich dabei. Das Wichtigste an diesem Tag in Mexiko? Pan de muerto, ein süßes Hefebrot mit leichtem Orangen- und Anisgeschmack, das man in ganz Mexiko in verschiedenen Ausführungen antreffen wird. Also hab ich mich freiwillig gemeldet und gesagt, dass ich gerne pan de muerto für die Veranstaltung beisteuern will. Weil ich gerne backe und weil ich gerne neue Rezepte aus anderen Ländern ausprobiere. Also wie immer das Internet durchforstet nach Rezepten, einmal Probe gebacken, um dann zu sagen, Leute, im Endeffekt ist das einfach ein buttriger Hefeteig, der mit Orangenabrieb (und eigentlich auch Anis) angereichert wird, warum dann nicht meinen bewärten Hefezopf als Grundlage hernehmen? Gesagt, getan.
Kanelbullar, schwedische Kardamom-Zimtknoten, die gibt es heute zum World Bread Day! Meine schwedische Kollegin hat mir ein Backbuch mit schwedischen Rezepten geschenkt, gleich das allererste Rezept sind diese Kanelbullar. Diese Hefeknoten sind so berühmt, dass es sogar einen „kanelbullar dag“, am 4. Oktober, in Schweden gibt. Es ist eine Schande, dass ich diese leckeren Teilchen bis dato noch nicht gegessen hatte, da musste ich ganz schnell Abhilfe schaffen. Und nachdem Zorra aufrief ein Brot zum World Bread Day zu backen, dache ich, dass ist doch die Gelegenheit für mich diese süße schwedischen Teilchen zuzubereiten!
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Argentinische Medialunas, also wortwörtlich Halbmonde, sind eine Art Cousin des französischen Croissants oder des italienischen Cornettos. Jedoch sparen wir uns die extra Lage Butter, die wir dann umständlich einarbeiten müssen, sondern geben sie direkt dem Teig zu. Auch falten wir den Teig nur eine Runde, sodass diese Hörnchen im Vergleich zu echten Croissants viel schneller im Ofen sind. Aber Achtung, wie immer bei Hefeteig, braucht es aufgrund der Gehzeiten seine Zeit bis man in so ein Hörnchen beißen kann! Die Wartezeit lohnt sich aber, so ein Hörnchen ist echt schnell verputzt, kaum hat man geguckt, hat man gleich drei verdrückt…
Findet ihr auch, dass Zimtschnecken mit Bratäpfelfüllung nach Herbst schreien? Wenn es draußen windet und regnet, dann finde ich so eine Zimtschnecke perfekt. Noch besser wird sie, wenn sie eine tolle Füllung hat, hier mit Apfelstückchen, die vorab in Butter und Zimt gedünstet wurden. So lecker und so gut! Auf einen leckeren Tee oder Kaffee mit dieser Köstlichkeit!
Wir sind hier ja nur zu zweit und deshalb dachte ich, einen ganzen Zwetschgendatschi vom Blech, das ist zu viel des Guten. Also wollte ich einen Pflaumenkuchen mit Hefeteig in der Springform machen. Das geht schneller bei nur zwei Essern weg. Gesagt, getan. Tja, und dann machte ich mich also ans Werk und dann konnte ich gar nicht so schnell gucken, da war schon die Hälfte weg. Wie das? Der gute Göttergatte guckte ganz unschuldig, er hätte gerade mal drei Stücke verputzt. Ob diese drei Stücke eventuell ziemlich groß gewesen wären? Ja, hm, das käme darauf an wie man ein Kuchenstück definiert, so, so… Ich glaub, das Geheimnis ist, dass ich zumindest grob als Richtwert das Rezept von Alfons Schuhbeck hergenommen habe, quasi der Vater aller Zwetschgendatschis. Bei so einem Namen kann ja nur Gutes bei rumkommen. Hier gibt es also die Variante mit einem Hefeteig, ganz vielen Zwetschgen und Zimtstreuseln, allerdings in etwas kleinerem Format in einer Springform. Wenn du keine Zeit für Hefeteig hast, probier dich an diesem Zwetschgendatschi mit Quark-Ölteig.
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Leute, heute ist World Bread Day! Zorra vom Blog Kochtopf lädt wieder ein einen Teig mit Hefe oder Sauerteig zuzubereiten. Deshalb habe ich mir überlegt, dass es eine Neuauflage eines meiner ersten Rezepte hier auf dem Blog geben soll, dem Hefekranz aus Kolumbien, roscón genannt, der mit einer Guavepaste (wie ersetzen mit Quitte) zubereitet wird. Natürlich habe ich ein neues Rezept ausprobiert und diesmal auch deutlich kleinere Kränze vorbereitet, denn: so kann man diese Teilchen wunderbar einzeln zum Frühstück genießen und muss sich nicht streiten.
Kennt ihr das? Dann wollt ihr ein bestimmtes Rezept von Oma nachbacken (Paska, ukrainisches Osterbrot) und und dann sind die Rezeptangaben so dürftig, dass ihr euch am liebsten die Haare raufen würdet? So ging es mir mit dem Paskarezept meiner Oma. Sie hat sogar zwei verschiedene Rezepte in ihrem Büchlein niedergeschrieben, jedoch hat keines von beiden irgendwelche Mehlangaben, Angaben zur Zubereitung oder gar Ofentemperatur und Backdauer. Das ist total typisch für die Backweise meiner Oma. Wenn ich sie darauf angesprochen habe, kam immer „das hat man im Gefühl“. Ja, wenn man das Rezept tausende Male gemacht hat, vielleicht, aber nicht beim ersten Mal. Und da meine Oma leider nicht mehr lebt, habe ich also bei Instagram gefragt, ob ihr evtl. Paska-Rezepte kennt und es kamen überwältigend viele Antworten. Danke nochmal dafür. Paska ist das ukrainische Osterbrot aus süßem Hefeteig. Ich habe es früher als Kind immer zu Ostern essen dürfen. Meine Oma wurde in Odessa geboren und hat dieses Brot zu Ostern immer gebacken.
Werbung, unbeauftragt
Yes, es gibt endlich mal wieder Hefeteig, einen Himbeer-Hefekranz und dann gleich auch noch das wundervolle Backbuch Kuchen für alle von Teigliebe zu gewinnen! Als Annas Backbuch bei mir ankam, musste ich natürlich gleich schmökern, puh, da fiel die Auswahl schwer, am liebsten hätte ich gleich alles nachgebacken. Tja, und dann habe ich gemacht, was ich in dem Fall immer mache, ich habe dem guten Göttergatten das Buch hingeschoben und gefragt, welches Rezept ich als erstes backen sollte. Er ist da immer sehr entscheidungsfreudig und hatte innerhalb von Minuten seinen Liebling gefunden. Jawoll, dann gibt es also diesen Himbeer-Hefekranz als erstes! Da ich ein großer Fan vom Frühstück bin, war sofort klar, was es dieses Wochenende geben würde, Hefekranz von Anna!
Heute gibt es Pizza aus der Pfanne, jawoll! Wenn du Lust auf eine Pizza mit dickem, aber wirklich fluffigem Teig hast, dann ist diese Pizza etwas für dich. Sie erinnert an die Pizza, wie man sie beim Pizza Hut findet. Aber da sie selbstgemacht ist, finde ich nochmal deutlich besser. Sonderlich viel muss man auch nicht machen, ca. 25min in den Teig investieren, in denen man ihn zwischen durch ziehen und falten muss, aber den Rest muss man quasi nur warten. Hefeteig eben. Wenn man wie ich auch noch die Pizzasoße selbst macht, dann sollte man dafür auch nochmal Zeit einplanen, aber das Tolle ist, dass der Teig mindestens eine oder gar mehrere Nächte im Kühlschrank ruhen muss, sodass man sich selbst legen kann, wann man die Pizza schlussendlich fertig zubereiten und essen möchte. Hierzulande isst man ja ganz gerne zu Mittag die Hauptmahlzeit, sodass ich den Teig am Vorabend zubereitet habe, dann ging es in den Kühlschrank und am nächsten Tag habe ich ihn morgens um 10 Uhr aus dem Kühlschrank geholt, sodass wir ca. um 13 Uhr essen konnten. Mein Mann war auch ganz begeistert.

















