Ich finde, Rezepte, die eine Geschichte haben, sind die besten. Das ist insbesondere bei diesen Heidesand-Plätzchen der Fall. Und deshalb ist es mir eine besondere Ehre sie hier heute vorzustellen. Das Rezept stammt von einer Frau P., die für ihre Enkelin eben diese Heidesand-Plätzchen liebevoll zubereitete, weil es die Lieblingskekse der Enkelin waren. Sie war wohl wieder zugange, als der bei ihr arbeitende Handwerker sie fragte, warum es so gut in ihrer Küche rieche, sie antwortete, weil sie gerade Heidesand-Plätzchen backe und steckte dem Handwerker gleich welche zu. Zu Hause erzählte er so begeistert von diesen leckeren Keksen, sodass die Freundin ihn beauftragte Frau P. um das Rezept zu bitten. Tags drauf erledigte ganz gewissenhaft der Freund den Auftrag, Frau P. freute sich sehr, schrieb das Rezept aus dem Gedächtnis nieder, tja, und dann nahm die Geschichte eine tragische Wendung. Denn Frau P. verstarb sehr bald danach. Aber überlieferte das Rezept für die Nachwelt, das von der Freundin und nun auch mir hoch in Ehren gehalten wird und einen besonderen Platz in der Rezeptesammlung findet.
Liebe Leut, schon mal probiert mit Ovomaltine Cookies zu backen? Um es gleich vorweg zu sagen, nein, ich werde für diesen Beitrag nicht bezahlt. Aber ich hatte Lust, denn die kolumbianische Version von Ovomaltine, die sich Milo nennt, hat es mir angetan. Kennengelernt habe ich sie in Kolumbien und meist wird das Pulver mit Milch angerührt, insbesondere die kalte Variante finde ich toll. Tja, und dann dachte ich mir, wenn man das Pulver schon in die Milch mixt, warum nicht gleich auch einen Cookie machen? Wie gesagt habe ich die Cookies mit Milo gemacht, aber ich bin mir sicher, dass auch Ovomaltine super funktioniert.
Continue Reading…
Es ist Zeit für Kekse! Ja, richtig gelesen, bei mir gibt es auch im Sommer Kekse, denn schau dir diese süßen Pfirsichkekse an, die sind doch perfekt für den Sommer, oder? Sehen sie nicht täuschend echt aus? Sie sehen nicht nur aus wie Pfirsiche, sie schmecken auch danach, ich habe nämlich das Rezept, das eigentlich aus Osteuropa stammt, ein wenig abgeändert. Stattt der klassischen Nussfüllung oder der Marmelade, gibt es bei mir eine Pfirsichcreme als Füllung. Ganz im Ernst, nach einem Bissen und ich bin mir sicher, dass du die wieder machen wirst, auch wenn sie etwas Arbeit sind. 
OK, ich oute mich, ich bin im WM-Fieber. Das liegt daran, dass mein Geburtstland Uruguay immer noch dabei ist, juchhei! Den ehemaligen Europameister Portugal rausgekickt, da finde ich kann man stolz sein! Deshalb hatte ich Lust Alfajores (auf Deutsch „alfachores“ ausgesprochen) zu machen. Alfajores stammen eigentlich aus Spanien, werden aber mittlerweile auch in den ehemaligen Kolonien Uruguay und Argentinien sehr gerne produziert. Die uruguayische Variante besteht aus einem Doppelkeks, der traditioneller Weise mit dulce de leche, das ist Karamellcreme aus gesüßter Kondensmilch, gefüllt wird. Der Doppelkeks besteht nicht aus klassischem Mürbeteig, sondern wird mit Maisstärke gemacht, wodurch er sehr schön mürbe wird. Ich musste mich als bekennender Chocoholic natürlich auf die Schokovariante konzentrieren, bei der der Doppelkeks nochmal in geschmolzene Schokolade eingetaucht wird. Offiziell heißen sie dann alfajores marplatenses, mar de plata (auf Deutsch Silbermeer) bezeichnet die wohl östlichste Region Argentiniens. Alfajores sind so etwas wie der Standard-Keks aus Uruguay und Argentinien, man kann ihn überall kaufen und er wird sehr gerne als Snack gegessen. Auch als Souvenir wird er gerne an Touristen verkauft. Meine Schokovariante hält sich gut, da die Schokoschicht als Schützhülle den Keks gut verschließt. Ich hoffe jedoch, dass deine Alfajores genauso schnell weggefuttert sind wie bei mir.
Ist dir das schon mal passiert, du hast nach Erdbeer-Macaron-Rezepten geschaut und hast gedacht, dass diese krasse rote Farbe echt ist? Ich wurde schon oft enttäuscht, 90% aller Rezepte verwenden nämlich künstliche Lebensmittelfarbe. Aber hier bei mir gibt es heute Erdbeer-Macaron, die komplett ohne Lebensmittelfarbe auskommen und deren Geschmack komplett von Erdbeeren stammt. Das liegt daran, weil in der Buttercreme ganz viele Erdbeeren verarbeitet sind! Die Macaron-Schalen haben ich bewusst nicht eingefärbt, sondern in Natura gelassen. Auch, weil ich ein Blogevent organisiere, bei dem ich dich bitte ein Rezept in einer Regenbogenfarbe zu kochen oder backen und das ganz ohne künstliche Lebensmittelfarbe. Weiteres dazu gibt es hier.
Liebe Leute, heute wird mit einem Krümelmonster-Riesen-Keks gefeiert! Einige haben es auf Facebook mitbekommen, ich hatte vor kurzem einen ziemlich krassen Fahrradunfall. Ich erspare euch lieber die Details, aber sagen wir so, fast eine Woche Krankenhausaufenthalt und vier Wochen zu Hause krankgeschrieben zeigen vielleicht, dass der Unfall nicht ganz ohne war. Ja, und da musste ich also ziemlich lange das Bett hüten und mir war nach Comfort-Food. Cookies gehen ja zum Glück schnell, dieser besonders, weil man keine einzelnen Cookies formen muss, sondern einfach alles in eine große ofenfeste Pfanne packt.
Bei Cookies werde ich schwach. Jedes Mal, wenn ich an einer Bäckerei vorbei gehe, weht mir hier in Hamburg als erstes der Duft von Franzbrötchen entgegen und dann schaue ich, ob und welche Cookies es gibt. Ich liebe die Kombi Erdnussbutter und Schoko. Deshalb gibt es heute hier auf dem Blog Erdnussbutter-Schoko-Cookies mit Karamell und Meeressalz. Mein Geheimrezept sozusagen. Viel besser als im Coffee-Shop!
Mein Rezept ergibt ca. 12 Cookies. So richtig große, wie aus der Bäckerei. Natürlich kann man sie auch kleiner backen, dann musst du die Backzeit nur verkürzen. Falls du sie groß machst, reicht einer bestimmt aus, damit du im Cookie-Himmel bist. Schön groß, schokoladig und mit Karamell, ich bin mir sicher, dass du sie lieben wirst. Continue Reading…
Es ist wieder einmal Zeit für meine Lieblings-Cookies: Chocolate-Chip! Ich habe diesmal einen mit gebräunter Butter und Meeressalz mitgebracht. Ja, ich weiß, gebräunte Butter ist ein altes Thema, aber das ist mir egal. Falls du es noch nicht wusstest, ich habe mehr als 20 Rezept ausprobiert, bevor ich endlich mein Lieblings-Chocolate-Chip-Cookie-Rezept gefunden habe. Mein Mann war schon ganz verzweifelt, weil es Cookies im Dauerzustand gab, ein Rezept nach dem nächsten wurde ausprobiert. Aber Leute, dieser Cookie MUSS einfach perfekt sein, da komm ich als Cookie-Monster nicht drum herum. Aber zum Glück wurde ich ja fündig.
Ich habe versprochen im zweiten Blogjahr mehr Plätzchen, Cookies und Kekse vorzustellen, deshalb gibt es an dieser Stelle einfache Schmandplätzchen zu Ostern. Ganz weich, niedlich und schön anzuschauen. Das Rezept habe ich aus Kanada mitgebracht, es ist ein sehr alt überliefertes Rezept und endlich mal auch für meinen Gaumen nicht zu süß. Natürlich muss man nicht unbedingt figürlich backen, ein Glas als Ausstecher tut es auch.
Ich habe meinen Lesern versprochen, dass es in meinem zweiten Blogjahr mehr Cookies geben wird. Deshalb also an dieser Stelle Heidelbeer-Muffin-Cookies zum offiziellen Frühlingsanfang! Ich liebe an diesen Cookies, dass sie eine Kreuzung zwischen einem Muffin und einem Cookie sind. Wenn man von einem Muffin den oberen Teil, der hervorquillt, abfuttert, dann hat man so ungefähr diesen Cookie als Ergebnis. Und da ich ein großer Fan von Cookies UND von frischen Früchten bin, finde ich es besonders toll, dass ich sie hier kombinieren kann, so lecker!

















