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France

Fraisier mit gerösteten Erdbeeren und Pistazienbiskuit

Ich war Erdbeeren pflücken, hier in München. Und hab etwas übertrieben, 5 Kilo mussten auf einmal verarbeitet werden. Ich entschied mich diese französische Erdbeertorte mit einem Teil der Erdbeeren zuzubereiten. Im Original bedeutet „fraisier“ eigentlich Vanillebiskuit, Vanillebuttercreme und frische Erdbeeren (fast ein Kilo). Ich wandelte es etwas ab und entschied mich für Pistazienbiskuit, geröstete Erdbeeren und einer etwas leichteren Creme. Richtig lecker und perfekt, um am Vortag zu starten. Wenn man möchte, kann man sogar zwei Tage vorher starten.

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Französischer Flan pâtissier mit Himbeere und Pistazie

Zum achten Mal jährt sich mein Fahrradunfall ohne Folgeschäden. Ich feiere diesen Anlass wie einen zweiten Geburtstag jedes Jahr mit einer dekadenten Torte. Heute mitgebracht habe ich französischen Flan mit Himbeer- und Pistaziengeschmack. Flan ist im Kern eine Eierspeise, bei der normalerweise Milchprodukte mit Eiern verrührt und diese dann im Wasserbad gestockt werden. Im Original stammt Flan aus Spanien. Flan ist mittlerweile auch in ganz Lateinamerika bekannt und wird in diversen Varianten zubereitet. Klassischer Flan, Flan mit Ananas, Kokosflan, Chocoflan, Flan mit Kaffeegeschmack und Quesillo aus Venezuela, ich glaube, die Fülle an Rezepten zeigt, wie populär Flan mittlerweile ist. Natürlich haben auch die Franzosen sich Flan angeschaut und dann ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt. Statt einfach Eier mit Milch, Sahne und Co. zu verrühren und dann im Wasserbad die Masse stocken zu lassen,  machen die Franzosen vor dem Backen einen Pudding aus der Masse. Das heißt, die Eier werden temperiert und dann wird die Masse aufgekocht bis sie eindickt. Vielleicht bilde ich mir das nur ein, aber dadurch scheint die Masse nochmal cremiger zu werden. Außerdem wird der Masse noch ein Mürbeteig verpasst. Das heißt, dieser Flan ist deutlich aufwändiger, aber im Gedenken an den Fahrradunfall ohne Folgeschäden ist es mir die Mühe wert.

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Sommer-Macarons

Hast du jemals aus Angst etwas nicht angefangen, weil es angeblich zu schwierig war? So ging es mir mit französischen Macarons. Ich hatte mitgekriegt, dass französische Macarons so etwas wie der heilige Gral des Cookie-Backens waren. Zumindest angeblich. Ich war dem bewusst aus dem Weg gegangen und hatte mich nicht so intensiv damit beschäftigt. Bis ich dann einfach beschloss es mal zu versuchen. Ich mein, was hindert einen daran mal zu schauen, was es mit diesen Dingern auf sich hat und warum immer so viel Lärm um die Macarons gemacht wurde? Ich setzte mich also hin, schaute youtube Videos und befasste mich mit der Materie. Im schlimmsten Fall würde ich einfach den ersten Versuch wegschmeißen. Also machte ich mich ans Werk und machte zum ersten Mal Macarons. Ich war überrascht, dass sie deutlich besser ausfielen als ich gedacht hatte. Klar, perfekt waren sie nicht, aber um Längen besser als was ich so alles im Netz gesehen hatte an kläglichen Versuchen.

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Selbstgemachte Croissants mit Heidelbeer-Himbeer-Thymian-Konfitüre

Warum macht backen mich so glücklich? Warum entspannt es mich und warum stelle ich mich manchmal (nicht immer), aber durchaus öfter stundenlang in die Küche und werkle vor mich hin? Es gibt viele Gründe. Hier mal eine kleine Auswahl: Weil es mich entspannt, weil es mir unglaublichen Spaß macht anderen zuzuschauen, wenn sie etwas von mir Gebackenes genießen, weil ich beim Abarbeiten der einzelnen Schritte gut meine Gedanken sortieren kann, weil mich das Kneten eines Teiges erdet, weil ich stolz bin, wenn ich einen Mini-Workout beim Teigkneten hinlege und weil ich mich kreativ austoben kann.

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Zitronentarte/Tartelette au Citron

lemon tartelette

Viele Leute haben mich dazu ermutigt diesen Backblog zu starten. Ich weiß, es gibt schon tausende, wieso also noch einen weiteren anfangen? Backen bedeutet für mich mit anderen zu teilen und gemeinsam zu genießen. Ich weiß, es klingt ziemlich pathetisch, aber mich macht es glücklich, wenn ich anderen damit eine Freude machen kann. Ich finde es toll jemanden dabei zu beobachten, wenn er/sie etwas isst, was ich gebacken habe. Es bereitet mir sprichwörtlich Glücksgefühle. Das ist für mich der Hauptgrund, warum ich diesen Blog angefangen habe. Diese Freude zu teilen. Ich weiß, es gibt tausende Backblogs. Aber wenn mich jemand nach dem Rezept fragt, wenn ich etwas gebacken habe, dann bin ich happy. Dann gebe ich das Rezept gerne weiter. Normalerweise denke ich mir Rezepte nicht komplett selbst aus, sondern suche mir etwas aus dem Netz. Dann passe ich es an und probiere etwas herum bis es mir so richtig mundet. Alle Rezept gebe ich immer in meinen eigenen Worten wieder und verlinke zum Originalrezept (direkt über dem Rezept). Alle Fotos sind meine eigenen, womit ich alle Urheberrechte besitze und auch alle Backwaren sind von mir gebacken, zu Hause, mit stinknormalen Haushaltsutensilien. Eine Küchenmaschine habe ich (noch) nicht.

lemon tarteletteAls erstes Rezept habe ich mir eine Zitronentarte ausgesucht. Ich habe es mir ausgesucht, weil ich gerade etwas Farbe brauche. Der Winter dauert schon viel zu lange, da ist so ein wenig Gelb genau richtig. Solltest du jemals die Chance haben und ein tartelette au citron in Frankreich probieren dürfen, wirst du nie mehr etwas anderes haben wollen. Super sauer und so gut! Ich mag den Mürbeteig, weil er etwas Mandeln enthält. Der milde Geschmack ist ein toller Kontrast zur Zitrone. Continue Reading…