Jedes Jahr zu Ostern denke ich wieder, warum machst du dieses flauschige Brot nicht öfter? Denn jedes Mal verputzen wir zu zweit quasi den halben Kranz auf und denken uns, wieso eigentlich so selten? Wenn man eine Küchenmaschine hat, ist die Hauptarbeit tatsächlich den Kranz zu flechten, ansonsten muss der Teig viel ruhen, da er mit wenig Hefe zubereitet wird. Ich starte tatsächlich immer zwei Abende vorher, an dem ich die Vorteige zubereite. Tags zuvor lasse ich den Teig kneten und gehen, auch die Flechtarbeit ist jetzt dran. Über Nacht kommt er dann in den Kühlschrank und von dort dann direkt in den Ofen zum Frühstück. Immer wieder eine Wucht, so flauschig und weich, unfassbar lecker!
Magst du Waffeln oder Pfannkuchen? Dann sind diese fluffigen japanischen Pancakes eventuell etwas für dich. Sie sind super leicht und luftig, quasi wie ein Souffle, nur eben in Pfannkuchenform. Die Japaner scheinen diese wolkenartige Konsistenz zu lieben, es ist nicht von ungefähr, dass auch ihr Käsekuchen wattig luftig ist und sie auch gerne eine luftige Biskuitrolle zubereiten. Die Pfannkuchen kann man nach Lust und Laune mit frischen Früchten, geschlagener Sahne, Puderzucker und/oder Ahornsirup servieren und machen sich perfekt zum Brunch oder Frühstück. Einziger Nachteil ist, dass sie unbedingt frisch verzehrt werden sollten, weil sie ziemlich schnell zusammenfallen.
Heute gibt es ein Rezept für ein Hefezopf-Herz mit einem einfachen Hefeteig, bei dem alle Zutaten miteinander verknetet werden. Kein Vorteig, Mehlkochstück oder weiteres wird hier benötigt. Man braucht nur ziemlich viel Zeit, weil der Teig durch die winzige Menge an Hefe sechs Stunden gehen muss. Dafür ist er dann deutlich bekömmlicher. Ich habe diesen Hefeteig zu einem Hefeteig mit Übernachtgare umfunktioniert. Die erste Gare mit den genannten sechs Stunden und die zweite Gare im Kühlschrank über Nacht. Natürlich kann man es auch an einem Tag zubereiten. Ich war ganz neugierig, mein bisheriges Osterzopf-Rezept benötigt einen Hauptteig und zwei Vorteige sowie ebenfalls viel Zeit. So stellte ich mir die Frage, ob es viele Geschmackseinbußungen gibt, wenn man einfach nur einen Teig zubereitet und ihn lange gehen lässt?
Wenn die Firma einen mexikanischen „dia de los muertos“, also gleichzusetzen mit dem 2. November (Allerseelen), organisiert, dann bin ich dabei. Das Wichtigste an diesem Tag in Mexiko? Pan de muerto, ein süßes Hefebrot mit leichtem Orangen- und Anisgeschmack, das man in ganz Mexiko in verschiedenen Ausführungen antreffen wird. Also hab ich mich freiwillig gemeldet und gesagt, dass ich gerne pan de muerto für die Veranstaltung beisteuern will. Weil ich gerne backe und weil ich gerne neue Rezepte aus anderen Ländern ausprobiere. Also wie immer das Internet durchforstet nach Rezepten, einmal Probe gebacken, um dann zu sagen, Leute, im Endeffekt ist das einfach ein buttriger Hefeteig, der mit Orangenabrieb (und eigentlich auch Anis) angereichert wird, warum dann nicht meinen bewärten Hefezopf als Grundlage hernehmen? Gesagt, getan.
Kanelbullar, schwedische Kardamom-Zimtknoten, die gibt es heute zum World Bread Day! Meine schwedische Kollegin hat mir ein Backbuch mit schwedischen Rezepten geschenkt, gleich das allererste Rezept sind diese Kanelbullar. Diese Hefeknoten sind so berühmt, dass es sogar einen „kanelbullar dag“, am 4. Oktober, in Schweden gibt. Es ist eine Schande, dass ich diese leckeren Teilchen bis dato noch nicht gegessen hatte, da musste ich ganz schnell Abhilfe schaffen. Und nachdem Zorra aufrief ein Brot zum World Bread Day zu backen, dache ich, dass ist doch die Gelegenheit für mich diese süße schwedischen Teilchen zuzubereiten!
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Ich werde mein Leben lang nicht vergessen wie ich das erste Mal in einem Hotel in Kolumbien gefragt wurde, was ich zum Frühstück essen wolle. Meine Antwort lautete „arepas„, die kolumbianischen Maisfladen, die es in tausend Varianten gibt. Beleidigt starrte man mich an, dass es arepas geben würde, war sonnenklar, stattdessen lautete die Frage WIE ich das Rührei gereicht bekommen wollte, normal, als „huevos pericos“, also mit Tomate und Frühlingszwiebeln oder „huevos con salchichas.“ Ach so, dann wollte ich die Variante huevos pericos gerne probieren, hatte ich bis dato noch nicht gegessen. Das Rezept dazu gibt es unten und ganz viele Infos, was man sonst noch so zum Frühstück in Kolumbien gerne konsumiert.
Typisches kolumbianisches Frühstück: arepa con queso mit Rührei und frisch gepresstem Saft
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Schon mal einen Hotdog gegessen wie in Uruguay? Im Vergleich zu den argentinischen Choripán sind sie ähnlicher zum deutschen Hotdog, auch hier verwendet man Wiener Würstchen, jedoch sind die Beilagen anders. Da gibt es diverse Soßen oder Salsas, die gereicht werden und typischerweise Chips, die wie Mini-Fritten aussehen. Unten gibt es das Rezept sowohl für die Brötchen als auch die verschiedenen Soßen. Hotdogs werden lustigerweise nicht mit wortwörtlich „perros calientes“ in Uruguay übersetzt, sondern werden „panchos“ genannt. Wieso, keine Ahnung. Aber das heißt ja nicht, dass wir sie nicht ausprobieren könnten, oder?
Argentinische Medialunas, also wortwörtlich Halbmonde, sind eine Art Cousin des französischen Croissants oder des italienischen Cornettos. Jedoch sparen wir uns die extra Lage Butter, die wir dann umständlich einarbeiten müssen, sondern geben sie direkt dem Teig zu. Auch falten wir den Teig nur eine Runde, sodass diese Hörnchen im Vergleich zu echten Croissants viel schneller im Ofen sind. Aber Achtung, wie immer bei Hefeteig, braucht es aufgrund der Gehzeiten seine Zeit bis man in so ein Hörnchen beißen kann! Die Wartezeit lohnt sich aber, so ein Hörnchen ist echt schnell verputzt, kaum hat man geguckt, hat man gleich drei verdrückt…
Hast du Lust auf flauschig weiche Schokobrötchen, die so richtig schön groß und fluffig sind? Dann habe ich genau das richtige Rezept für dich. Diese Teilchen sind perfekt für’s Frühstück, egal, ob einfach pur oder mit etwas Butter bestrichen, hiermit kannst du Frühstücksfans definitiv eine Freude machen.
Leute, ihr habt mich überrascht, 85% von euch haben bei einer Umfrage auf Insta angegeben, dass sie gerne noch ein weiteres Rezept für pan de bono auf dem Blog hätten. Euer Wunsch sei mir Befehl, heute kommt also das Rezept mit dem Käse Tworog (körniger Frischkäse) als Ersatz. Mein Mann (Kolumbianer) behauptet, diese Version kommt dem Original am nächsten. Und glaub mir, ich habe schon viele, viele pan de bonos gebacken, es ist das Lieblingsessen meines Mannes, Unmengen habe ich schon zubereitet mit ganz vielen verschiedenen Käsesorten. Schichtkäse, Mozzarella, Feta, in Spanien queso de Burgos, es sind wirklich so einige dabei gewesen. Seit ich den Käse Tworog hier in Deutschland gefunden habe, mache ich pan de bono nur noch so. Dieser kommt meiner Meinung nach dem Original „queso costeño“ am nächsten.

















