Fluffige Kürbiswaffeln! Schon mal gegessen? Ich bis dato noch nicht, aber dieses Jahr hat mich der Kürbiswahn gepackt und ich musste unbedingt mein neues Waffeleisen ausprobieren. Pinterest führte mich zu dem unten stehenden Rezept und ich machte mich also ans Werk. Und ja, die sind so gut! Das hier sind super fluffige Kürbiswaffeln, schön dick und außen knusprig, innen weich. Genauso wie ich es mag. Perfekt zum Frühstück oder auch als Dessert.
Vielleicht habt ihr euch gefragt, warum es hier auf meinem Backblog so selten Brot gibt so wie dieses italienische Brot mit Weizengrieß und Olivenöl. Dieses Bauernbrot, diese dänischen Joghurtbrötchen und diese selbstgemachten Croissants sind so ungefähr das einzige bisher, was ich an klassicher Brotkunst bisher veröffentlicht habe. Man könnte fast meinen, dass ich kein Brot esse. Dem ist aber nicht so. Ganz und gar nicht. Nein, das liegt schlicht daran, dass mein guter Ehegatte der unangefochtene Meister der Brotbäckerei ist. Er stammt sogar aus einer Bäckerfamilie und bäckt Brot eindeutig besser als ich. Zumindest heute. Natürlich hat auch er eher kläglich angefangen, ich erinnere mich noch lebhaft, als ich ihm erklärte, dass Hefe es gerne kuschelig warm mag und wie wir gemeinsam das erste Hefebrot buken. Da war er noch ganz unbedarft, piekste ganz linkisch den Teig und fragte mich woher ich wisse welche Konsistenz der Teig benötige.
Aber aus den eher linkischen Anfängen wurde sehr bald ein geübter Brotbäcker. Als ITler ist es wohl nicht überraschend, dass er sich viel zur Brotbäckerei belas, dass er ausprobierte und wissenschaftliche Experimente durchführte, bis er zufrieden war. Mit zu seinem Erfolg beigetragen hat auf jeden Fall Lutz vom Plötzblog, der ganz in Manier meines Mannes sogar die genaue Raumtemperatur angibt, bei dem der Teig zu ruhen hat. Diese penible Sprache, die so punktgenau Angaben macht, sind so ganz nach dem Herzen meines Mannes.
Heute gibt es eine lateinamerikanische Spezialität: Chipa (auf Deutsch „tschiepa“ ausgesprochen). Chipa sind paraguayische Käsebrötchen und sind von Natur aus glutenfrei, da sie mit Maniok/Tapiokastärke zubereitet werden. Mir ist klar, dass es nicht ganz so einfach ist an Tapiokastärke zu kommen, aber normalerweise hat man entweder in asiatischen oder lateinamerikanischen Läden Glück oder muss die Stärke online bestellen. Das Tolle an Chipa ist, dass man sie ganz wunderbar als Vorspeise, Snack oder zur Party servieren kann. Perfekt also zur Grillsaison!
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Ja, ich weiß, Heidelbeer-Muffins gibt es schon zuhauf, aber das ist mir egal. Denn wir brauchen hier mal wieder Muffins, unbedingt. Weil die so schnell vorzubereiten sind und einfach das Gemüt erfreuen. Wenn sie mit Früchten sind, dann sowieso und Heidelbeeren sind jetzt gerade für wenig Geld zu finden. Diese Muffins machen glücklich, wirklich. Wenn ich dich darum bitten darf, backe sie nach, sie sind einfach lecker. Punkt.
Ich freue mich sehr heute auf meinem Blog wieder einmal einen Gast begrüßen zu dürfen. Henrik vom Blog Fernweh-Koch hat uns was ganz Leckeres mitgebracht: Taiwanesische Ananasküchlein, wie ich sie mal nennen möchte. Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen:
Heute gibt es die allerbesten selbstgemachten Croissants mit einer ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung mit ganz vielen Bildern. Das Besondere an diesem Rezept ist, dass ich es bewusst auf drei Tage aufgeteilt habe, sodass man die vielen Wartezeiten möglichst über Nacht gar nicht mitbekommt. Im Rezept gibt es auch Angaben die Croissants in zwei oder vier Tagen zuzubereiten. Vor fast genau einem Jahr habe ich bereits ein Croissant-Rezept hier veröffentlicht. Seitdem habe ich einiges dazugelernt. Außerdem habt ihr mir auf Facebook bestätigt, dass ihr gerne nochmal ein Croissant-Rezept sehen wollt und deshalb gibt es also nochmal ein verbessertes Rezept, das man super im Voraus vorbereiten kann. Vorhang auf also für diese leckeren selbstgemachten Croissants!
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Es gibt nach langer Zeit wieder einmal ein veganes Rezept von mir, einen Smoothie mit blauer Spirulina und Brombeeren. Schon mal was von Spirulina gehört? Ich bis dato noch nicht. Es ist eine Algenart, die viele wertvolle Nährstoffe, Vitamine und Proteine enthält und ist ein sogenanntes „Superfood“. Ich habe bei Amazon ein Päckchen des Spirulinapulvers bestellt, da ich im Moment die Blogparade „Colorful Food“ organisiere. Die Idee ist, dass man etwas in einer der sieben Regenbogenfarben rot, orange, gelb, grün, blau, lila oder pink bäckt/kocht. Da muss ich als Gastgeberin natürlich in allen Regenbogenfarben Rezepte vorstellen. Deshalb gab es zunächst die sehr farbenfrohe Früchtepizza in allen Regenbogenfarben, dann rote Erdbeer-Pancakes, gefolgt von süßen Mangotörtchen für orange, Zitronensoufflé für gelb, einen abgefahrenen Kiwi-Blechkuchen für grün und heute, ja heute gibt es einen BLAUEN Frühstückssmoothie.
Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, dass es mich etwas gegruselt hat vor der Regenbogenfarbe blau, denn ich hatte die Auflage gemacht keine künstliche Lebensmittelfarbe zu verwenden. Bei fast allen Rezepten kommt die Farbe von Früchten, da ich einen Backblog habe, aber was ist denn bitte schön von Natur aus blau an Früchten? Es soll wohl möglich sein mit Rotkohl die Farbe blau hinzubekommen (deswegen heißt der Kohl regional auch Blaukraut), aber irgendwie war mir das zu doof. Also machte ich mich auf die Suche und fand also Spirulina. Normalerweise sind Algen grün, aber es gibt, so habe ich neu gelernt, auch Blaualgen, zu denen Spirulina gehört. Ein natürliches Färbemittel, das auch noch mega gesund ist, klingt doch erst mal super, oder?
Amerikanische Erdbeer-Pancakes mit Erdbeersoße! Mein Blogevent starte ich hiermit mit der Regenbogenfarbe ROT und meiner Lieblingsmahlzeit FRÜHSTÜCK! Im Nachhinein frage ich mich, warum ich dieses Rezept nicht schon viel eher hier vorgestellt habe, so oft wie ich es bereits am Wochenende gemacht habe. Diese amerikanischen Pancakes sind wunderbar leicht, fluffig und luftig mit einem ganz starken Erdbeergeschmack. Denn wenn schon, denn schon, Erdbeeren gibt es sowohl im Teig als auch in der Soße. Die Soße besteht aus pürierten Erdbeeren, die mit etwas Zitrone und Zucker verfeinert wurden.
Wie oben geschrieben organisiere ich im Moment das Blogevent „Colorful Food!“ Wenn du Lust hast mitzumachen, schau doch mal hier vorbei. Grundidee ist, dass du etwas bäckst/kochst, dass in einer Regenbogenfarbe daherkommt. Bei mir gibt es heute die Regenbogenfarbe ROT.
Ich freue mich, dass auch Lizet vom Blog Chipa by the Dozen (auf English und Spanish) sich bereit erklärt hat einen Gastbeitrag für mein Blogevent Einladung zur Kaffeetafel zu schreiben. Wer mehr zum Blogevent wissen möchte, kann gerne hier vorbeischauen. Die Aktion läuft noch bis zum 15.03.18.
Warum ich mich so besonders freue, dass Lizet mitmacht, liegt daran, dass sie in Paraguay lebt, auch wenn sie Bolivianerin ist und entsprechend viele lateinamerikanische Rezepte auf ihrem Blog Chipa by the Dozen zu finden sind (Chipa sind Käsebrötchen, die ich auch unbedingt noch auf meinem Blog vorstellen möchte). Auch das unten stehende Muffinrezept hat für mich einen leichten lateinamerikanischen Touch, aber lassen wir sie selbst zu Wort kommen.
Moin, meine Lieben! Heute habe ich euch leckere Franzbrötchen aus Hamburg mitgebracht. Wer mir auf Facebook folgt, weiß, dass ich ein bisschen rumprobiert habe, bis ich mit dem Rezept glücklich war. Was Franzbrötchen sind? Hamburgs allgegenwärtiger Zimtduft. Anders kann ich es nicht nennen. Wenn man in Hamburg unterwegs ist, wird man unweigerlich mit dem Zimtduft der Franzbrötchen konfrontiert, der einem aus jeglichen Bäckereien entgegenschwebt. Franzbrötchen sind so eine Art Kreuzung aus Croissants und Hefeteig mit ganz viel Zimt und braunem Zucker, der ein bisschen karamellisiert ist, ähnlich zu Zimtschnecken. Original werden sie mit Plunderteig hergestellt.
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