Uruguayisches Rinderschnitzel oder milanesa ist meiner Meinung nach das Beste! Deshalb musste ich es unbedingt hier vorstellen. Ja, manchmal gibt es auf diesem Blog auch herzhafte Sachen, zwar nicht sonderlich oft, aber schließlich kann ich mich nicht nur von Kuchen ernähren und bin sehr froh, dass mein Mann meist den Kochlöffel schwingt und die tollsten Sachen zaubert. Aber heute musste ich mal endlich das Schnitzel aus Uruguay vorstellen: milanesa. Ich kann euch beruhigen, das abgebildete Schnitzel habe ich ganz allein zubereitet und ebenso gerne verspeist, da hat mein Mann mal ausnahmsweise keinen Finger gerührt.
Wenn man mich mitten in der Nacht wecken würde, mir eine Pistole auf die Brust setzt und fragt, welches Essen ich bis an mein Lebensende jeden einzelnen Tag essen könnte, würde ich wahrscheinlich Cookies antworten. Cookies sind mein Ein und Alles. Insbesondere Chocolate-Chip-Cookies. Und wenn die dann noch Karamell enthalten, dann bin ich sowieso hin und weg.
Cookies waren der Auslöser, warum ich überhaupt mit diesem Blog angefangen habe. Ich wollte nämlich das perfekte Chocolate-Chip-Cookie-Rezept finden und habe mich durchprobiert. Mehr als 20 Rezepte musste daran glauben. Bis ich bei diesem gelandet bin. Cookies sind für mich Comfort-Food, sie sind der perfekte Nachtisch, sie kann man so wunderbar einfach transportieren, sie sind schnell zubereitet und schmecken Kindern wie Erwachsenen.
Heute habe ich euch mein Grundrezept für Porridge mitgebracht. Man glaubt es kaum, aber ich habe ziemlich lange an diesem Rezept herumgebastelt, bevor es endlich blogreif war. Das ist manchmal das Tückische an Grundrezepten, sie sind theoretisch einfach und schnell, gut zu variieren und vielseitig einsetzbar, aber bis man dorthin kommt, tja, das ist manchmal eine ziemlich schwierige und anstrengende Reise.

Dazu muss man wissen, dass ich insbesondere nach dem Abi bei meinem Jahr in Kanada viel Porridge gegessen habe. War es noch vor fünfzehn Jahren hier in Deutschland verpönt als „Haferschleim“ (wer nennt denn ein Essen bitte „Schleim“???), sind die Overnight Oats oder Porridge endlich wieder seit ein paar Jahren in Mode gekommen, auch in Deutschland.
Ich muss nämlich sagen, dass ich sehr gerne warm zu Frühstück esse, und das ist das Tolle an Porridge. Im Gegensatz zu Overnight Oats, bei denen Haferflocken über Nacht in Flüssigkeit gequellt werden, kocht man bei Porridge die Haferflocken in Flüssigkeit auf und genießt sie entsprechend warm. Für mich die perfekte Art und Weise den Tag zu starten.
Ich kann kaum glauben, dass das Jahr 2018 schon fast vorbei ist, es ist so viel passiert! Da fällt mir als erstes mein Fahrradunfall ein, den ich Ende April hatte mit Hirnbluten, Krankenhausaufenthalt und einer langen Genesungszeit. Dass ich jetzt wieder vollständig gesund und ohne Folgeschäden bin, sehe ich immer noch als ein Wunder an. Wir haben das auch hier auf meinem Blog mit einem riesengroßen Krümelmonster auf einem Mega-Keks gefeiert, das Rezept findet sich hier. Oder dann der Fakt, dass wir tatsächlich von Hamburg wieder zurück nach München ziehen werden, zum ersten Februar 2019. Nein, ich komme nicht aus Süddeutschland, aber wir haben bereits drei Jahre in München gelebt und kennen die Stadt deshalb schon ziemlich gut. Ich bin schon sehr gespannt, was 2019 bringen wird mit diesem Umzug.
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Ich habe mich schon lange auf diesen Beitrag mit kolumbianischen buñuelos gefreut, denn mit ihm mache ich bei Zorras kulinarischem Adventskalender mit. Es gibt ganz viele tolle Preise zu gewinnen, schaut auf jeden Fall bei ihr vorbei! Ich musste auch nicht lange überlegen was für ein Rezept ich hier vorstellen wollte als mein Adventskalendertürchen: kolumbianische buñuelos, das sind frittierte Käse-Teigbällchen, die auch noch glutenfrei sind! Wieso die Entscheidung gar nicht schwer war, verrate ich euch weiter unten.
Schoko-Brownie-Cookies! Ich sag euch, Leute, wer wie ich ein Chocoholic ist, dem kann ich diese Cookies echt nur ans Herz legen! Das ist sowas von schmelzend, das sind Brownies in Cookie-Form, das ist Schoko, Schoko, Schoko. Ich hab ja schon so einige Schokoladen-Cookies ausprobiert, insbesondere, wenn ich wieder mal Lust habe was zu backen, es aber nicht zu kompliziert und aufwändig sein soll, dann bieten sich meiner Meinung nach Cookies ganz besonders an. Und diese Cookies, ja, die sind auf jeden Fall was für Schokofans, versprochen.
Postre de natas oder kolumbianischer Pudding, der mit Milchhaut gemacht wird, ist ein Geduldsspiel. Ich sage es gleich vorweg. Dieser Pudding ist gar nicht schwer zu machen und besteht tatsächlich aus genau drei Zutaten: Milch, Eigelb und Zucker, aber du brauchst Zeit, viel Zeit. Deswegen hatte ich mich lange nicht rangetraut dieses Dessert zu machen, obwohl meine bessere Hälfte schon seit Jahren gebettelt hat.
Schokolade gab es schon viel zu lange nicht mehr auf meinem Blog, deshalb gibt es heute Sachertorte! Schon mal von diesem Schokokuchen gehört? Ursprünglich aus Wien, Österreich mit ganz viel Butter, Eiern (10 Stück!) und natürlich Schokolade. Hier wird nicht lange gefackelt und langweiliger Kakao genommen, nein hier nimmt man gleich richtig gute Schokolade. Mit diesen wundervollen Zutaten macht man gehaltvollen Schokoladenteig. Der wird dann mit Aprikosenmarmelade zusammengehalten, mmmmmmh, so lecker.
Ich habe das große Glück gehabt Sachertorte in Österreich essen zu dürfen, sogar direkt in Wien, aber ich muss gestehen, dort hat sie mir irgendwie nicht so richtig geschmeckt. Dafür dann aber in Salzburg, da hat sie ganz wunderbar gemundet. Das Bild unten ist eines meiner allerersten Bilder meiner jetzigen Kamera, der Sony Nex7. Wenn du mehr zum Thema Food-Fotografie erfahren möchtest, schau dir diese Beiträge an. Schaut schon mal super aus, oder? Kein Wunder, dass Österreich erfolgreich Sachertorte in alle Welt exportiert, so eine gehaltsvolle Schokotorte, die muss einfach nur gut sein. Und das Tolle, wenn sie die Möglichkeit hat durchzuziehen, wird sie noch besser. Dadurch, dass man sie mit Aprikosenmarmelade einpinselt und mit einer dicken Schokoglasur übergießt, ist sie gut haltbar. Denn wenn schon Schokolade, dann so eine richtige Ladung, oder?
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Manchmal gibt es Rezepte, die einem besonders am Herzen liegen und diese Milhojas aus Kolumbien sind so eines. Auslöser für dieses Rezept war unser Urlaub in Spanien. Neben vielen anderen wunderbaren Sachen, die wir vor Ort speisen durften, gab es in der Bäckerei Panetteria de Tirso in Madrid eben diese Milhojas, die aus Blätterteig, Puddingcreme, Schlagsahne und dulce de leche bestehen. Unten ein Bild davon:
Es musste eine Pfirsichtorte her, und zwar eine aus meinem Geburtsland Uruguay. Um genauer zu sein, sogar aus meiner Geburtsstadt Paysandú. Postre chajá ist eine Pfirsichtorte, die nach einem uruguayischen Vogel benannt ist, nämlich dem chajá (auf Deutsch heißt dieser Vogel Halsband-Wehrvogel; die spanische Bezeichnung ist eine Lautmalerei, da er ähnlich zu einem „tschacha“ Schreie ausstößt). Unten seht ihr ein Bild. Warum, wieso und weshalb, erkläre ich im Beitrag.
Der Vogel chajá, der unter anderem in Uruguay beheimatet ist















