Rezepte mit Geschichten sind meiner Meinung nach die besten Rezepte. So auch der Fall bei diesen Schwarzwälder-Kirsch-Eclairs. Warum ich überhaupt mal wieder nach längerer Zeit Brandteig gemacht habe, lag daran, dass ich aus einem Impuls heraus der Bloggerkollegin Julia Eclairs im Krankenhaus vorbeibrachte, weil es im Krankenhaus leider nur abgepackten Kuchen als Industrieware gibt, ich gerade Zeit und Julia Heißhunger auf Eclairs hatte. So führte eins zu anderen und ich wurde daran erinnert, dass Eclairs gar nicht so schwer sind und außerdem von meinem Mann innig geliebt werden. Deshalb machte ich bald darauf Eclairs mit Schwarzwälder-Kirschfüllung.
Kennt ihr das? Dann will man etwas authentisch nachbacken, was man im Urlaub gekostet hat und dann scheitert es an den Zutaten. So ging es mir lange Zeit mit achiras, dem knusprigen und glutenfreien Käsesnack aus Kolumbien. Erste Hürde war der verwendete Käse, queso campesino findet man in Deutschland schlicht nicht. Vergleichbar ist höchstens Feta. Dieser ist aber deutlich trockener und sehr gesalzen. Tja, ist wohl nicht.
Und dann fand ich heraus, dass die Kolumbianer ein Mehl verwenden, dass es hier ganz bestimmt nicht gibt: Mehl aus Sago. Ich musste erst Wikipedia konsultieren, um zu verstehen was Sago überhaupt ist. Ich lernte dann schnell, dass Sago aus der Sagopalme stammt und aus ihr Stärke gewonnen wird. Tja, sowas Abgefahrenes findet sich ganz bestimmt nicht in Deutschland. Dachte ich zumindest.
Disclaimer: Oreos können mit Milchprodukten in Kontakt gekommen sein, wenn du strikter Veganer bist und auch keine Produkte isst, die mit nicht-veganen Zutaten in Berührung gekommen sind, ist dieses Rezept leider nicht für dich.
Heute habe ich eine ganz mächtige vegane Oreo-Torte mitgebracht, denn wir haben Grund zu feiern: es ist nun genau ein Jahr her, dass ich den krassen Fahrradunfall hatte mit Hirnbluten und Gehirnerschütterung. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, wird mir noch ganz anders. Zum Glück habe ich damals nicht daran gedacht zu googeln was für Folgeschäden man von Hirnbluten haben kann, ich wäre bestimmt nicht glücklich geworden.
Diese leckeren und unaufgeregten Schoko-Haferkekse sind die Cookies für jeden Anlass. Sie enthalten ganz viel Haferflocken, sind schön weich und buttrig und bringen viel Schokolade mit, genauso mag ich meine Cookies. Anscheinend scheine ich damit auch nicht alleine zu sein, denn zu einer Kaffeetafel, zu der ich eingeladen hatte, waren sie ganz schnell weg und ich wurde mehrere Male nach dem Rezept gefragt.
Ach, Cookies sind echt was Tolles, ich finde es immer wieder erstaunlich, mit Cookies kriegt man sie alle, auch wenn hier in Deutschland eigentlich nur die Weihnachtszeit die offizielle Plätzchenzeit ist, egal ob jung oder alt, einen Cookie wird niemand ablehnen. Ich selbst bin ja ein hoffnungsloses Krümelmonster, deshalb musste unbedingt mal wieder ein Cookie-Rezept her, simpel, schlicht und so richtiges Soul-Food, das so entspannt und tröstet.
Ist bei dir schon der Frühling ausgebrochen? Hier in München weiß ich grad nicht so recht, woran ich bin, erst vor ein paar Tagen hat es heftig geschneit. Heute strahlt die Sonne eifrig, auch wenn ziemlich kalte Temperaturen vorherrschen und ich glaube, auch Schneeglöckchen und Krokusse sind etwas verwirrt in welche Richtung es nun wettertechnisch gehen wird. Aber wie dem auch sei, egal, ob der Frühling schon da ist oder nicht, ich habe heute ganz erfrischende Limetten-Schnittchen mitgebracht, die super schnell zubereitet sind und nach ein, zwei Tagen nochmal ihren Geschmack intensivieren. Sie machen sich auch gut zu Ostern und sind ein froher Farbklecks, genau mein Ding.
Ich dachte mir, es muss mal wieder ein schnelles Rezept her ohne großes Tamtam, denn oft hat man einfach keine Zeit sich so ewig lang in die Küche zu stellen. Also gibt es diese Schnittchen im Angebot. Man kann sie selbstverständlich auch mit Zitrone oder anderen Zitrusfrüchten backen, ich mag sie besonders gern mit Limetten. Der Boden ist so eine Art Mürbeteig, der mit geschmolzener Butter hergestellt wird. Ein wenig abgefahren, aber wirklich nicht schwer vorzubereiten. Die Füllung muss man glücklicherweise nur kurz zusammenrühren und dann macht der Ofen den Rest. Super schnell, super einfach und auch für Backanfänger hervorragend geeignet.
Update 2019: verbessertes Rezept, noch mehr Tipps und bessere Fotos!
Gibt es hier Oreo-Fans? Falls ja, hab ich was für dich, selbstgemachte Oreos mit Keksstempel. Sind sie nicht einfach nur süß? Ganz ehrlich, viel besser als das Original. Ich werde glaube ich zumindest eine Weile keine mehr kaufen, sondern lieber selbst welche machen. Denn ich habe ja schließlich auch versprochen dieses Blogjahr mehr Cookies zu machen.
Es ist eine Schande, dass es so lange schon keinen Gugelhupf hier gab. Ganz ehrlich, das geht nicht! Und als ich meine geliebte Gugelhupfform beim Umzug in der Hand hielt, dachte ich: Himbeergugelhupf, ich muss einen Himbeergugelhupf machen! Gesagt, getan, also gab es zu einem Sonntagskaffee diesen super saftigen und leckeren Gugelhupf. Man braucht ein wenig Geduld, weil es ein Hefegugelhupf ist, aber das Tolle ist, dass man nicht sehr viel vorbereiten braucht, das macht die Hefe sozusagen ganz von allein.
Viele haben ja Angst vor Hefe, aber wenn man es ihr kuschelig warm macht, also so wintermäßig mit Kuscheldecke, nicht heiß, sondern schön warm, wie eine verfrorene Frau es mag, dann funktioniert es eigentlich immer. Wirklich. Wenn man Frischhefe benutzt, sollte man sicher sein, dass sie wirklich frisch ist, aber Trockenhefe macht genauso gut, versprochen.
Und wenn man den Teig einmal zubereitet hat, dann kocht man Himbeeren mit ein paar Zutaten auf und beschmiert das ausgerollte Teigrechteck damit. Dann aufrollen und vorsichtig in die Gugelhupfform packen und dann ab in den Ofen nach einem kurzen zweiten Gehen.
Du hast Besuch, willst was für einen Brunch vorbereiten oder hast einfach mal Lust auf ein gesundes Frühstück, das gleichzeitig etwas hermacht? Dann ist diese Früchtepizza genau das Richtige für dich. Sie besteht aus einem glutenfreien Tortenboden aus Nüssen und Datteln, einer leckeren Joghurtschicht, die du auch vegan zubereiten kannst und ganz vielen Früchten deiner Wahl. Ich sag dir, mit dieser Früchtepizza hast du ein super leckeres Frühstück in Nullkommanichts zubereitet.
Uruguayisches Rinderschnitzel oder milanesa ist meiner Meinung nach das Beste! Deshalb musste ich es unbedingt hier vorstellen. Ja, manchmal gibt es auf diesem Blog auch herzhafte Sachen, zwar nicht sonderlich oft, aber schließlich kann ich mich nicht nur von Kuchen ernähren und bin sehr froh, dass mein Mann meist den Kochlöffel schwingt und die tollsten Sachen zaubert. Aber heute musste ich mal endlich das Schnitzel aus Uruguay vorstellen: milanesa. Ich kann euch beruhigen, das abgebildete Schnitzel habe ich ganz allein zubereitet und ebenso gerne verspeist, da hat mein Mann mal ausnahmsweise keinen Finger gerührt.
Wenn man mich mitten in der Nacht wecken würde, mir eine Pistole auf die Brust setzt und fragt, welches Essen ich bis an mein Lebensende jeden einzelnen Tag essen könnte, würde ich wahrscheinlich Cookies antworten. Cookies sind mein Ein und Alles. Insbesondere Chocolate-Chip-Cookies. Und wenn die dann noch Karamell enthalten, dann bin ich sowieso hin und weg.
Cookies waren der Auslöser, warum ich überhaupt mit diesem Blog angefangen habe. Ich wollte nämlich das perfekte Chocolate-Chip-Cookie-Rezept finden und habe mich durchprobiert. Mehr als 20 Rezepte musste daran glauben. Bis ich bei diesem gelandet bin. Cookies sind für mich Comfort-Food, sie sind der perfekte Nachtisch, sie kann man so wunderbar einfach transportieren, sie sind schnell zubereitet und schmecken Kindern wie Erwachsenen.

















