Ich weiß nicht wie es euch geht, aber immer, wenn die Umstände schwierig sind, ist mir nach einem tröstlicihen Keks. Ich gebe gerne zu, ich bin ein riesengroßes Krümelmonster. Ich musste einfach wieder diese einfachen Haferflockenkekse mit Buttermilch machen. Das Rezept habe ich bei Patrick entdeckt und als ich bei im sah wie er die Kekse an die Wäscheleine hing, war es um mich geschehen. Das musste ich unbedingt nachmachen. Also fotografisch und natürlich die Kekse auch backen. Es sind Ausstechkekse, die dann nochmal in Schokolade getunkt werden. Ich liebe diese crunchy Haferflockenkekse mit diesem leicht säuerlichen Buttermilchgeschmack.
Gibt es hier Maulwurfkuchen-Fans unter euch? Dann wird euch diese Torte ganz bestimmt schmecken. Auch hier gibt es Bananen, Stracciatella und Schokogeschmack im Angebot. Und darüber hinaus noch Bananenchips als auch einen Schoko-Drip, damit diese Torte nach etwas aussieht. Ich finde nämlich die Kombi Schokolade und Banane einfach unschlagbar!
Leche asada, was soviel wie „geröstete oder getoastete Milch“ oder eleganter übersetzt „gebackene Milch“ heißt, ist wahrscheinlich das einfachste Dessert überhaupt. Zucker schmelzen, alle anderen Zutaten zusammenrühren, einfüllen und backen. Ich hab das unter 10 Minuten geschafft. Vielleicht hast du Zucker, Eier, Milch und Vanille da, dann steht diesem südamerikanischen Dessert nichts mehr im Wege. Wie so oft stammt dieses Vanille-Dessert eigentlich aus Spanien und wurde im Zuge der Kolonialisierung nach Südamerika gebracht. Insbesondere auf den Kanaren bekannt, erfreut sich leche asada in ganz Südamerika großer Beliebtheit. Was ich dem Internet entnehme, gibt es richtige Glaubenskriege zwischen Peru und Chile, wer denn nun das Recht auf dieses Dessert hat. Die Antwort ist einfach: keiner, denn wie geschrieben ist eigentlich Spanien „Schuld“ daran. Deshalb werde ich mich hier schön zurückhalten und mich nicht äußern wer sich Urheber nennen darf.

Heute gibt es eine Neuauflage eines alten Rezeptes: eine cremige Kirsch-Schokomousse-Torte! Das Rezept habe ich vereinfacht und nochmal fruchtiger gestaltet. Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr Pies, Tartes und Kuchen im Allgemeinen gerne fruchtig mag. So auch in diesem Fall, hier gibt es Kirschen in Hülle und Fülle. Ich bin stolz darauf, dass ich mit dem Originalrezept tatsächlich mal einen Preis gewonnen habe. Dadurch durfte ich nach Tübingen reisen und beim Schokoladenfestival dabei sein. Mehr dazu findest du hier. Für die Neuauflage habe ich mich für einen kleineren Durchmesser entschieden, statt 26cm lieber 20cm, aber dafür fast doppelt so viele Kirschen und einer ganz einfachen Variante des Schoko-Moussse ohne rohes Ei. Weniger Arbeit, aber mehr Geschmack, das klingt doch gut, oder?
Endlich, endlich gibt es das Basisrezept für arepas auf meinem Blog! Arepas sind dünne Maisfladen aus Kolumbien oder Venezuela. Sie werden in diesen Ländern mit einer eben solchen Vielfalt angeboten wie hier Brot. Arepas boyacenses habe ich hier bereits vorgestellt, aber das Basisrezept noch nicht. Das hat einen einfachen Grund. Auch wenn arepas nur aus den drei Zutaten Maismehl, Wasser und Salz bestehen, war ich mit meinen Ergebnissen noch nicht so zufrieden, dass ich hätte sie hier vorstellen können, deshalb also die lange Wartezeit. Aber das Warten hat sich gelohnt, jetzt endlich traue ich mich und liefere euch unten das Rezept als auch ganz viele Tipps, damit sie euch gleich so gelingen wie ihr sie mögt. Denn dass diese Dinger in allen Größen und Formen in Kolumbien erhältlich sind, sollte hoffentlich klar sein. In seiner schlichtesten Form sind arepas vegan und glutenfrei.
Hast du schon mal was vom Hummingbird-Cake gehört? Hummingbird heißt übersetzt Kolibri. Und weil man auf Deutsch sozusagen „Kolibri-Torte“ sagen würde, habe ich mir gedacht, dass ich die unbedingt mal backen möchte. Der Grund ist simpel, ich liebe Vögel, insbesondere Vögelchen. Entsprechend haben es mir Kolibris besonders angetan. Da ich in Uruguay geboren bin und einige Jahre als Kind dort gelebt habe, konnte ich sie dort sogar live bestaunen und bin immer wieder fasziniert wie sie mit diesem krassen Energieverbrauch überleben. Alle 15 Minuten brauchen diese Winzlinge Energienachschub, also müssen sie permanent Nektar trinken. Dass es bei einem Hummingbord-Cake bei mir auf jeden Fall auch äußerlich Kolibris zu bestaunen geben würde, war mir sofort klar. Da der Hummingbird-Cake Ananas enthält, wusste ich, dass getrocknete Ananasscheiben die Blüten darstellen sollten, von denen die Kolibris Nektar trinken. Stell dich deshalb entsprechend darauf ein, dass diese Torte ziemlich viel Arbeit ist, weil sie sehr viele verschiedene Komponenten enthält. Wenn du aber wie ich aus Liebe backst und du genau wie ich von Kolibris fasziniert bist, ist diese Torte eventuell etwas für dich.
Es gibt Eclairs auf meinem Blog, diesmal Eclairs mit Kaffee-Creme a la Dalgona-Style. Ich weiß schon, es gibt schon so einige Eclairs auf meinem Blog, zum Beispiel Schwarzwälder-Kirsch-Eclairs, Eclairs mit Erdnussbuttercreme, Eclairs mit Himbeercreme, etc., etc. Warum also noch eins? Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens könnte ich jeden Tag frische Eclairs zubereiten, wenn es nach meinem Mann ginge. Der liebt sie über alles. Jedes Mal, wenn wir wieder Mal im Urlaub in Südfrankreich waren, wusste ich, was als erstes anstand, der Gang zur Boulangerie, wo es dann entweder tartelette au citron oder aber Eclairs kaufen würde, in rauhen Massen. Am besten gleich beides. Zweitens musste ich einfach mal dieses famose Kaffeecreme namens Dalgona in einem Rezept verarbeiten.
Auf diesen Beitrag mit der klassischen Rotkäppchen-Torte freue ich mich schon eine Weile. Ganz viele Bloggerkollegen haben sich hierzu zusammengetan, um veröffentlichte Rezepte anderer Blogs nachzubacken und zu kochen. Ich habe die Ehre ein Rezept vom Blog Brot und Rosen ausprobieren zu dürfen. Bereits seit dem 6.10.2006, also bereits seit fast 14 Jahren, beteibt Petra ihren Blog und hat einen solchen Fundus an Rezepten, dass ich lange nicht wusste was ich genau nachbacken wollte. Irgendwann stand dann fest, es sollte gut in die Jahreszeit passen, also schienen Kirschen perfekt, es sollte möglichst etwas urdeutsches sein und etwas, was ich bis dato noch nie gegessen hatte. Tja, und dann sprach mich diese klassische Rotkäppchen-Torte so an, dass ich mich ans Werk machte. Was soll ich sagen, wer Donauwelle in einer etwas leichteren Form mag, hat hiermit einen Volltreffer gelandet.
Leute, heute ist ein ganz besonderer Tag für mich. Vor genau zwei Jahren hatte ich einen krassen Fahrradunfall. So mit Hirnbluten und ähnlichem. Und er ist so besonders für mich, weil ich keine Folgeschäden davon getragen habe. Auch wenn ich natürlich im Krankenhaus war und die Genesungszeit sich lange hingezogen hat. Und weil dieser Tag so besonders für mich ist, gibt es auch einen besonderen Kuchen. Jedes Jahr. Letztes Jahr gab es eine vegane Orte-Torte und das Jahr davor einen Riesenkeks mit Krümelmonster obenauf, weil ich ein hoffnunsloses Krümelmonster bin. Alles super dekadente und gehaltvolle Sachen, denn schließlich geht es darum das Leben zu feiern. Und so reiht sich dieser Chocolate-Cheesecake ein. Nicht, dass mir hinterher jemand sagt ich hätte ihn nicht gewarnt. Dies ist eine Kalorienbombe wie sie im Buche steht, insgesamt gibt es 400 Gramm Schokolade und fast 600 Gramm Schlagsahne, die in der Torte verarbeitet werden! Chocoholics wie ich werden auf ihre Kosten kommen, das verspreche ich! Mächtig und dekadent ist diese Torte auf jeden Fall. Deshalb habe ich sie auch in einer 20er Springform gemacht, weil man nur ein kleines Stückchen braucht, um seinen Schokohunger zu befriedigen. Und das sage ich als jemand, die immer und jederzeit Schokolade essen und nicht nachvollziehen kann wieso es Menschen gibt, die irgendwie im Sommer ihren Schokoladenkonsum reduzieren. Mir geht das definitiv nicht so.
Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber jetzt heißt es für mich deutlich mehr kochen als sonst. Also gab es einmal ein leckeres Kichererbsencurry, das gleich zwei Tage herhalte musste. Und da ich ja mittlerweile weiß, dass man ganz toll Eischnee mit Kichererbsenwasser aufschlagen kann, gab es dann diese veganen Baisernester. Für viele mittlerweile nichts Neues, für mich immer wieder erstaunlich, dass man aus dem glibbrigen Kichererbsenwasser tatsächlich tollen Baiser aufschlagen kann. Jedes Mal eine große Überraschung. Geschmacklich ist kein Unterschied festzustellen. Und als großer Baiserfan dachte ich mir, OK, mache ich diesmal die vegane Version. Wieso nicht? 

















