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Flan de piña oder Ananas-Flan

Flan de piña oder Ananasflan

Ich musste so lachen, eigentlich hätte mir klar sein sollen, dass mein Mann ein südamerikanisches Rezept heraussucht. Ich mache nämlich wieder beim Blogevent „Koch mein Rezept!“ mit und habe die große Ehre ein Rezept von Backmädchen 1967 nachzubacken. Schon der Blogname verrät, dass ich, die ich selbst viele Kuchen und Torten vorstelle, wahrscheinlich die Qual der Wahl haben würde, beim Backmädchen gibt es bestimmt ganz viele Kuchen und Torten zur Auswahl! Britta selbst sagt, dass sie zwar erst spät zum Backen gekommen ist, aber das sie unbedingt die tollen Kuchen und Torten in einer Facebookgruppe nachmachen wollte und so diese Leidenschaft nach und nach entwickelt hat. Dementsprechend gibt es auf ihrem Blog natürlich viele verschiedene Backrezepte, puh, was sollte ich nur nachbacken? Also beschloss ich etwas zu tun, was ich in dem Fall immer gerne mache, ich bitte meinen guten Ehemann das Rezept auszuwählen. Er brauchte keine drei Minuten und verkündete mit Stolz, dass er fündig geworden wäre. Was es denn sei, Flan natürlich! Flan? Du meinst Flan aus Südamerika? Er bejahte. Ihr müsst wissen, dass mein Mann aus Kolumbien stammt. Flan, eine Art gestockte Eiermasse, ist in ganz Lateinamerika bekannt und auch sehr beliebt. Natürlich habe ich hier auf dem Blog schon Flanrezepte vorgestellt, zunächst den ganz klassischen Flan mit Karamell und etwas dulce de leche aus meinem Geburtsland Uruguay, aber auch eine Version aus Mexiko, bei der es neben Flan auch Schokokuchen gibt, chocoflan genannt. Dass Britta auf ihrem Blog einen Flan mit Ananas vorstellen würde, hatte ich nicht erwartet, aber da war ganz klar, dass mein Mann das zielstrebig auswählen würde, zumal hier der Flan mit seiner Lieblingsfrucht gemacht wird: Ananas.

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Kolumbianische Torta María Louísa

Torta Maria Louisa aus Kolumbien

Heute gibt es eine kolumbianische Torte, die ganz stark an den Victoria Sponge Cake erinnert: Torta María Louisa! Es ist eine Art fluffiger Rührteig, der mit Orangensaft getränkt und dann mit leckerer Marmelade oder Karamellcreme gefüllt wird. Ich entschied mich für die Karamellcreme, in Kolumbien „arequipe“ genannt, da mir ein eher säuerlicher Orangenkuchen Kontrast genug erschien. Diese „torta“ ist nicht nur in Kolumbien bekannt, sondern auch in Venezuela und El Salvador. In Kolumbien scheint sie eigentlich immer mit Orangenschale und -saft zubereitet zu werden und eher schlicht gehalten. In Venezuela kommen teilweise zwei Füllungen zum Einsatz und die Torte wird außen noch schön in Baiser gehüllt, so dachte ich mir in diesem Fall, nein, ich lasse diese Torte einfach schlicht.

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Leche asada, Milchpudding aus Südamerika

Leche asada, Dessert aus Südamerika

Leche asada, was soviel wie „geröstete oder getoastete Milch“ oder eleganter übersetzt „gebackene Milch“ heißt, ist wahrscheinlich das einfachste Dessert überhaupt. Zucker schmelzen, alle anderen Zutaten zusammenrühren, einfüllen und backen. Ich hab das unter 10 Minuten geschafft. Vielleicht hast du Zucker, Eier, Milch und Vanille da, dann steht diesem südamerikanischen Dessert nichts mehr im Wege. Wie so oft stammt dieses Vanille-Dessert eigentlich aus Spanien und wurde im Zuge der Kolonialisierung nach Südamerika gebracht. Insbesondere auf den Kanaren bekannt, erfreut sich leche asada in ganz Südamerika großer Beliebtheit. Was ich dem Internet entnehme, gibt es richtige Glaubenskriege zwischen Peru und Chile, wer denn nun das Recht auf dieses Dessert hat. Die Antwort ist einfach: keiner, denn wie geschrieben ist eigentlich Spanien „Schuld“ daran. Deshalb werde ich mich hier schön zurückhalten und mich nicht äußern wer sich Urheber nennen darf.

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Wie macht man perfekte Arepas aus Kolumbien oder Venezuela

Arepas aus Kolumbien oder Venezuela

Endlich, endlich gibt es das Basisrezept für arepas auf meinem Blog! Arepas sind dünne Maisfladen aus Kolumbien oder Venezuela. Sie werden in diesen Ländern mit einer eben solchen Vielfalt angeboten wie hier Brot. Arepas boyacenses habe ich hier bereits vorgestellt, aber das Basisrezept noch nicht. Das hat einen einfachen Grund. Auch wenn arepas nur aus den drei Zutaten Maismehl, Wasser und Salz bestehen, war ich mit meinen Ergebnissen noch nicht so zufrieden, dass ich hätte sie hier vorstellen können, deshalb also die lange Wartezeit. Aber das Warten hat sich gelohnt, jetzt endlich traue ich mich und liefere euch unten das Rezept als auch ganz viele Tipps, damit sie euch gleich so gelingen wie ihr sie mögt. Denn dass diese Dinger in allen Größen und Formen in Kolumbien erhältlich sind, sollte hoffentlich klar sein. In seiner schlichtesten Form sind arepas vegan und glutenfrei.

Arepas aus Kolumbien oder Venezuela

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Schoko-Empanadas mit Dulce de Leche

Schoko-Empanadas mit Dulce de Leche

Schokolade und Karamell, das ist doch die perfekte Kombi, oder? Als bekennender Chocoholic finde ich das zumindest ein Dream-Team. Und deswegen gibt es heute etwas aus meinem Geburtsland Uruguay: Empanadas. Das sind gefüllte Teigtaschen. Natürlich gibt es hier das klassische Empanadas-Rezept mit Rindfleischfüllung, jetzt war mir aber nach was Süßem. Also gibt es den Teig in Schokoform und gefüllt werden die guten Dinger mit Dulce de Leche. Du hast noch nie gehört was das ist? Das ist eine Karamellcreme aus gesüßter Kondensmilch, die in ganz Südamerika gegessen wird. Natürlich hab ich hier auf dem Blog auch dazu ein ganz super einfaches Rezept, im Endeffekt musst du nicht viel mehr machen als eine Dose gesüßte Kondensmlich ein paar Stunden in kochendes Wasser stellen. Details und Tipps gibt es hier.

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Achiras, knuspriger Käsesnack aus Kolumbien (glutenfrei)

Achiras, knuspriger Käsesnack aus Kolumbien (glutenfrei)

Kennt ihr das? Dann will man etwas authentisch nachbacken, was man im Urlaub gekostet hat und dann scheitert es an den Zutaten. So ging es mir lange Zeit mit achiras, dem knusprigen und glutenfreien Käsesnack aus Kolumbien. Erste Hürde war der verwendete Käse, queso campesino findet man in Deutschland schlicht nicht. Vergleichbar ist höchstens Feta. Dieser ist aber deutlich trockener und sehr gesalzen. Tja, ist wohl nicht.

Und dann fand ich heraus, dass die Kolumbianer ein Mehl verwenden, dass es hier ganz bestimmt nicht gibt: Mehl aus Sago. Ich musste erst Wikipedia konsultieren, um zu verstehen was Sago überhaupt ist. Ich lernte dann schnell, dass Sago aus der Sagopalme stammt und aus ihr Stärke gewonnen wird. Tja, sowas Abgefahrenes findet sich ganz bestimmt nicht in Deutschland. Dachte ich zumindest.

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