Sind diese süßen kleinen Lebkuchenhäuschen nicht einfach knuffig? Man kann sie super auf den Tassenrand setzen. Ich liebe sie. Es gib ja bereits diese süßen Häuschen in der nicht veganen Form auf dem Blog, aber diesmal dachte ich, ich probiere nochmal die vegane Variante aus. Ich wusste bereits, dass man den Lebkuchenteig super einfach veganisieren kann, da er sowieso kein Ei enthält (und keine Pottasche oder sonstige seltsame Zutaten). Das sogenannte Royal Icing, das normalerweise mit Eiweiß zubereitet wird, kann man super ebenso mit Kichererbsenwasser machen. Wie sieht es aus, hast du Lust auf dieses niedliche Geschenk?
Der gute Ole hat auf seinem Blog Nimmersatt einen legendären Apfelkuchen mit Streuseln, den ich schon lange auf meiner Backliste stehen hatte. Jetzt endlich bin ich dazu gekommen diesen sagenhaften Kuchen nachzubacken. Es ist das Rezept der Ziehoma Hanna, die mich ein bisschen an meine eigene Oma erinnert. So wie Oma Hanna irgendwie immer Kuchen im Hause hatte und jeder ein Stückchen abbekam, egal ob Fremder oder Freund, so war auch meine Oma eine legendäre Köchin und erfreute alle mit ihrer Backkunst, die in ihre Nähe kamen. Wenn ein Geburtstag anstand, ächzte der Tisch under dem schieren Gewicht der Kuchen, es war immer viel zu viel und reichlich. Aber so mochte sie es am liebsten. Auch sie buk lieber schlichte Kuchen, wie zum Beispiel Hefeteig mit Streuseln und Früchten oder Pfeffernüsse.
Heute gibt es wieder einmal ein Nostalgie-Rezept: Borscht, die Suppe mit roter Beete aus der ehemaligen Sowjetunion. Es gibt bis heute Streitereien woher die Suppe stammt und wessen Nationalgericht sie ist. Während Russland die Teigtaschen namens Pelmeni als Nationalgericht deklariert, nimmt die Ukraine dies für Borscht in Anspruch. Fakt ist jedoch, dass in allen ehemaligen Ostblock-Staaten diese Suppe in zahlreichen Varianten serviert wird. Was sie alle gemein haben: rote Beete und Kohl als Zutaten. Und in der Ukraine die Verwendung von Essig, Dill und Schmand. Für mich ist dies ein Nostalgie-Rezept, da meine in Odessa gebürtige Oma uns einige Jahre bekocht hat als sie mit im Haus wohnte. Sie machte deshalb natürlich eine ukrainische Variante.
Hab ich schon mal erwähnt, dass mein Mann ein großer Fan von allen Zitrusfrüchten ist? Auch ich bin ihnen nicht abgeneigt. So kommt es nicht von ungefähr, dass ich extrem viele Rezepte mit Zitrusfrüchten auf dem Blog habe. Besonders im Winter finde ich einen Kuchen oder ein Dessert mit Zitrone sehr erfrischend und einen guten Ausgleich. Wie ich festgestellt habe, werden Zitronen tatsächlich eher im Winter geerntet. Oft sogar schon im Januar oder Februar. Deshalb kommen hier 16 Rezepte mit Zitrone oder aber auch Limette. Ich hoffe, du hast Lust was davon nachzubacken!
Blitzschnell gemacht und mit wenigen Zutaten ein beeindruckendes Dessert.
Nachhaltigkeit ist in aller Munde und soweit ich es kann, versuche ich auch meinen Teil beizutragen möglichst wenig Ressourcen zu verschwenden. Heute möchte ich Ideen weitergeben wie man das Weihnachtsessen besonders gut verwerten kann. Meiner Meinung nach geht das geht am besten, indem man die Reste des Weihnachtsessens in Schichten zwischen Teig packt und das Ganze dann bäckt. Und pssssst, so vorbereitet kann man auch alles bequem einfrieren und muss nicht eine Woche lang das Gleiche essen. Also, lass uns eine Tarte aus dem Weihnachtsessen zaubern, die ist wirklich lecker und man kann sogar Soße und anderes darin verstecken. Auf den Fotos seht ihr eine Tarte, in die ich auch ein wenig Cranberry-Sauce gemogelt habe. In einer anderen Version habe ich kurzerhand Apfel und Rosinen unter die Fleischmischung gemischt. Beides hat super geschmeckt.
Hurra, ich habe heute die besondere Ehre, dass ich den wohl legendärsten Foodblogger-Adventskalender eröffnen darf: Zorra vom Blog Kochtopf lädt uns alle ein. Wer jeden Tag durchs Türchen geht und sich die Rezepte und Rezeptgeschichten durchliest, hat die große Chance tolle Preise zu gewinnen, es gibt gleich zwei Mal die Möglichkeit. Preise stammen von GRAEF, Kuhn Rikon, KAHLA, Osborne, Molkerei Berchtesgadener Land, Moroccanoil, Life is full of goodies und Obers trifft Sahne. Also kommt mit, ich nehme euch heute nämlich mit nach Uruguay und stelle euch ein Törtchen vor namens „torta rogel“. Warum gerade Uruguay? Weil ich dort geboren wurde. Auch wenn ich einen deutschen Pass habe, habe ich einige Jahre meiner Kindheit in der Hauptstadt Montevideo verbracht. Gewohnt haben wir an einer ziemlich lauten Hauptstraße, damals ich den 80ern teilweise noch mit vereinzelten Pferdekutschen bestückt, die sich zwischen den Autos schlängelten. In der Nähe gab es ein Kiosk, in dem wir überglücklich sowohl „chicle“ erstanden, also Kaugummi, aber auch das tägliche Frühstück besorgten: Brot oder pan und dulce de leche. Dulce de leche ist so etwas wie die Nutella Südamerikas, die Karamellcreme, die aus gezuckerter Milch besteht, wird analog wie Nutella vielfältig eingesetzt. So wie man sich hier eine Scheibe Brot mit Nutella bestreicht, so bestrichen wir in Uruguay unser Brot ganz selbstverständlich mit dulce de leche. Ich habe noch im Ohr wie mein Vater meine Schwester und mich instruierte einkaufen zu gehen: „Dann holt ihr dulce de leche von der vaca Kuh (vaca= Spanisch für Kuh).“ So sah das aus, wir sprachen zwar deutsch untereinander, aber spanisch schlich sich immer wieder ein. Manchmal gab es dann Familienkreationen wie das gleiche Wort in zwei Sprachen direkt hintereinander. Und als Zorra fragte, was ich denn für ein Rezept beisteuern wollte, wusste ich sofort: torta rogel, denn in diesem Törtchen ist ganz viel dieser legendären dulce de leche enthalten, die ich gerne auch einfach pur löffle. In diesem Reel kannst du sehen wie ich das Törtchen zubereite und wie es am Ende aussieht.
Heute gibt es ein super einfaches Cantuccini-Rezept. Wir sind ja in unserer Reihe „Geschenke aus der Küche“ und Cantuccini sind aus meiner Sicht super zum Verschenken. Dadurch, dass sie ziemlich trocken sind, halten sie sich lange, können problemlos eingefroren und bequem in einem Schraubglas oder einer Keksdose mitgenommen werden. Mein Mann hat diese Cantuccini so schnell verputzt, ich konnte kaum Fotos machen. Es gibt hier das Standardrezept mit einem kleinen Zusatz: getrockneten Cranberries. Die kann man auch weglassen, aber wir fanden die Cantuccini dadurch besonders lecker.
Ich habe beschlossen, dass der November unter einem Motto stehen soll: Geschenke aus der Küche. Ich schenke total gerne selbstgemachte Sachen. Zur Geburt gibt es ganz oft diese süßen Tierkekse, die letzte Geburt war wieder ein Mädchen, also habe ich Elefanten ausgestochen und im Glas mitgenommen (siehe Foto weiter unten). Auch dulce de leche, also Karamell aus gesüßter Milch, kommt immer gut an. Heute machen wir Fudge mit Erdnuss-Swirl und gesalzenen Erdnüssen. Bei mir gibt es das in der Pfanne zubereitet innerhalb relativ kurzer Zeit. Das abgebildete Fudge habe ich in Backpapier eingeschlagen und per Post nach Spanien verschickt. Will damit sagen, das hält sich gut.
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Heute kommt das allerbeste Hühnersuppenrezept, das aus der Feder meines Mannes Alex stammt. Ich werde oft gefragt wie wir das handhaben bei uns und dann antworte ich immer, Alex kocht, ich backe. Es kommt nicht von ungefähr, dass mein Blog „Jenny is baking“ heißt, ich finde es immer viel entspannter nacheinander einen Schritt nach dem anderen durchzuführen. Außerdem liebe ich es, Zutaten genau abzumessen. Dass man aus Mehl, Butter, Zucker und Eiern so viele unterschiedliche Dinge kreiern kann, finde ich total faszinierend. Aber ich schweife ab, zurück zu dieser Hühnersuppe, die ein echtes Soulfood ist. Sie besteht aus leckerem Hähnchen, cremigen Kartoffeln, Möhren und Erbsen als Gemüse und wird liebevoll mit selbstgemachter Brühe zubereitet. Schon oft habe ich sie essen dürfen, wenn ich krank war und sie hat mir die Seele gewärmt, Soulfood eben.
Wiener Apfelstrudel, wer will gerne? Ja, wir machen den Strudelteig selbst. Und ich muss sagen, diesmal hatte ich ein paar Probleme. Ich habe den Teig nicht lange genug ruhen lassen. Tja, dann hat man den Salat, er wurde mega löchrig. Deshalb: wenn du den Strudelteig machen willst, dann kannst du das ohne Probleme am Vortag machen oder aber du musst mindestens zwei Stunden Zeit mitbringen, damit das Gluten seine Klebekraft entwickeln kann. Dann klappt das, versprochen. Also, lass uns Wiener Apfelstrudel machen!



















