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Karamell

Toffee-Torte mit Dattelböden

Toffee-Torte mit Datteln

Warnung, von dieser Torte kann man jeweils nur ein winziges Stück essen, reichhaltig, schwer und einfach nur Soulfood. Toffee-Torte mit Dattelböden und etwas Meersalz, absolut lecker im Herbst, aber auch im Winter an einem trüben Tag eine Wohltat. Mir schien der Gedanke Datteln mit dem englischen Toffee zu verbinden, eine absolut geniale Idee. Durch die Datteln, die in heißem Wasser geweicht werden, bekommen die Tortenböden eine schöne Saftigkeit, die lange anhält. Die Buttercreme wiederum wurde ebenfalls mit Toffee angereichert und ist ein toller Kontrast zu den Böden. Den Abschluss bildet dann natürlich die Toffee-Sauce, die so wunderbar heruntertropft.

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Kürbismousse-Karamell-Kuchen

Kürbismousse-Karamell-Torte

Zählt dieser Kürbismousse-Karamell-Kuchen noch als Käsekuchen? Wahrscheinlich nicht, denn er hat die Konsistenz von Mousse und kann theoretisch auch eiskalt serviert werden, wenn man keine Gelatine hinzufügen möchte. Aber Leute, egal wie man diesen Kuchen auch betitelt, er ist echt ein Gedicht. Wenn du wie ich Kuchen und Torten mit Kürbis magst, dann bist du hier genau richtig. Kürbis mit Karamell, das klingt für mich mega. Deshalb gibt es hier einen Keksboden mit Karamellkeksen und eine schöne, cremige Füllung mit ordentlich Kürbisgeschmack. Obenauf dann nochmal flüssigen Karamell, ach, so lecker.

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Russische Napoleon-Torte

Russische Torte Napoleon

Warnung: diese Torte ist viel Arbeit! Insbesondere die Böden herzustellen dauert seine Zeit! Aber wer sich traut, wird mit einer Torte beglückt, bei der buttige Blätterteigböden mit einer süßen Karamellcreme durchzogen werden, ein Genuss! Erzählungen nach wurde die Napoleon-Torte 1912 von russischen Konditoren erfunden, die den hundertjährigen „Sieg“ gegen Napoleon bei seinem Russlandfeldzug feierten. Was zunächst ein Dreieck war, um den Hut Napoleons zu symbolisieren, wurde sehr bald zu einer Torte abgewandelt. Bis heute ist diese Torte extrem populär, ich selbst habe sie bereits öfter essen können, besonders auf russlanddeutschen Hochzeiten ist diese Torte standardmäßig dabei.

Russische Torte NapoleonAuch wenn diese Torte eher schlicht ist, ist sie aufwändig. Wir machen eine Art Blitzblätterteig, aus dem wir insgesamt 12 (!) Böden rollen, die wir anschließend einzeln mit Creme bestreichen. Die Torte sollte mindestens eine Nacht so vorbereitet durchziehen können, damit die Tortenböden weicher werden und die Creme ihren vollen Geschmack entfalten kann. Die Böden kann man super einfrieren, was bedeutet, dass diese Torte perfekt lange im Voraus zubereitet werden kann. Ich entschied mich nicht die Puddingcreme zu verwenden, die sehr gerne ebenfalls für Napoleon-Torte verwendet wird, sondern nahm die Variante mit gesüßter Kondensmilch. Wer diese nicht findet, kann stattdessen die Creme wie bei der Donauwelle verwenden.

Russische Torte Napoleon

Russische Napoleon-Torte

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Serves: Eine 20 cm ∅ Springform
Prep Time: 2hrs Cooking Time: 1hr 20min Total Time: 3hrs 20min

Diese russische Napoleon-Torte wird mit Blitzblätterteig gemacht und die zwölf Tortenböden mit einer leckeren Karamellcreme bestrichen. Sie sollte unbedingt eine Nacht durchziehen.

Ingredients

  • Teig
  • 130g Wasser
  • 45g Wodka
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 Eier
  • 690g Mehl, Type 405
  • Eine gute Prise Salz
  • 400g kalte Butter

  • Creme
  • 250g weiche Butter
  • 2 Dosen a 397g Karamellcreme aus gesüßter Kondensmilch, wie man sie selbst machen kann, habe ich hier erklärt
  • 200g Frischkäse
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Eine gute Prise Salz

  • Optional
  • Frische Beeren zur Deko

Instructions

1

Für den Teig zunächst Wasser, Wodka, Essig und Eier miteinander verrühren und zur Seite stellen. Dann in eine große (!) Schüssel Mehl und Salz geben und die Butter in kleinen Stückchen obenauf setzen. Rasch zu erbensgroßen Streuseln verarbeiten. Die flüssigen Zustaten hinzugeben und alles gerade so miteinander verkneten, der Teig ist ziemlich kleberig, aber kein weiteres Mehl hinzufügen. Zu einem Ball formen und eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank kühlen. Dann aus dem Kühlschrank nehmen und in zwölf gleich große Teile teilen, ich wiege sie mir ab. Nur zwei Teile zurückbehalten und den Rest wieder zurück in den Kühlschrank legen.

2

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und möglichst zwei Bleche mit Backpapier belegen. Jedes Teigteil zunächst zu einem Ball formen und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche platt zu einem Kreis drücken und im Anschluss mit einem bemehlten Nudelholz möglichst rund ausrollen. Einen Teller, Springform oder ähnliches mit 20cm Durchmesser heraussuchen. Den ausgerollten Teig auf das mit Backpapier belegte Backblech legen und dann den 20cm Kreis mit einem Messer ausschneiden. Die Teigreste um den ausgeschnittenen Kreis nicht entfernen, sondern mitbacken. Bei mir haben jeweils zwei Kreise a 20cm auf ein Backblech gepasst. Diese beiden Kreise ca. 11min backen, es ist OK, wenn sie nicht dunkel sind, sondern nur leicht gebräunt.

3

Derweil die ersten zwei Böden backen, mit dem restlichen Teig genauso weiter verfahren, also immer zwei Teigteile hervorholen, ausrollen, auf das Backblech legen und dann die Kreise ausschneiden und mit den Teigresten backen. Insgesamt sollte man 12 Teigböden plus jeweils Teigreste erhalten, das dauert also seine Zeit. Alles komplett auskühlen lassen.

4

Für die Creme die weiche Butter zunächst 7-10min fluffig aufschlagen, sie sollte eine deutlich helllere Farbe bekommen. Dann nach und nach die Karamellcreme unterrühren, am Ende den Frischkäse einrühren. Nur ganz kurz Vanilleextrakt und Salz einrühren.

5

Nun auf den untersten Boden zwei EL Creme gut verstreichen und den nächsten Boden aufsetzen. So mit den zwölf Böden verfahren. Man sollte am Ende noch genügend Creme übrig haben, um die Torte von oben und außen zu verstreichen. Die mitgebackenen Teigreste entweder in einer verschlossenen Tüte mit Nudelholz fein mahlen oder in einem Food Processor. Die komplette Torte mit diesen Krümeln eindecken, es ist wichtig dies sofort zu machen, wenn man die Creme außen verstrichen hat, da die Creme so als Kleber dient und die Krümel gut anhaften. So vorbereitet die Torte mindestens eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Die relativ harten Böden werden durch die Creme so aufgeweicht.

6

Ich habe die Torte mit einer säuerlichen Himbeersoße, bei der ich tiefgefrorene Himbeeren mit etwas Zucker aufgekocht habe, serviert, aber dies ist meine eigene Erfindung und gehört eigentlich nicht zur klassischen Napoleon-Torte. Alle Testesser haben jedoch die Variante mit Himbeersoße bevorzugt.

Russische Torte Napoleon

Kolumbianische Torta María Louísa

Torta Maria Louisa aus Kolumbien

Heute gibt es eine kolumbianische Torte, die ganz stark an den Victoria Sponge Cake erinnert: Torta María Louisa! Es ist eine Art fluffiger Rührteig, der mit Orangensaft getränkt und dann mit leckerer Marmelade oder Karamellcreme gefüllt wird. Ich entschied mich für die Karamellcreme, in Kolumbien „arequipe“ genannt, da mir ein eher säuerlicher Orangenkuchen Kontrast genug erschien. Diese „torta“ ist nicht nur in Kolumbien bekannt, sondern auch in Venezuela und El Salvador. In Kolumbien scheint sie eigentlich immer mit Orangenschale und -saft zubereitet zu werden und eher schlicht gehalten. In Venezuela kommen teilweise zwei Füllungen zum Einsatz und die Torte wird außen noch schön in Baiser gehüllt, so dachte ich mir in diesem Fall, nein, ich lasse diese Torte einfach schlicht.

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Baumkuchen auf südamerikanische Art mit Karamell

Baumkuchen mit Karamell aus Südamerika namens dulce de leche

Heute gibt es Baumkuchen auf südamerikanische Art! Das bedeutet nämlich nicht nur Teig-, sondern auch Karamellschichten. Wir werden dafür das südamerikanische Karamell namens dulce de leche hernehmen, was aus gesüßter Kondensmilch besteht. Ich freue mich, dass ich mit diesem Rezept wieder bei Zorras legendärem kulinarischem Adventskalender mitmachen darf, es ist mir jedes Mal eine Ehre. Heute darf ich sogar das erste Türchen öffen! Schau unbedingt bei Zorra vorbei, es gibt wie jedes Jahr die tollsten Preise zu gewinnen, unter anderem eine Küchenmaschine von Kenwood(!), Kaffeeautomat von Braun, Waffeleisen von De’Longhi, usw. also wirklich richtig tolle Sachen. Hier nochmal der Link.

Baumkuchen mit Karamell aus Südamerika namens dulce de leche

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Apple Pie mit Karamell

Apple Pie mit Karamell

Endlich wieder einmal ein amerikanisches Rezept: Apple Pie! Dieser wird ganz klassisch mit Mürbeteig gemacht, natürlich ganz vielen Äpfeln und Karamellsoße. Es gibt zwar schon einen Apfel-Cranberry-Pie als auch einen Apple Pie mit Frischkäse-Mürbeteig auf diesem Blog, aber eben noch keinen mit Karamell. Den machen wir nämlich nicht nur obenauf, sondern der kommt auch in die Apfelfüllung! Und genau deshalb werden die Äpfel nur mit Gewürzen und etwas Stärke vermischt, denn schließlich wollen wir, dass er nicht zu süß wird, nicht wahr? Ich hatte ja gehofft, dass der Pie länger anhält, hatte aber vergessen, dass mein Mann ein großer Apple Pie Fan ist, tja, und dann war das Ding so schnell eingeatmet, tja, da muss ich wohl gleich nochmal ran.

Apple Pie mit Karamell

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Leche asada, Milchpudding aus Südamerika

Leche asada, Dessert aus Südamerika

Leche asada, was soviel wie „geröstete oder getoastete Milch“ oder eleganter übersetzt „gebackene Milch“ heißt, ist wahrscheinlich das einfachste Dessert überhaupt. Zucker schmelzen, alle anderen Zutaten zusammenrühren, einfüllen und backen. Ich hab das unter 10 Minuten geschafft. Vielleicht hast du Zucker, Eier, Milch und Vanille da, dann steht diesem südamerikanischen Dessert nichts mehr im Wege. Wie so oft stammt dieses Vanille-Dessert eigentlich aus Spanien und wurde im Zuge der Kolonialisierung nach Südamerika gebracht. Insbesondere auf den Kanaren bekannt, erfreut sich leche asada in ganz Südamerika großer Beliebtheit. Was ich dem Internet entnehme, gibt es richtige Glaubenskriege zwischen Peru und Chile, wer denn nun das Recht auf dieses Dessert hat. Die Antwort ist einfach: keiner, denn wie geschrieben ist eigentlich Spanien „Schuld“ daran. Deshalb werde ich mich hier schön zurückhalten und mich nicht äußern wer sich Urheber nennen darf.

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Butterkuchen mit Äpfeln und Karamellsoße

Butterkuchen mit Äpfeln und Karamellsoße

Butterkuchen! Heute gibt es Butterkuchen, weil Zorra vom Kochtopf zusammen mit Sandra von From-Snuggs-Kitchen zum 50.ten Mal das Synchronbacken ausrichtet. Das runde Jubiläum musste ich natürlich mitfeiern. Auch wenn ich eigentlich puren Butterkuchen gar nicht so gern mag. Ganz ehrlich Leute, Butterflocken auf Hefeteig und das war’s? Deshalb gibt es bei mir den Butterkuchen mit leckeren Äpfeln und Mandeln belegt und eine superleckeren Karamellsoße dazu. Denn als großer Fruchtfan musste ich unbedingt noch eine Fruchtnote hineinbringen. Aber keine Angst, ich habe mich ganz strikt an das Rezept gehalten und ganz brav den Hefeteig genauso zubereitet wie angegeben.

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Schoko-Empanadas mit Dulce de Leche

Schoko-Empanadas mit Dulce de Leche

Schokolade und Karamell, das ist doch die perfekte Kombi, oder? Als bekennender Chocoholic finde ich das zumindest ein Dream-Team. Und deswegen gibt es heute etwas aus meinem Geburtsland Uruguay: Empanadas. Das sind gefüllte Teigtaschen. Natürlich gibt es hier das klassische Empanadas-Rezept mit Rindfleischfüllung, jetzt war mir aber nach was Süßem. Also gibt es den Teig in Schokoform und gefüllt werden die guten Dinger mit Dulce de Leche. Du hast noch nie gehört was das ist? Das ist eine Karamellcreme aus gesüßter Kondensmilch, die in ganz Südamerika gegessen wird. Natürlich hab ich hier auf dem Blog auch dazu ein ganz super einfaches Rezept, im Endeffekt musst du nicht viel mehr machen als eine Dose gesüßte Kondensmlich ein paar Stunden in kochendes Wasser stellen. Details und Tipps gibt es hier.

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