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All Seasons

Einige Tipps für ein gelungenes Picknick und zwei Picknickrezepte

Picknickkorb

Bist du auch so ein großer Picknick-Fan wie ich? Ich finde es ganz toll auf einer ausgebreiteten Decke ein paar Sachen zu naschen, die ich vorher zubereitet habe und einfach ein bisschen die Natur zu genießen. Picknicks sind für mich absolute Entspannung. Unten gebe ich zwei Picknick-Rezepte (Sandwich mit selbstgemachten Pesto und Beerensalat mit Lavendel-Honig) weiter, die man auch ganz wunderbar abwandeln kann und gebe einige Tipps an die Hand, damit auch dein Picknick ein voller Erfolg wird.

Picknick-Sandwich mit Pesto Weiter lesen…

Selbstgemachte Hundekekse mit Erdnussbutter

Süßer Welpe mit selbstgemachtem Hundekeks

Ihr Lieben, wir haben seit kurzem ein neues Familienmitglied: Hazel. Sie ist ein Australian Shepherd, eine junge Dame von im Moment gerade mal 9 Wochen. Natürlich musste ich als Backbloggerin auch für Hazel was backen. Deshalb gibt es diesmal Hundekekse, selbstgemachte Hundekekse, und zwar welche mit Erdnussbutter, weil so ungefähr alle Hunde, die ich kenne, Hazel mit eingeschlossen, Erdnussbutter über alles lieben.

Selbstgemachte Hundekekse Weiter lesen…

Russische Napoleon-Torte

Russische Torte Napoleon

Warnung: diese Torte ist viel Arbeit! Insbesondere die Böden herzustellen dauert seine Zeit! Aber wer sich traut, wird mit einer Torte beglückt, bei der buttige Blätterteigböden mit einer süßen Karamellcreme durchzogen werden, ein Genuss! Erzählungen nach wurde die Napoleon-Torte 1912 von russischen Konditoren erfunden, die den hundertjährigen “Sieg” gegen Napoleon bei seinem Russlandfeldzug feierten. Was zunächst ein Dreieck war, um den Hut Napoleons zu symbolisieren, wurde sehr bald zu einer Torte abgewandelt. Bis heute ist diese Torte extrem populär, ich selbst habe sie bereits öfter essen können, besonders auf russlanddeutschen Hochzeiten ist diese Torte standardmäßig dabei.

Russische Torte NapoleonAuch wenn diese Torte eher schlicht ist, ist sie aufwändig. Wir machen eine Art Blitzblätterteig, aus dem wir insgesamt 12 (!) Böden rollen, die wir anschließend einzeln mit Creme bestreichen. Die Torte sollte mindestens eine Nacht so vorbereitet durchziehen können, damit die Tortenböden weicher werden und die Creme ihren vollen Geschmack entfalten kann. Die Böden kann man super einfrieren, was bedeutet, dass diese Torte perfekt lange im Voraus zubereitet werden kann. Ich entschied mich nicht die Puddingcreme zu verwenden, die sehr gerne ebenfalls für Napoleon-Torte verwendet wird, sondern nahm die Variante mit gesüßter Kondensmilch. Wer diese nicht findet, kann stattdessen die Creme wie bei der Donauwelle verwenden.

Russische Torte Napoleon

Russische Napoleon-Torte

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Serves: Eine 20 cm ∅ Springform
Prep Time: 2hrs Cooking Time: 1hr 20min Total Time: 3hrs 20min

Diese russische Napoleon-Torte wird mit Blitzblätterteig gemacht und die zwölf Tortenböden mit einer leckeren Karamellcreme bestrichen. Sie sollte unbedingt eine Nacht durchziehen.

Ingredients

  • Teig
  • 130g Wasser
  • 45g Wodka
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 Eier
  • 690g Mehl, Type 405
  • Eine gute Prise Salz
  • 400g kalte Butter

  • Creme
  • 250g weiche Butter
  • 2 Dosen a 397g Karamellcreme aus gesüßter Kondensmilch, wie man sie selbst machen kann, habe ich hier erklärt
  • 200g Frischkäse
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Eine gute Prise Salz

  • Optional
  • Frische Beeren zur Deko

Instructions

1

Für den Teig zunächst Wasser, Wodka, Essig und Eier miteinander verrühren und zur Seite stellen. Dann in eine große (!) Schüssel Mehl und Salz geben und die Butter in kleinen Stückchen obenauf setzen. Rasch zu erbensgroßen Streuseln verarbeiten. Die flüssigen Zustaten hinzugeben und alles gerade so miteinander verkneten, der Teig ist ziemlich kleberig, aber kein weiteres Mehl hinzufügen. Zu einem Ball formen und eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank kühlen. Dann aus dem Kühlschrank nehmen und in zwölf gleich große Teile teilen, ich wiege sie mir ab. Nur zwei Teile zurückbehalten und den Rest wieder zurück in den Kühlschrank legen.

2

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und möglichst zwei Bleche mit Backpapier belegen. Jedes Teigteil zunächst zu einem Ball formen und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche platt zu einem Kreis drücken und im Anschluss mit einem bemehlten Nudelholz möglichst rund ausrollen. Einen Teller, Springform oder ähnliches mit 20cm Durchmesser heraussuchen. Den ausgerollten Teig auf das mit Backpapier belegte Backblech legen und dann den 20cm Kreis mit einem Messer ausschneiden. Die Teigreste um den ausgeschnittenen Kreis nicht entfernen, sondern mitbacken. Bei mir haben jeweils zwei Kreise a 20cm auf ein Backblech gepasst. Diese beiden Kreise ca. 11min backen, es ist OK, wenn sie nicht dunkel sind, sondern nur leicht gebräunt.

3

Derweil die ersten zwei Böden backen, mit dem restlichen Teig genauso weiter verfahren, also immer zwei Teigteile hervorholen, ausrollen, auf das Backblech legen und dann die Kreise ausschneiden und mit den Teigresten backen. Insgesamt sollte man 12 Teigböden plus jeweils Teigreste erhalten, das dauert also seine Zeit. Alles komplett auskühlen lassen.

4

Für die Creme die weiche Butter zunächst 7-10min fluffig aufschlagen, sie sollte eine deutlich helllere Farbe bekommen. Dann nach und nach die Karamellcreme unterrühren, am Ende den Frischkäse einrühren. Nur ganz kurz Vanilleextrakt und Salz einrühren.

5

Nun auf den untersten Boden zwei EL Creme gut verstreichen und den nächsten Boden aufsetzen. So mit den zwölf Böden verfahren. Man sollte am Ende noch genügend Creme übrig haben, um die Torte von oben und außen zu verstreichen. Die mitgebackenen Teigreste entweder in einer verschlossenen Tüte mit Nudelholz fein mahlen oder in einem Food Processor. Die komplette Torte mit diesen Krümeln eindecken, es ist wichtig dies sofort zu machen, wenn man die Creme außen verstrichen hat, da die Creme so als Kleber dient und die Krümel gut anhaften. So vorbereitet die Torte mindestens eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Die relativ harten Böden werden durch die Creme so aufgeweicht.

6

Ich habe die Torte mit einer säuerlichen Himbeersoße, bei der ich tiefgefrorene Himbeeren mit etwas Zucker aufgekocht habe, serviert, aber dies ist meine eigene Erfindung und gehört eigentlich nicht zur klassischen Napoleon-Torte. Alle Testesser haben jedoch die Variante mit Himbeersoße bevorzugt.

Russische Torte Napoleon

Gougère Käsebällchen aus der Schweiz

Gougère Schweizer Käsebällchen

Heute gibt es Gougère aus der Schweiz! Das sind fluffig leichte Käsebällchen, die aus Brandteig hergestellt werden. Als ich sie auf dem Blog von Cakes, Cookies and more entdeckte, schlug ich mir vor den Kopf, wieso hatte ich noch nie daran gedacht, dass Brandteig sich perfekt für eine herzhafte Beilage eignet? Da mein Mann ein großer Fan von Eclairs ist, habe ich bisher Brandteig nur süß verwendet, wer mag, findet Winbeutel mit Himbeerfüllung, Schwarzwälder-Kirsch-Eclairs, Eclairs mit Kaffeecreme und auch mit Erdnussbutterfüllung, aber herzhaft, ja, das hatte ich bisher noch nie versucht.

Gougère Schweizer Käsebällchen

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Echte mexikanische Tacos und Tacos al Pastor

Rezept für mexikanische Tacos al Pastor

Ihr Lieben, bisher gibt es noch keine mexikanische Speisen auf dem Blog, auch wenn ich eine eigene Kategorie mit allen lateinamerikanischen Speisen auf dem Blog habe. Das ist eine Schande und muss ganz schnell geändert werden. Heute gibt es Tacos aus Mexiko! Und zwar machen wir die selbst, sie bestehen aus genau drei Zutaten: Maismehl, Wasser und Salz und sind somit glutenfrei und vegan. Damit dir die Tacos gelingen, gibt es natürlich wie immer ganz viele Tipps zur Hand.

Tacos sind in Mexiko ungefähr genau so wichtig wie Arepas in Kolumbien und Venezuela. Im Gegensatz zu USA, wo die Kette Taco Bell sogenannte “hardshell tacos” verkauft, die eben knackig fest sind und leicht gebogen, sind die echten Tacos aus Mexiko immer weich und werden einfach flach auf den Teller gelegt und gefüllt. Tacos sind im Endeffekt kleine Tortillas und werden in Mexiko normalerweise mit Maismehl gemacht, nur im Norden gibt es auch die Variante mit Weizenmehl. Tacos sind extrem populär, weil man sie nach Herzenslust füllen kann und die Mexikaner bekannt für ihre Unmengen an scharfen “salsas” sind, die der Füllung nochmal das gewisse Extra geben. Aber nun genug der Vorrede, hier meine Tipps, damit dir echte mexikanische Tacos auf Anhieb gelingen:

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Saftiges Toastbrot mit Buttermilch

Toastbrot mit Buttermilch

Endlich gibt es mal wieder ein Brotrezept auf dem Blog! Wer schon länger meinem Blog folgt, weiß, dass unser gesamtes Brot von meinem Mann gebacken wird, der mittlerweile sehr versiert darin ist. Deshalb gibt es hier kaum Rezepte veröffentlicht, denn schließlich habe ich den Anspruch, dass ich selbst das Rezept oft genug selbst ausprobiert habe und erfolgreich war. Aber diesmal habe ich einen guten Grund dieses weiche Toastbrot mit Buttermilch zu veröffentlichen: ich mache wieder beim Blogevent von Volker mit, mir wurde der Blog Brotwein von Sylvia zugeteilt. Sylvias Blogname ist Programm, sie hat eine unendlich große Auswahl an leckeren Broten, viel Wissenswertes zum Thema Wein und viele weitere Alltagsgerichte auf ihrem Blog veröffentlicht. Sylvia lebt wie ich auch in München und ich habe schon fast überlegt, ob wir uns mal zum Backen und Kochen treffen sollten, was hoffentlich in naher Zukunft gehen sollte.

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Gesunde Ingwermuffins ohne Haushaltszucker

Gesunde Ingwermuffins ohne Haushaltszucker

Es ist mittlerweile mehr als vier Jahre her, dass ich dieses Rezept auf den Blog gestellt habe. Saftige Ingwer-Muffins, die relativ gesund sind. Sie werden anteilig mit Vollkornmehl gemacht, mit Zuckerrübensirup gesüßt und kommen ganz ohne Butter aus. Stattdessen nehmen wir Kokosfett her. Sie werden mit frischem Ingwer zubereitet und werden dadurch wunderbar saftig. Klar kann man sich immer noch streiten, ob das wirklich schon gesund ist, aber zumindest finde ich, hat man nicht mehr ganz so ein schlechtes Gewissen, wenn man einen zum Frühstück isst. Mit einem Klecks Joghurt und ein bisschen Sirup dazu wirklich eine Wucht!

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Meine zehn Lieblingstorten

Meine neun Lieblingstorten

Meine zehn liebsten Torten, die gibt es heute für euch! Ich muss euch nämlich ein Geheimnis verraten, ihr macht mich glücklich! Denn wenn ich so sehe wie viele Torten es in die Top Ten von 2020 oder auch 2019 geschafft haben, bin ich begeistert. Torten sind aufwändig. Torten sind keine schnell zusammengerührten Cookies, Torten bestehen fast immer aus diversen Komponenten und brauchen ihre Zeit. Auch ich habe Jahre gebraucht bis ich verstanden habe, dass man Tortenböden nicht komplett durchschneidet, sondern nur einen halben Zentimeter drumherum und sich so langsam vorarbeitet, um einen gerade Schnitt hinzukriegen. Ja, auch mir sind Torten missglückt, sind nichts geworden oder mussten nochmal abgeändert werden. Ich bin auch nicht perfekt, aber egal, sie zu backen, zusammenzubauen und zu dekorieren macht mir immer noch Spaß, euch offensichtlich auch.

Und jetzt verrate ich euch noch ein weiteres Geheimnis. Ich mache schon seit Jahren immer zum eigenen Geburtstag meine eigene Torte. Und da denke ich jedes Mal, mir egal, was Leute mögen, ich mache was, was MIR schmeckt. Und setze mich also ran und denke mir eine neue Torte aus. Das ist auch der Grund, warum viele der unten genannten Torten einen Schokopart haben, weil ich einfach ein hoffnungsloser Chocoholic bin. Und jetzt zum Geheimnis: offensichtlich treffe ich da sehr oft auch euren Geschmack, denn einige meiner selbstausgedachten Kreationen sind ganz weit oben auf der Liste der meist geklickten, bewerteten und nachgebackenen Torten. Das macht mich so richtig glücklich. Und dann denke ich wieder, ich muss wohl wieder einmal einfach nur was backen, worauf ICH Lust habe, dann schafft es die Torte irgendwann auf die die obersten Plätze. Das ist doch einfach mega, oder? Aber jetzt genug gequatscht, hier also die zehn (und fragt mich nicht wie lange ich gebraucht habe diese Liste zusammenzustellen, es gibt einfach zu viele Torten, die ich mag) besten.

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Kolumbianische Torta María Louísa

Torta Maria Louisa aus Kolumbien

Heute gibt es eine kolumbianische Torte, die ganz stark an den Victoria Sponge Cake erinnert: Torta María Louisa! Es ist eine Art fluffiger Rührteig, der mit Orangensaft getränkt und dann mit leckerer Marmelade oder Karamellcreme gefüllt wird. Ich entschied mich für die Karamellcreme, in Kolumbien “arequipe” genannt, da mir ein eher säuerlicher Orangenkuchen Kontrast genug erschien. Diese “torta” ist nicht nur in Kolumbien bekannt, sondern auch in Venezuela und El Salvador. In Kolumbien scheint sie eigentlich immer mit Orangenschale und -saft zubereitet zu werden und eher schlicht gehalten. In Venezuela kommen teilweise zwei Füllungen zum Einsatz und die Torte wird außen noch schön in Baiser gehüllt, so dachte ich mir in diesem Fall, nein, ich lasse diese Torte einfach schlicht.

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Sauerteig-Pfannkuchen mit Heidelbeer-Soße

Sauerteig-Pfannkuchen mit Heidelbeer-Soße

Ich habe es schon oft geschrieben, aber ich bin großer Fan von einem Frühstück, das man schon am Vorabend zubereiten kann. Dazu gehören diese Sauerteig-Pfannkuchen mit Heidelbeer-Soße definitiv dazu. Falls du wie ich deine Probleme hast regelmäßig Sauerteig wegzuwerfen, den man ganz wunderbar anderweitig verwenden könnte, habe ich gute Nachrichten für dich: bei diesen Pfannkuchen brauchen wir ganze 200 Gramm Sauerteig! Sie schmecken aber nur leicht säuerlich, so wie mit Buttermilch und sind deutlich bekömmlicher als nur mit Weizenmehl. Na, hast du Lust sie demnächst nachzubacken?

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