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All Seasons

Goxua – baskisches Schicht-Dessert

Heute gibt es ein Schicht-Dessert aus dem Baskenland: Goxua. Es besteht aus drei Schichten, unten cremige Schlagsahne, gefolgt von Biskuit, der in Rum getränkt wird und obenauf  Vanillecreme. Wie bei crème brûlée wird auch bei diesem Dessert obenauf Zucker gegeben, der karamellisiert wird. Laut Wikipedia wurde das Dessert als baskische Antwort auf die sogenannte crema catalana 1967 vom Konditor Luis López de Sosoaga in Vitoria erfunden. Dieses Dessert erfreut sich mittlerweile im ganzen Land an großer Beliebtheit. Es hat viele Ähnlichkeiten mit dem argentinischen Dessert namens postre borracho, wird aber normalerweise als Einzeldessert gereicht und verwendet nicht die Karamellcreme dulce de leche.


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Äppelbullar – schwedische Apfelschnecken mit Zimt und Kardamom

Äppelbullar oder schwedische Apfelschnecken mit Zimt und Kardamom, das ist Herbstglück pur! Ich stelle sie hier mit einem Hefeteig vor, der mit Buttermilch zubereitet wird. Hatte ich bis dato noch nicht probiert und war ganz neugierig. Die schwedischen Zimtschnecken aka Kanelbullar sind glaube ich gemeinhin geläufiger. Ich hatte jedoch Lust diesmal eine Frucht zu verwenden. Und da lachten mich die ersten Äpfel an, die ich bereits entdeckte. So war dann die Idee der Äppelbullar geboren.

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Gattò di Patate – herzhafter Kartoffelkuchen aus Italien

Ich muss ehrlich zugeben, bis dato hatte ich noch nie was von diesem italienischen Kartoffelkuchen namens gattò di patate gehört. Aber es gibt einen Grund, warum ich ihn zubereitet, fotografiert und das Rezept niedergeschrieben habe. Denn Zorras Blog Kochtopf wird im September ganze 22 Jahre alt. 22 Jahre, unvorstellbar. In Zeiten, wo Blogger kaum noch existieren, Youtuber in Scharen verschwinden und grundsätzlich künstliche Intelligenz alles zu übernehmen scheint, finde ich es umso bemerkenswerter, dass Zorra schon 22 Jahre dabei ist und noch nicht aufzuhören wollen scheint. Sie organisiert diverse Blogevent, an denen ich öfter teilnehme und hat natürlich auch zum 22. Gebutrstag zu einem Blogevent eingeladen. Das Motto „So isst Italien„. Da musste ich natürlich dabei sein und steuere diesen Kartoffelkuchen bei.

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Mbejú aus Paraguay – glutenfreier Käsepfannkuchen aus vier Zutaten

Heute gibt es einen glutenfreien Käsepfannkuchen aus Paraguay – mbejú genannt. Mbejú bedeutet auf Guarani „flacher Kuchen“. Das die Lateinamerikaner ein gewisses Faible für die Kombination von Käse und Cassava- oder Maniokstärke haben, sollte bereits bekannt sein. Es gibt noch einen anderen Snack aus Paraguay, der genau aus dieser Kombi besteht, chipa sind kleine glutenfreie Käsebällchen, die super schnell zubereitet werden können und in meiner Familie super beliebt sind. Ein Cousin davon sind die brasilianischen pão de queijo oder auch die kolumbianischen pandebonos. Statt aber wie in den  anderen Fällen den Teig zu Bällchen zu formen, werden sie hier in Pfannkuchenform gereicht und sind somit außen knuspriger.Sie ähneln damit wiederum mexikanischen Tortillas, enthalten aber ordentlich Käse. Continue Reading…

Himbeer-Curd-Tarte

Diese Himbeer-Tarte hat es in sich, nicht nur mit ihrer knalligen Farbe (übrigens komplett ohne Lebensmittelfarbe!). Sie wirkt vielleicht schlicht, aber sie haut vom Geschmack rein, ich sach es dir. Insbesondere, wenn man wie ich Himbeeren über alles liebt. Sie besteht aus einem einfachen Mürbeteig und einer dicken Schicht Himbeer-Curd. Curd bedeutet, dass hier die Masse mit Eiern angedickt wird statt z.B. mit Gelatine. Ich habe sie noch mit etwas geschlagener Sahne und frischen Beeren geschmückt, aber das muss nicht sein. Sie ist auch relativ schnell gemacht, wenn man beim Backvorgang direkt das Curd startet. Einzig die Himbeerkerne zu entfernen dauert seine Zeit, da muss man Geduld mitbringen.

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Postre borracho, betrunkenes Dessert aus Argentinien

Dieses Dessert aus Argentinien ist ein gehaltvolles Schichtdessert, es ähnelt ein bisschen Tiramisu, aber wird ohne Mascarpone oder rohem Ei zubereitet. Stattdessen gibt es hier Löffelbiskuit, eine Schicht Karamellcreme namens dulce de leche, Puddingcreme und Sahne. Natürlich werden die Löffelbiskuit in einem Sirup mit Alkohol getränkt, wodurch der Name herkommt. Dazu stellt man einen einfachen Sirup her und mischt den Alkohol im Anschluss unter. Wenn man möchte, kann man den Alkohol auch direkt mit aufkochen, dann verfliegt er beim Kochvorgang. Alternativ kann man natürlich auch mit anderen Zutaten ersetzen, wie zum Beispiel Milch. Achtung, hiervon kann man nur ein kleines Stückchen essen, es ist sehr gehaltvoll.


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Klassische Empanada Gallega mit Thunfisch und Paprika

Heute gibt es klassische Empanada gallega mit Thunfisch und Paprika. Endlich. Denn eigentlich hätte ich hiermit anfangen sollen. Empanadas sind ja in ganz Südamerika super populär, die Teigtaschen in Halbmondform werden überall in den verschiedensten Varianten an jeder Straßenecke verkauft.  Eine Rezeptsammlung gibt es hier. Aber eigentlich ist diese Empanada der Ursprung, also keine Halbmonde, keine kleinen handlichen Snacks, sondern ein großer Kuchen, der dann in Stücke geschnitten wird. Man kann den Teig sowohl rund ausrollen oder aber wie ich rechteckig. Ich fand es einfacher eine große Auflaufform zu verwenden, wodurch der Teig sich festhalten kann. Darf ich vorstellen, empanada gallega kommt aus Spanien, aus Galicien und wird wie hier traditionell mit Thunfisch und Paprika gereicht.

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Vereinfachter Lemon-Pie

Ihr Lieben, ich habe mein Lemon-Pie-Rezept jetzt überarbeitet und nochmal vereinfacht. Nach mehr als acht Jahren Backerfahrung schienen mir einige Schritte vom ersten Rezept überflüssig. Im Urlaub in Spanien hat sich meine Schwipp-Nichte (nennt sich die Nichte meines Mannes so?) einen Lemon-Pie gewünscht. Sie macht gerade Abiprüfungen, da wollte ich ihr den natürlich nicht verwehren, quasi als süße Motivation während der Lernerei. Also habe ich erst einmal mein Pie-Rezept hergenommen und es dann angepasst. Bei allen drei Komponenten gibt es Änderungen, weniger Zutaten beim Teig, schnelleres Ergebnis bei der Zitronenfüllung und eine stabilere Baiserhaube zum Abschluss, das sind die Ergebnisse der Anpassungen.
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Französischer Flan pâtissier mit Himbeere und Pistazie

Zum achten Mal jährt sich mein Fahrradunfall ohne Folgeschäden. Ich feiere diesen Anlass wie einen zweiten Geburtstag jedes Jahr mit einer dekadenten Torte. Heute mitgebracht habe ich französischen Flan mit Himbeer- und Pistaziengeschmack. Flan ist im Kern eine Eierspeise, bei der normalerweise Milchprodukte mit Eiern verrührt und diese dann im Wasserbad gestockt werden. Im Original stammt Flan aus Spanien. Flan ist mittlerweile auch in ganz Lateinamerika bekannt und wird in diversen Varianten zubereitet. Klassischer Flan, Flan mit Ananas, Kokosflan, Chocoflan, Flan mit Kaffeegeschmack und Quesillo aus Venezuela, ich glaube, die Fülle an Rezepten zeigt, wie populär Flan mittlerweile ist. Natürlich haben auch die Franzosen sich Flan angeschaut und dann ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt. Statt einfach Eier mit Milch, Sahne und Co. zu verrühren und dann im Wasserbad die Masse stocken zu lassen,  machen die Franzosen vor dem Backen einen Pudding aus der Masse. Das heißt, die Eier werden temperiert und dann wird die Masse aufgekocht bis sie eindickt. Vielleicht bilde ich mir das nur ein, aber dadurch scheint die Masse nochmal cremiger zu werden. Außerdem wird der Masse noch ein Mürbeteig verpasst. Das heißt, dieser Flan ist deutlich aufwändiger, aber im Gedenken an den Fahrradunfall ohne Folgeschäden ist es mir die Mühe wert.

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Fluffige japanische Pancakes

Magst du Waffeln oder Pfannkuchen? Dann sind diese fluffigen japanischen Pancakes eventuell etwas für dich. Sie sind super leicht und luftig, quasi wie ein Souffle, nur eben in Pfannkuchenform. Die Japaner scheinen diese wolkenartige Konsistenz zu lieben, es ist nicht von ungefähr, dass auch ihr Käsekuchen wattig luftig ist und sie auch gerne eine luftige Biskuitrolle zubereiten. Die Pfannkuchen kann man nach Lust und Laune mit frischen Früchten, geschlagener Sahne, Puderzucker und/oder Ahornsirup servieren und machen sich perfekt zum Brunch oder Frühstück. Einziger Nachteil ist, dass sie unbedingt frisch verzehrt werden sollten, weil sie ziemlich schnell zusammenfallen.

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