Heute wird es bei mir ganz „posh“, es gibt britischen Afternoon Tea mit Shortbread-Cookies mit essbaren Blüten und Ahorn-Bacon-Cupcakes. Wir haben nämlich Grund zu feiern. Ich finde ja immer irgendeinen Grund zu feiern; weil grad zum Sonntagskuchen schnell was gebacken werden muss, weil man den Montag etwas versüßen möchte, weil ein komplizierter Kundenfall zum Abschluss gekommen ist, man kann meiner Meinung nach nicht genug das Leben feiern. Viel zu schnell gehen diese besonderen Momente im Alltag unter, lass uns lieber kurz anhalten und voll Staunen feiern, was geschafft wurde. Heute feiere ich nämlich mit Zorra vom Blog Kochtopf. Ich kann kaum glauben, dass Zorra tatsächlich schon fünfzehn Jahre in der Bloggerszene unterwegs ist. Ha, degegen bin ich ein Küken! Mein Blog ist gerade Mal zweieinhalb Jahre alt! Und Zorra lädt uns virtuell zum britischen Afternoon Tea ein. Ja, da sag ich natürlich nicht nein, most certainly not!
Hat jemand gesagt im Sommer kann man keine Plätzchen backen? Dann hab ich die Antwort mit diesen Himbeer-Schoko-Cookies, denn die passen meiner Meinung nach besonders gut in den Sommer. Himbeeren! Frische Himbeeren, also wenn dich so ein schön schokoladiger Cookie mit leicht säuerlichen Himbeeren nicht begeistert, dann bitteschön, schau dich anderswo um.
Leute, es musste mal wieder ein Rezept aus meinem Geburtsland her, darf ich vorstellen: klassische Alfajores aus Uruguay! Alfajores sind so etwas wie der Standard-Cookie in Uruguay und Argentinien. Sie bestehen aus einem Mürbeteig-Doppeldecker, werden mit einer Karamellcreme namens dulce de leche befüllt und am Ende noch in Kokosflocken getunkt. Wenn du Lust auf einen etwas anderen Keks hast, dann kann ich dir auf jeden Fall Alfajores empfehlen, deine Familie, Freunde und Bekannte werden begeistert sein!
Also, um das nochmal genauer zu beschreiben, nein, das hier ist kein Standard-Mürbeteig, denn um den Cookie so wunderbar mürbe zu machen, ist es in Südamerika üblich Maismehl zu verwenden. Mais wird viel und gerne in Südamerika benutzt, schließlich kommt Mais auch aus der Region, kein Wunder, dass Maismehl deutlich mehr verwendet wird als zum Beispiel Weizenmehl. Durch das Maismehl wird der Teig besonders toll mürbe und ist wunderbar schmelzend. Ich habe ihm noch echte Vanille zugefügt, damit er einen ganz besonderen Geschmack erhält.
Diese leckeren und unaufgeregten Schoko-Haferkekse sind die Cookies für jeden Anlass. Sie enthalten ganz viel Haferflocken, sind schön weich und buttrig und bringen viel Schokolade mit, genauso mag ich meine Cookies. Anscheinend scheine ich damit auch nicht alleine zu sein, denn zu einer Kaffeetafel, zu der ich eingeladen hatte, waren sie ganz schnell weg und ich wurde mehrere Male nach dem Rezept gefragt.
Ach, Cookies sind echt was Tolles, ich finde es immer wieder erstaunlich, mit Cookies kriegt man sie alle, auch wenn hier in Deutschland eigentlich nur die Weihnachtszeit die offizielle Plätzchenzeit ist, egal ob jung oder alt, einen Cookie wird niemand ablehnen. Ich selbst bin ja ein hoffnungsloses Krümelmonster, deshalb musste unbedingt mal wieder ein Cookie-Rezept her, simpel, schlicht und so richtiges Soul-Food, das so entspannt und tröstet.
Update 2019: verbessertes Rezept, noch mehr Tipps und bessere Fotos!
Gibt es hier Oreo-Fans? Falls ja, hab ich was für dich, selbstgemachte Oreos mit Keksstempel. Sind sie nicht einfach nur süß? Ganz ehrlich, viel besser als das Original. Ich werde glaube ich zumindest eine Weile keine mehr kaufen, sondern lieber selbst welche machen. Denn ich habe ja schließlich auch versprochen dieses Blogjahr mehr Cookies zu machen.
Snickerdoodles mit gebräunter Butter sind ein Zimtgruß aus USA, den ich zur Adventszeit mitgebracht habe. Im Endeffekt wird ein relativ simpler Keksteig mit weicher Butter hergestellt, daraus kleine Bällchen geformt, die dann anschließend in einer Zimt-Zuckermischung gerollt werden, bevor man sie bäckt. Auch wenn Snickerdoodles das ganze Jahr über in USA anzutreffen sind, finde ich, macht die Zimtnote diesen Cookie besonders adventlich, bei mir wird er also bei der Weihachtsbäckerei verortet und deshalb heute hier vorgestellt.
[Werbung] Es ist wieder soweit, jeden Adventssonntag gibt es ein kleines Gewinnspiel hier auf dem Blog, heute habe ich Spekulatius mitgebracht und vergebe einen Keksausstecher deiner Wahl. Weiteres dazu am Ende. Jetzt erst einmal zum Gewürz-Spekulatius zum Ausstechen, ich entschied mich für eine ganz einfache Variante mit gewürztem Mürbeteig. Im Rezept gebe ich Tipps wie auch dein Spekulatius seine Form behält und man in meinem Fall den Schriftzug gut sehen kann. Weiteres Tipps zum Thema Mürbeteig habe ich auch hier zusammengetragen.
Die Adentszeit naht, morgen geht es offiziell los, deshalb habe ich euch ganz süße Nikoläuse aus Mürbeteig mitgebracht. Über die Idee gestolpert bin ich letztes Jahr bei der Bloggerin Tieghan, die diese niedlichen Nikoläuse in ihre Plätzchendose gepackt hat und da stand dann schon fest, die musst du auf jeden Fall nächstes Jahr backen! Denn im Gegensatz zu den USA haben wir hier in Deutschland ja auch noch den Nikolaus am 6. Dezember. Und da ich mich immer ärgere, wenn Blogger erst am Tag selbst das Rezept veröffentlichen, habe ich mir gedacht, nein, du machst das früh genug, sodass man tatsächlich die Möglichkeit hat die Nikoläuse auch noch dieses Jahr nachzubacken!

Sieht dieser Nikolaus nicht einfach nur niedlich aus? Also, ich finde so als Mitbringsel eignen sich diese Männlein ganz hervorragend! Ohne Bart halten sie sich ganz wunderbar und lassen sich auch super einfrieren. Ich kann auch berichten, dass ich selbst mit Bart aka Glasur erfolgreiche Einfrierversuche gemacht habe. Der Mürbeteig ist auch schnell gemacht, einzig die Nikoläuse zusammensetzen, das dauert seine Zeit, aber wenn du sowieso in der Adventszeit bäckst, warum dann nicht auch diese Nikoläuse? Da kann man sich auch ganz wunderbar unterhalten derweil, sich schöne Musik anmachen, während man fröhlich Kreise und Rechtecke rollt und zusammensetzt.
Schoko-Brownie-Cookies! Ich sag euch, Leute, wer wie ich ein Chocoholic ist, dem kann ich diese Cookies echt nur ans Herz legen! Das ist sowas von schmelzend, das sind Brownies in Cookie-Form, das ist Schoko, Schoko, Schoko. Ich hab ja schon so einige Schokoladen-Cookies ausprobiert, insbesondere, wenn ich wieder mal Lust habe was zu backen, es aber nicht zu kompliziert und aufwändig sein soll, dann bieten sich meiner Meinung nach Cookies ganz besonders an. Und diese Cookies, ja, die sind auf jeden Fall was für Schokofans, versprochen.
Ich habe beschlossen hiermit die Weihnachtsbäckerei einzuläuten. Bist du schon im Adventsplätzchen-Wahn? Jedes Jahr nehme ich mir vor ganz früh damit anzufangen und viele, viele Plätzchen zu backen, aber meist wird einfach nur meine Backliste immer länger und ich warte dann doch viel zu lange bis ich in Panik ausbreche und endlich loslege. Ich hoffe, dass mein Beitrag nicht nur deine Plätzchenliste verlängert, die du machen willst, sondern dass dich die Rezepte dazu anregen tatsächlich mit dem Backen anzufangen. Bitte hinterlasse doch ein Kommentar, solltest du eines der Plätzchen ausprobieren.
1. Die allersüßesten Mini-Lebkuchenhäuser
Lebkuchen gehören für mich immer zur Weihnachtsbäckerei, ich mache traditionell Ende November unseren gesamten Baumschmuck aus Lebkuchen. Mein Rezept für diese süßen Lebkuchenhäuser enthält auch eine druckbare Vorlage.
Lebkuchen ist für mich ein Muss, vielleicht hast du auch Lust auf diese süßen Mini-Lebkuchenhäuser?
2. Alfajores mit Schokolade und einem Hauch von Orange
Definitiv mein Lieblingskeks aus meinem Geburtsland Uruguay. Er ist mit dulce de leche gefüllt, das ist eine Karamellcreme, die aus gezuckerter Kondensmilch besteht. Muss ich dazu mehr sagen?
Alfajores, ein Plätzchen, das mit Maisstärke zubereitet wird und eine Karamellcreme enthält und in Schokolade getunkt wird.
3. Süße kleine Nikoläuse
Diese Plätzchen finde ich absolut perfekt für den Nikolaus!
Einen süßeren Adventskeks gibt es meiner Meinung nach nicht!
4. Erdnussbutter-Schoko-Plätzchen mit Karamell und Meersalz
Diese Plätzchen sind vielleicht nicht unbedingt die traditionellsten, aber ich garantiere dir, du wirst es nicht bereuen!
Erdnussbutter, Schoko, Karamell und Meeressalz sind meine Lieblingskombo!
5. Baiserplätzchen, die wie echte Pilze aussehen
Du hast vielleicht etwas Eiweiß übrig und weißt nicht genau, was du damit anstellen sollst? Diese Hingucker bestehen aus Eiweiß und Zucker und werden nur mit etwas Schokolade zusammengeklebt.
Machst du vielleicht eine Biskuitrolle zu Weihnachten? Dann dekoriere sie doch zur Feier des Tages mit diesen süßen Pilzen.
6. Linzer Plätzchen
Sie haben viele Namen, Linzer, Spitzbuben, Terrassen-Plätzchen und sind einer meiner Lieblings-Plätzchen im Advent.
Mit Linzer Plätzchen oder auch Spitzbuben machst du bestimmt nichts falsch, der Mürbeteig wird mit Mandeln angereichert und der Keks mit Marmelade gefüllt.
7. Fensterglas-Plätzchen
Sie sehen nicht nur umwerfend aus und können super verschenkt werden, sie sind auch gar nicht so schwer in der Vorbereitung, wenn man ein paar Sachen beachtet. Natürlich gibt es ganz viele Tipps im Blogbeitrag.
Versuch dich doch mal an diesen wunderschönen Fensterglas-Plätzchen
8. Snickerdoodles
Die Zimt-Einladung aus USA, schön buttrig und mit ganz viel Zimt und Zucker.
Das Rezept für Snickerdoodles mit ganz viel Zimt und gebräunter Butter gibt es hier.
9. Heidesand-Plätzchen
Es sind nur wenige Zutaten, aber diese Plätzchen gehören unbedingt in jede Weihnachtsbäckerei. Wer kann diesen Plätzchen mit gebräunter Butter widerstehen?
Heidesand-Plätzchen bestehen aus einem Mürbeteig mit gebräunter Butter und echter Vanille, mmmmmmh, da duftet die ganze Wohnung einfach nur herrlich.
10. Vanillesterne mit Schokoladenfüllung
Hier kommen die Schokofans auf ihre Kosten, denn hier wird der Keks mit Schokoladen-Ganache gefüllt.
Wenn du dich nicht entscheiden kannst für Vanille oder Schoko, mach doch einfach diese Vanillesterne mit Schokofüllung.
Hast du einen Lieblingskeks, den du immer in der Weihnachtsbäckerei bäckst?
















