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Coffee with Jenny

Auf einen Kaffee, die siebte

Kaffee im Café

Puh, es ist schon viel zu lange her, dass ich mit dir virtuell einen Kaffee getrunken habe, gar nicht gut. Deshalb lade ich dich hiermit ein. Mach es dir gemütlich, schenke dir Tee oder Kaffee ein und lass uns ein wenig plaudern. Über den Winter, die kommende Adventszeit und was alles so in letzter Zeit passiert ist. Vielleicht hast du noch gar nicht mitbekommen, dass ich vor einem guten Dreivierteljahr von Hamburg nach München gezogen bin. So langsam bin ich in Süddeutschland angekommen, habe natürlich schon ein paar südliche Rezepte ausprobiert, wie zum Beispiel leckeren Kaiserschmarren, Aprikosenknödel oder österreichische Sachertorte. Natürlich gibt es auch Hamburger Franzbrötchen auf dem Blog, die vermisse ich wirklich sehr hier, Franzbrötchen aus Bayern schmecken einfach nicht so gut.

Kaiserschmarren mit Glühweinkirschen Continue Reading…

Auf einen Kaffee, die sechste

[Unbezahlte Werbung, da Namensnennung]

Es ist mal wieder höchste Zeit virtuell einen Kaffee mit dir zu trinken! Ich liebe cold brew coffee, dazu einfach Kaffeebohnen ganz grob mahlen, in ein Tuch gewickelt einige Stunden in kaltem Wasser stehen lassen und dann mit etwas Milch und Eiswürfeln genießen, finde ich den perfekten Sommergenuss. Zumindest virtuell trinke ich so einen Kaffee heute mit dir und erzähle ein bisschen, was mich so beschäftigt. Und falls du wissen möchtest, welcher Cookie dort liegt, das ist mein Lieblingscookie, der allerbeste Chocolate-Chip-Cookie.

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Auf einen Kaffee, die fünfte

Während ich diese Zeilen schreibe, ist mein letzter Tag vom einmonatigen Urlaub, der Durchatempause, dem Zwischenstopp, wie auch immer man das nennen mag. Ich habe mir nämlich den kompletten März 2019 über frei genommen. Ein Luxus, ich weiß. Ich arbeite Vollzeit, dieser Backblog ist mein Hobby, der Ort, bei dem ich mich entspanne, nach der Arbeit und am Wochenende. Ich habe Vollzeit in Hamburg gearbeitet und werde hier ab morgen auch in München wieder arbeiten, aber ich brauchte ein bisschen Pause. So ein Umzug in eine Stadt, die 800km weiter weg ist, ist für die Seele nicht mal eben in ein paar Stunden bewerkstelligt, auch wenn man physisch schon vor Ort ist.

Natürlich bin ich ein bisschen wehmütig, wie kann es sein, dass ein Monat so schnell verfliegt? Wie kann es sein, dass ich gerade eben noch Wände weiß gestrichen habe in Hamburg, meine Nachfolgerin eingearbeitet, Abschiedsfeiern gehabt und nun geht es schon wieder los in einer anderen Stadt? So ganz kann ich es noch nicht glauben, es ist schon erschreckend wie schnell sich ein Tag füllt, gerade wenn man nicht arbeitet.

Meine Bilanz nach dem Monat?

  • Eher halbherzig angefangen mein Mittagessen zu kochen und am Ende sogar ein wenig Spaß dabei gehabt

Besonders gefallen hat es mir selber Pasta zu machen. Teig zu kneten und auzurollen, das ist mir vertraut und liegt mir, mehr als kochen an sich, ich bin und bleibe eben die Bäckerin im Hause. Irgendwie stresst mich das Kochen, zu viele Töpfe, die man gleichzeitig bedienen muss und um Aufmerksamkeit schreien, dann lieber schön nacheinander Schritt für Schritt und mit genauen Mengenangaben genau eine Schüssel im Blick haben. Deshalb gab es gefühlt eine Woche lang jeden Tag selbstgemachte Pasta zu Mittag, liebevoll von mir in schweißtreibender Arbeit hauchdünn ausgerollt. Tagliatelle, Lasagneplatten, alles, was man ohne Nudelmaschine machen kann, hab ich mir gekocht. Am leckersten fand ich am Ende Tagliatelle mit getrockneten Tomaten, Spinat und Walnüssen.

Tagliatelle mit getrockneten Tomaten, Spinat und Walnüssen

  • Von Pasta schöne Fotos machen zu wollen, ist schwerer als gedacht

Vielleicht auch, weil ich immer zu hungrig war, um ewig lange Fotos zu machen, schließlich wollte ich die Nudeln noch warm essen. Da sind Kuchen und Cupcakes doch wirklich dankbarere Abnehmer, in 90% der Fälle kann man so einen Kuchen ein bis zwei Stunden hin und herschieben und nichts passiert. Gut, dass ich einen Backblog habe, ich wäre wahrscheinlich sonst ein sehr grantiger Mensch.

Ein Foto von der Herstellung der dreifach schokoladigen Muffins

  • Ich nahm mir vor jeden Tag Fotos zu machen, egal von was

Das war viel einfacher als gedacht. Pluspunkt, ich habe noch nie so viel Spaß beim Fotografieren gehabt wie in diesem Monat. Ich muss zugeben, Fotografie ist definitiv zu meiner neuen Leidenschaft geworden. Während backen mich entspannt und ein Ausgleich zum Stress ist, ist Fotografie viel eindeutiger ein künsterlisches Ventil. Backen ist dazu da, um anderen eine Freude zu machen, Fotografieren, anderen Schönheit zu zeigen, so sehe zumindest ich das. Unten sieht man ein Bild vom “Behind the Scenes” der Limettenschnittchen, die es hier auf dem Blog gibt.

  • In diesem einen Monat habe ich gebacken wie noch nie

Noch nie habe ich so viel und so dauerhaft gebacken wie im März 2019. Normalerweise backe ich nur freitags oder am Samstag, man will es ja nicht übertreiben, aber in diesem Monat hatte ich frei und wollte mich mit Dingen beschäftigen, die mir Spaß machen. Also habe ich ganz viel gebacken. Natürlich gab es eine große Kaffeetafel mit mehr als zehn Gästen. Dafür habe ich die unten abgebildete Erdbeer-Schokotorte erneut gebacken, sie hat großen Anklang gefunden und war binnen weniger Stunden komplett weg.

Erdbeer-Schokotorte

  • Natürlich hat das viele Backen auch bei mir seine Spuren hinterlassen, ich habe etwas zugelegt

Ein bisschen Angst habe ich ja, das hier in der Öffentlichkeit zu schreiben, aber es gibt kein Zurück. Mit meinen 1,77cm bin ich zwar eine ziemlich große Frau, die schon so einiges verträgt, aber bei so viel Backangebot muss auch ich kleinbeigeben, die Waage zeigt im Moment gefährlich viel an. Ich habe, wie so viele Frauen, auch schon so einige Diäten ausprobiert, natürlich bisher erfolglos. In diesem Monat habe ich deshalb auch das Buch “Ich nehm schon zu, wenn andere essen” von Nicole Staudinger (nein, ich werde nicht dafür bezahlt, dass ich das Buch hier nenne, das ist ganz allein auf meinem Mist gewachsen) gelesen und es hat mich inspiriert. Ich war noch nie ein Fan davon, bestimmtes Essen oder gar ganze Essenskategorien zu verdammen, das klappt einfach nicht. Wie Nicole kann und will ich einfach nicht mein Leben lang auf Kohlenhydrate oder Kuchen verzichten, dazu bin ich viel zu sehr ein Genussmensch. Aber ich habe bereits ziemlich gute Erfahrungen mit dem Interfallfasten gemacht. Ich möchte mit der etwas sanfteren Variante einsteigen, bei der man in einem Zeitfenster von zehn Stunden essen darf, was man möchte und den Rest der Zeit nichts außer Wasser zu sich nimmt. Das ist eine Art “Diät”, mit der ich gut leben kann. Keine Einschränkungen, kein Stress, keine bekloppten Ausreden, wenn man mit Freunden essen geht. Eigentlich soll man möglichst immer zur gleichen Zeit das Essensfenster beginnen, aber ich habe in der Vergangenheit durchaus das Fenster kurzerhand verschoben, wenn eine Party anstand oder aus welchen Gründen auch immer ich zu anderen Zeiten als normal essen wollte. Am Wochenende habe ich das sowieso nicht so streng gesehen und trotz allem habe ich zu der Zeit erfolgreich abgenommen und das Gewicht auch gehalten. Mal schauen wie es dieses Mal klappt. Jetzt ist es ja hier öffentlich und ihr seid meine Zeugen 😉

Jenny is baking KeksstempelOreos mit Keksstempel, das Rezept samt vielen Tipps zum Bestempeln von Keksen gibt es hier

Auf einen Kaffee, die vierte

coffee

Ich habe eine neue Kategorie bei mir ins Leben gerufen, bei der ich ein wenig persönlicher von mir erzähle. Ich lade dich sozusagen virtuell zu einem Kaffee mit mir ein. Wenn du die anderen Beiträge dazu lesen möchtest, gibt es hier den ersten, zweiten und dritten Bericht. Heute also Nr. 4. Denn es gibt tatsächlich was zu erzählen. Wir sind nämlich umgezogen. Vom schönen Hamburg nun also zurück nach München.

Ich stamme nicht aus München, aber auch Hamburg war nur temporär meine Heimat. Immer, wenn ich gefragt werde, wo ich herkomme, weiß ich nicht so recht wie ich anworten soll. Wenn ich zu faul bin, sage ich einfach aus der Nähe von Bielefeld, denn da habe ich die längste Zeit meines Lebens gewohnt. Aber wenn die Person hartnäckig ist, muss ich wohl meine Patchwork-Biografie auspacken. Geboren wurde ich in Uruguay, in Südamerika. Das ist auch der Grund, warum ich zum Beispiel meine Lieblingskekse aus Uruguay hier vorgestellt habe (Schoko und Karamell sage ich da nur) als auch die leckere Pfirsichtorte mit Baiser aus meiner Geburtsstadt.

Alfajores, die besten Kekse aus Uruguay

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Auf einen Kaffee, die dritte Runde

Ihr Lieben, ich war im Urlaub in San Francisco. Deshalb gibt es wieder virtuell einen Kaffee mit mir, weil ich euch ein wenig von meiner Reise erzählen möchte. Nicht unbedingt sehr strukturiert und wie bei Reisebloggern üblich mit zig Tipps, alles wohlgeordnet und am besten noch mit Googlemaps-Karten, nein, ich erzähle lieber bunte Geschichten wie sie gerade zu erzählen sind, weil das Leben genauso spontan und überraschend daherkommt wie diese Geschichten.

Reisen hat für mich etwas ungemein Kreatives. Es setzt Ideen frei, wenn ich von fremden Gerüchen umgeben bin, Sprachfetzen höre, die so ganz andere Melodien hervorbringen. Dann stolpert mein Gehirn urplötzlich über Sachen, die es sonst in der gewohnten Umgebung geflissentlich übersieht. Wie zum Beispiel Schilder. Mein Gehirn schrillte ganz laut als ich auf der Golden Gate Bridge meinen Fuß auf das unten gezeigte Schild setze. Huch, was ist denn da? Auf einmal gibt es keine geschlechtslosen Figuren, irgendwie abstrakt, nein, hier sieht man ein Mädchen mit Pferdeschwaz an der Hand einer männlichen Figur. Ich konnte mir da sofort was vorstellen, wie zum Beispiel ein kleines Mädchen namens Eva, dem von Opa Günther ein Eis versprochen wurde. Ich weiß, mein Gehirn hat eine sehr blühende Fantasie, aber es hat mich irgendwie berührt dieses Schild. Oder auch der Spruch “Listen to this wall” vom zweiten Bild. Ganz ehrlich? Sinn ergibt dieser Satz nicht wirklich für mich, soll ich mich wirklich an die Wand stellen und ihr lauschen? Ist das symbolisch gemeint, dass es dort einen Schuppen gibt, in den viele Musiker und Bands abgestiegen sind?  Seit wann muss man einer Wand lauschen, hält sie nicht etwas oder gibt es nicht auf ihr etwas zu sehen? Wieso gerade einer Wand lauschen, dieser Wand?

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Auf einen Kaffee mit Jenny die Zweite

Ich bin immer noch völlig überrascht, dass meine neue Kategorie “Auf einen Kaffee mit Jenny” bei euch so gut ankommt. Ihr wollt anscheinend wirklich mehr über mich wissen und nicht nur Rezepte sehen. Deshalb gibt es also den zweiten Beitrag, den ersten kannst du hier nachlesen. Ich habe mir gedacht, wieso nicht erst wieder mit einer Frage anfangen, die ich immer wieder höre. Die lautet:

Was ist dein Lieblingsrezept?

Und die kurze Antwort darauf lautet: es kommt ganz darauf an. Es kommt darauf an in welcher Jahreszeit wir uns befinden, welche Tageszeit gerade ist und ob ich gerade friere, mir schrecklich heiß ist, ich viel gedacht, gut oder schlecht geschlafen habe. Du merkst schon, es sind einfach viele Faktoren, die das bestimmen. Womit man mich sehr oft begeistern kann, sind Burger. Selbstgemachte Hamburger in allen Variationen. Mit Hamburgerbrötchen, die von meinem Mann gemacht wurden. Er ist nämlich unser Brotweltmeister. Sein Brioche wird einfach um Längen besser. Er hat es drauf. Deshalb gibt es auch wenige Brotrezepte auf meinem Blog, weil ich das Brotbacken lieber meinem Mann überlasse. Einmal habe ich dokumentiert wie er italienisches Brot mit Weizengrieß und Olivenöl gebacken hat, das kannst du hier nachlesen, inklusive Rezept. Falls ihr gerne das Briocherezept hier sehen wollt für die Burger-Buns, gebt mir gerne Bescheid, dann kann ich bestimmt meinen Mann überreden, dass ich wieder dokumentieren darf.

Und dann wird es schwierig, wenn es um das Backen geht. Da kann mich ein schlichter Chocolate-Chip-Cookie glücklich machen oder eine krasse Schokomousse-Kirschorte, die ich mir ausgedacht habe und die sogar den Hauptpreis bei einem Backwettbewerb gewann.

Schoko-Mousse-KirschtorteSchoko-Mousse-Kirschtorte, die einen Backpreis gewann

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Auf einen Kaffee mit Jenny

Pumpkin Spice Latte

Ich habe beschlossen eine neue Kategorie auf meinem Blog zu eröffnen, bei der ich mit dir virtuell einen Kaffee trinke. Keine Sorge, es wird weiterhin regelmäßig Rezepte hier geben. Wie immer ein bunter Blumenstrauß aus einfachen Rezepten, wie zum Beispiel diese schnellen super schokoladigen Cupcakes, die man fix zusammengerührt hat, bis hin zu komplizierten Torten, wie zum Beispiel diesem Apfel-Karamell-Käsekuchen, den es bei uns sogar zu Weihnachten gab.

Der Grund, warum ich diese neue Kategorie eröffne, ist relativ simpel. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich mich immer freue, wenn andere Blogger aus ihrem Leben berichten, wenn es mal persönlicher wird. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich immer viele Reaktionen erhalte, wenn ich von mir berichte. Hier kannst du zum Beispiel 35 Fakten über mich nachlesen. Immer wieder höre ich, dass diese Fakten super interessant sind und ich doch bitte noch mehr berichten soll. Deshalb also diese neue Kategorie “Auf einen Kaffee mit Jenny”. Wie sie genau aussehen wird, weiß ich noch nicht, auch noch nicht so genau wie regelmäßig ich sie hier veröffentlichen werde. Im Moment habe ich einfach Lust ein wenig zu berichten was mich bewegt und was ich Tolles im Internet entdeckt habe. Sicherlich wird es dabei auch um backen, Rezepte und ähnliches gehen, aber eben nicht ausschließlich.

Als erstes wollte ich die Frage beantworten, die ich fast täglich höre und die ich schon viele, viele Male beantwortet habe:

Wer isst denn die ganzen Sachen, die du bäckst?

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