Heute gibt es ganz viele Tipps und Tricks, wie du eine Torte wunderschön zu Weihnachten winterlich dekorieren kannst ohne dabei Fondant benutzen zu müssen. Wer mich kennt, weiß, dass ich Fondant nicht mag. Ich finde es irgendwie krass, dass man Stunden damit zubringt eine Torte mit Fondant zu dekorieren, aber hinterher keiner davon was hat und mindestens 99% der Leute das Fondant zur Seite schieben, wenn sie ihr Stück Kuchen essen. Deshalb plädiere ich eher dafür mit Buttercreme, süßen Lebkuchenhäuschen, Keksen oder anderen essbaren Sachen, um eine Torte zu dekorieren. Für die Advents- und Weihnachtszeit habe ich euch hier ganz viele Tipps mitgebracht, sodass auch deine umwerfend toll aussieht und mindestens genauso gut schmeckt. Das Gute ist, dass dir freie Wahl gelassen wird welche Torte du servieren möchtest, solange es eine mit mehreren Tortenböden ist und einer Creme dazwischen, besteht auf jeden Fall die Möglichkeit sie winterlich a la Winter Wonderland oder weihnachtlich zu dekorieren. Hier also meine Tipps:
Heute habe ich total süße Nussknacker aus Mürbeteig im Angebot! Verziert werden sie mit einer Eiweißglasur. Sie machen zwar etwas Arbeit, aber ich finde es eine absolut tolle Entspannung, zumal man diverse Schritte an verschiedenen Tagen machen kann. Das Tolle ist, dass sie sich lange halten und liebevoll eingepackt auch in einer Plätzchendose etwas hermachen. Hast du Lust? Übrigens gehen natürlich auch andere weihnachtliche Formen, die du dann später mit der Eiweißglasur bemalen kannst. Zum Beispiel die berühmt hässlichen Pullis (ugly sweater), oder, oder, oder…

Heute habe ich das große Vorrecht euch ein wenig mit hineinzunehmen in die Welt der kolumbianischen Weihnachtsbräuche. Natürlich gibt es, wie es sich gehört, auch Rezepte. Kolumbianische Weihnacht ist, im Gegensatz zur deutschen Weihnacht, deutlich fröhlicher, lauter und unbekümmerter. Während hier die Familien im kleinen Kreise an den kurzen Wintertagen gemütlich zusammensitzen und entweder besinnlich oder beschwipst beieinander sind, fahren Kolumbianer in großen Scharen zu Verwandten. Weihnachtsfeiern starten oft mit 30 Personen und können locker deutlich größer sein. Eventuell sieht man einen Geburtstagskuchen (schließlich ist es ja Jesus Geburtstag) und sieht sie fröhlich Salsa tanzen. Natürlich ist auch das Essen extrem wichtig. Irgendwo findet man auf jeden Fall kleinere Grüppchen, die beschäftigt sind etwas für das Weihnachtsessen zuzubereiten, denn viele Gerichte brauchen viel Zeit und werden liebevoll stundenlang zubereitet. Übrigens wird zwischen Weihnachten und Silvester kein großer Unterschied gemacht, Weihnachten fährt man zu einem Teil der Familie und Silvester die andere Seite. Feuerwerke sind schon seit vielen Jahren nicht erlaubt. Aber nun zurück zu dem wichtigsten Fest: Weihnachten! Fangen wir erst einmal an:
Heute gibt es ein leckeres Haselnuss-Plätzchen-Rezept sowie ein Gewinnspiel, bei dem du neben von mir gebackenen Plätzchen auch die abgebildeten Tassen gewinnen kannst. Dafür müsst ihr allerdings bitte auf Instagram. Hier gibt es das Plätzchen-Rezept und ein paar Fotos. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich schon zig Haselnussplätzchen ausprobiert habe und nie so richtig glücklich war. Irgendwie war der Teig oft zickig, ließ sich schlecht ausrollen oder aber die Förmchen verliefen sich. Und dabei habe ich eine so absolut süße Eichhörnchen-Plätzchenform! Und jetzt endlich hat es gepasst und die Eichhörnchen wurden richtig gut und blieben in Form. Endlich und deshalb gibt es auch erst jetzt das Rezept, denn ich mag ja nichts hier einstellen, was bei mir nicht funktioniert hat oder nicht schmeckt.
Du möchtest einen Kolumbianer in der Advents- und Weihnachtszeit glücklich machen? Nichts leichter als das, ein absolut einfaches Rezept, für das du nicht mal den Ofen anschmeißen musst, ist natilla. Natilla ist ein ganz einfacher Milchpudding, der mit Speisestärke zubereitet wird und deshalb schnell gemacht ist. Natilla, das wird dir immer wieder und wieder von Kolumbianern bestätigt werden, ist neben buñuelos, DAS Weihnachtsessen schlechthin. Ja, du hast richtig gelesen. Buñuelos, das sind frittierte Käsebällchen und der Pudding natilla verkörpern Weihnachten, denn man isst diese Snacks nicht nur am 24. sondern die gesamte Weihnachtszeit über.
Ich bin ja eher eine unkonventionelle Plätzchenmacherin, klar gibt es bei mir auf dem Blog auch Vanillekipferl, Zimsterne, Lebkuchen und Linzer, aber wenn du mich fragst, habe ich einfach andere Lieblinge, die ich in der Weihnachtszeit backe. Das liegt sicherlich daran, dass ich gerne Cookies aus USA mag, die von Natur aus eher weich sind und seltener aus Mürbeteig hergestellt werden. Aber wenn du Tipps brauchst, wie dir Mürbeteig gelingt, schau doch mal hier vorbei. Natürlich gibt es auch einen separaten Blogbeitrag zum Thema wie man Eigelb und Eiweiß einfrieren kann. Ich stelle hier jedoch bewusst nicht die deutschen Klassiker vor, sondern eben andere und ungewöhnliche Plätzchen. Ja, da sind auch deutsche dabei. Vielleicht inspiriert es dich, dem Plätzchenteller noch eine ganz neue Sorte hinzuzufügen. Ich zumindest habe schon oft die Rückmeldung bekommen, dass genau diese speziellen Plätzchen zum Liebling erkoren wurden.
Wer ganz unaufgeregte Kekse für den Kaffee oder Tee sucht, die man das ganze Jahr über essen kann und sehr wandelbar sind, ist mit Friesenkeksen gut bedient. Friesenkekse bestehen aus gerührtem Mürbeteig, werden jedoch mit einem Anteil Speisestärke zubereitet, sodass sie besonders mürbe sind und geschmacklich sehr leicht abgewandelt werden können. Sie erinnern mich stark an Alfajores, das sind Kekse aus Argentinien oder Uruguay, die ebenfalls einen Anteil Speisestärke enthalten. Ein naher Verwandter sind außerdem Heidesandkekse, die aus der Lüneburger Heide stammen und ebenfalls als Rolle in Kekse geschnitten wird.
OK, dieser Beitrag weckt bei mir Kindheitserinnerungen. Ich bin ja in Uruguay geboren und habe entsprechend als Kind Weihnachten dort erlebt. Zu Weihnachten gab es immer Erdnussbutter-Trüffel aus Brasilien. Die brasilianische Marke Garoto hat welche im Angebot, sie nennen sich poetisch „Serenata de Amor“ und wurden ganz altmodisch in gelbes Bonbon-Papier gewickelt mit rotem Aufdruck. Ich weiß, dass ich als Kind immer darauf spekuliert habe, dass meine Schwester, die auf herzhafte Speisen steht, deutlich mehr dieser Trüffel übrig haben würde als ich und gnädigerweise welche an mich abgeben würde. Manchmal ging dieser Plan auf, manchmal jedoch nicht und da war ich dann spätestens am zweiten Weihnachtstag ohne Garoto-Bonbons anzutreffen. Ich habe als Kind bei Süßigkeiten nicht wirklich rationieren können. Das fällt mir bis heute ziemlich schwer.
Heute gibt es Chicken-Pot-Pie, ein Gericht, das perfekt ist, um die Weihnachtsgans oder sonstiges Geflügel oder Fleisch vom Weihnachtsessen zu verbrauchen. Natürlich muss man nicht unbedingt Reste verwerten, sondern kann auch den Hähnchenanteil komplett frisch zubereiten. Auch beim Gemüse kann man variieren, traditionell wird dieser herzhafte Pie mit Möhren, Pilzen und Erbsen gemacht, aber wenn man anderes Gemüse übrig hat, kann man selbstverständlich einen Austausch vornehmen. Egal wie man den Pie am Ende macht, das Ergebnis ist eine super buttrige Teighülle, die eine cremig leckere Hähnchen- und Gemüsefüllung enthält. So richtiges Soulfood und perfekt an kalten Wintertagen.
Hier kommt ein schnelles Espresso-Parfait mit säuerlicher Cranberry-Soße, falls ihr zu Weihnachten nicht am Tag selbst in der Küche stehen, sondern etwas im Voraus machen wollt. Da es gefroren wird, ist es dir überlassen wann genau du es vorbereitest. Auch die Cranberry-Soße kann man bis zu zwei Tage im Voraus zubereiten. Sodass du dann ganz gemütlich zu Weihnachten ein festliches Dessert servieren kannst. Das Parfait kann man auch pur ohne Espresso machen und harmoniert köstlich mit der leicht säuerlichen Cranberry-Soße. Ich würde sagen, Weihnachten kann kommen!

















