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flan

Quesillo – gestockte Eierspeise aus Venezuela

Heute gibt es die venezolanische Variante der gestockten Eierspeise namens „quesillo“. Quesillo ist quasi die venezolanische Antwort auf Flan. Ursprünglich aus Spanien, erfreut sich Flan in ganz Lateinamerika großer Beliebtheit, ich habe diverse Varianten im Angebot. Den klassischen Flan, Ananas-Flan, Kokos-Flan, der Chocoflan und die Verwandte von Flan, leche asada, bei der man das Wasserbad weglässt. Es gibt unterschiedliche Rezepturen, was jedoch eigentlich alle gemeinsam haben, ist eine Karamellschicht und die Verwendung von Milch/Sahne und Eiern und die Zubereitung im Wasserbad. Aber das war es auch schon, einige verwenden nur Milch, andere nur Sahne, einige Eigelb, andere ganze Eier. Was quesillo speziell macht, ist die Verwendung von gesüßter Kondensmilch und als Geschmackverstärker Rum. Auch scheint es hier eher üblich einen größeren Quesillo für alle zusammen vorzubereiten als einzelne Dessert-Tellerchen. Das Tolle an diesem Dessert: ca. 10-15min Zubereitung, den Rest übernehmen Ofen und Kühlschrank. Quesillo kommt übrigens vom spanischen Wort „queso“, also Käse. Denn wenn man will, sieht so ein Stückchen durchaus wie ein Käse mit Löchern aus!

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Wie löst man harten Karamell im Topf?

Heute geb ich dir ganz viele Tipps an die Hand, damit du harten Karamell in Töpfen und Pfannen ganz schnell wieder loswirst. Du kannst dir dazu auch dieses Reel anschauen. Die kurze Antwort lautet: du brauchst Wasser und etwas Zeit. Hier erkläre ich wie man die harten Krusten loswird ohne ewig lange zu schrubben und zu scheuern. Außerdem gibt es mein Lieblingsrezept für Karamell sowie ganz viel Rezeptinspiration mit der Komponente Karamell.

In diesem Beitrag erkläre ich, wie man innerhalb von 5 Minuten von dem linken Bild zum rechten Bild gelangt

Ein Karamellrezept gibt es natürlich auch

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Wareniki – ukrainische Teigtaschen mit körniger Frischkäsefüllung nach dem Rezept meiner Oma

Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus meiner Kindheit: Wareniki. Das sind gefüllte Teigtaschen aus der Ukraine. Man kann sie sowohl süß als auch herzhaft füllen. In meiner Familie gab es so eine Art Twitter, wir füllten sie mit körnigem Frischkäse (oder Tworog) und aßen sie mit einer Schmandsoße  names „Schmargus“, die mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt wurde, wodurch sie durchaus als herzhaft durchgingen. Wer mochte, konnte sich aber auch Zucker über die Wareniki streuen, einen Klecks Schmand gab es natürlich auch in diesem Fall. Wie man auf den Fotos sieht, hat meine Oma überraschenderweise tatsächlich ein Rezept hinterlassen. Viele Gerichte, die es bei uns oft gab, konnte sie auswendig und schrieb sie dementsprechend nicht auf. Umso dankbarer bin ich, dass es hier zumindest Angaben für Mengen gab. Zwar nur für den Teig und natürlich ohne jegliche weitere Zubereitungsschritte, aber immerhin. Natürlich habe ich die Menge erst einmal halbiert, weil wir nur zu zweit sind, aber das kenne ich bei den Rezepten meiner Oma schon, dass die Rezepte immer große Mengenangaben enthalten.

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Apfel-Tarantella oder warum die Argentinier einen tanzenden Kuchen haben

Beitrag enthält Werbung für Braeburn Äpfel, Südtiroler Apfel g.g.A.

Hurra, heute gibt es ein Rezept aus Argentinien, einem Apfelkuchen, der mit der berühmten Eierspeise namens „flan“ zu einem köstlichen Brotpudding-Hybrid wird. Gebacken habe ich diese Köstlichkeit namens „tarantella de manzana“ mit Äpfeln  aus Südtirol, um genauer zu sein, der Sorte Braeburn Südtiroler Apfel g.g.A. Ein Päckchen mit Braeburn-Äpfel habe ich zugeschickt bekommen, überraschenderweise sahen diese Äpfel wie frisch geerntet aus, obwohl wir im April sind. Da wusste ich gleich, was ich damit machen will. Aber jetzt nochmal zurück zum argentinischen Rezept tarantella de manzanas. Der Legende nach wird dieser Kuchen nach einer italienischen Tanzart („tarantella“) benannt, weil a) italienische Einwanderer in Buenos Aires diesen Kuchen wohl erfunden haben sollen und b) der Kuchen, wenn er nach der langen Backzeit mit anschließender Kühlzeit im Kühlschrank endlich fertig ist, ein bisschen wackelt, und zwar wohl so ähnlich wie man diesen Tanz tanzt. Wer mag, kann zum Beispiel hier auf Spanisch lesen, was es für Theorien gibt. Fakt ist, dieser Kuchen ist insbesondere in Buenos Aires so beliebt, dass man ihn quasi auf jeder Speisekarte findet und insbesondere in Restaurants gerne als Dessert serviert wird.

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Back-Bucket-Liste

Echte Franzbrötchen mit Plunderteig

Neues Jahr, neue Vorsätze. Hast du irgendwelche Vorsätze? Ich nicht wirklich. Aber ich habe gedacht, ich stelle mal diverse Backprojekte vor, die evtl. auf deiner „Bucket-List“, also eine Liste mit Dingen, die man gerne in diesem Jahr in Angriff nehmen will, stehen. Ich habe so eine Liste nie offiziell geführt, aber habe unbewusst durchaus einiges bereits abgearbeitet. Da wir ganz frisch im Jahr 2024 sind, gibt es insgesamt 24 Ideen, du wirst sehen, einige habe ich davon schon gemacht, aber noch nicht alles. Falls du noch Vorschläge für mich hast, dann immer her damit. Und falls du tolle Rezepte für die Punkte hast, die ich noch nicht abgearbeitet habe, schick sie mir gerne per E-Mail oder Social Media.

Mit Hefe/Sauerteig

1. Sauerteigbrot

2. Hefeteigzopf, Osterbrot

Fluffig weicher Hefezopf oder Osterzopf

3. Croissants

4. Amerikanische Cinnamon Rolls (yes, jetzt habe ich es endlich geschafft!)

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Festliche einstöckige Hochzeitstorte mit Weltkarte

Heute gibt es eine festliche einstöckige (Hochzeits-)Torte mit einer Weltkarte aus Buttercreme, ein Meisterwerk! In diesem Reel kannst du einen Eindruck bekommen. Man kann sagen, dass dies eine Art impressionistisches Gemälde ist und ich die Torte als meine Leinwand gesehen habe. Wie ein Künstler habe ich die Torte betupft, statt Ölfarben war Buttercreme mein Werkzeug. Ja, ich habe sie frei Hand mit Buttercreme gestaltet. Im ersten Schritt habe ich an der Seite der Torte mit einem Zahnstocher die Umrisse der Weltkarte eingeritzt und im zweiten Schritt diese mit weißer Buttercreme befüllt. Im dritten Schritt habe ich dann die gefärbte Buttercreme „aufgespachtelt“, also quasi wie ein Gemälde aufgetragen. Im unteren Bild kann man ganz gut sehen, was ich damit meine. Erst hatte ich überlegt einen sogenannten „Stencil“ also eine Schablone, herzunehmen, habe das dann aber wieder verworfen, weil ich Angst hatte, dass die Torte im Verhältnis zu klein oder groß ausfallen könnte. Im Endeffekt muss man dann die Größe der Torte an die Größe der Schablone anpassen und nicht umgekehrt. Vom Durchmesser her war sie 26cm und ca. 14cm hoch. Sie war für 25 Gäste gedacht. In diesem Beitrag werde ich erklären wie ich diese Weltkartentorte kreiert habe. Dabei werde ich stärker darauf eingehen wie ich die Karte mit der Buttercreme gestaltet habe als unbedingt das verwendete Rezept im Detail zu beschreiben. Continue Reading…

12 Rezepte mit dulce de leche

Ich habe schon oft hier gesagt, dass dulce de leche die Nutella Südamerikas ist. Die Karamellcereme, die aus Zucker und Milch hergestellt wird, ist von der südamerikanischen Konditorei nicht wegzudenken. Oft dient sie als Füllung oder aber man verwendet sie als dünne Außenschicht, zu einem Flan isst man in Uruguay gerne noch einen Klacks dulce de leche. Natürlich dient dulce de leche auch als Brotaufstrich oder man löffelt sie einfach pur. Dass diese Karamellcreme so populär ist, wundert nicht. Heute habe ich zwölf Rezepte aus Lateinamerika mitgebracht, die dulce de leche als Komponente verwenden, außerdem gibt es noch ein weiteres Rezept aus Russland. Welches der Rezepte ist dein Favorit? Hier zunächst das Grundrezept für dulce de leche:

Selbstgemachte dulce de leche

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Coffee-Date 14: Warum es so viele lateinamerikanische Rezepte auf meinem Blog gibt

Heute lade ich dich auf einen eher ungewöhnlichen Kaffee ein, heute geht es mir darum zu erklären, warum es so viele lateinamerikanische Rezepte auf meinem Blog gibt. Also, hol dir einen Kaffee oder Tee und lass mich berichten. Auf dem Titel abgebildet ist übrigens ein typisches Frühstück in Kolumbien: tamales, also in Bananenblättern gedämpfte Speisen mit einer heißen Schokolade. Ja, das ist kein Scherz, das isst man wirklich so zum Frühstück. So ungewöhnlich ist das heutige Coffee-Date wie der „Kaffee“, also hol dir was Besonderes zu trinken (und essen) und lass mich berichten. Um die Ursprungsfrage zu beantworten: Die offensichtlichste Antwort lautet, weil ich in Uruguay geboren bin und weil mein Mann Kolumbianer ist. Natürlich wollen wir gerne Sachen essen, die uns aus der Kindheit vertraut und bekannt sind. Das heißt, es spielt natürlich Nostalgie mit rein. Aber abgesehen von dem egoistischem Wunsch Vertrautes essen zu wollen, ist der Hauptgrund die

Uruguays Version einer Pfirsichtorte (postre chajá)Ein nostalgisches Rezept: Pfirsichtorte aus meiner Geburtsstadt Paysandù

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Coffee-Date Nr. 12, unsere Lille-Reise

Merveilleux

Wir waren im Urlaub in Nordfrankreich, im schönen Lille und das nehme ich als Anlass euch auf einen Kaffee einzuladen. Als Vorwarnung, es gibt viele Bilder und einige Empfehlungen, was man kulinarisch ausprobieren sollte, aber nichts davon ist gesponsort. Ach ja, ich merke, ich bin mit einem Foodie verheiratet und bin selbst einer geworden 😉 Übrigens waren wir als Hundebesitzer überrascht, alle Restaurants, die wir ausprobiert haben, ließen Hunde zu, Hazel bekam fast immer frisches Wasser und wurde oft mit Begeisterung vom Personal gestreichelt. Da muss man sich nicht große Sorgen machen, Lille ist eine sehr hundefreundliche Stadt.

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Verlosung zum Weltbienentag und Honig-Lavendel-Gugelhupf

Honig-Lavendel-Gugelhupf

Der 20. Mai ist der weltweite Bienentag, das heißt also, ich habe heute einen Honig-Lavendel-Gugelhupf mitgebracht und verlose 1x Münchner Honig, der von den abgebildeten Bienen produziert wurde, 1x ein Set Bienenwachstücher von Little bee fresh und 2x Saatgut, um eine Mini-Blumenwiese auf dem Balkon für die Bienen zu produzieren. Was du tun musst, um in den Lostopf zu hüpfen, erkläre ich ganz unten.

Wusstest du, dass Arbeitsbienen gerade mal sechs Wochen leben? Und dass sie in dieser Zeit ca. einen Teelöffel Honig produzieren? Das erklärt vielleicht, warum Honig teuer ist. Wenn eine Biene alleine ein Glas Honig produzieren wollen würde, dann musste sie dreieinhalb Mal um die ganze Erde fliegen. Wahnsinn, was an Arbeit in so einem Glas Honig steckt!

Ich finde es toll, dass es in München an die 1.000 Imker gibt, Ines Zirnbauer betreibt Münchner Honig als Hobby, sie war so nett und hat mir die Erlaubnis gegeben sie beim Imkern zu fotografieren. Dabei hat sie mir viel über Honigbienen erzählt. Es ist schon erstaunlich, was die Biene als kann und wie wichtig sie für die Bestäbung von Pflanzen ist. Mir war bis dato nicht bewusst, wie viel Arbeit und Liebe in so einem Glas Honig steckt. Dass für die im Rezept angegebene Menge 85 Bienen ihr gesamtes Arbeitsleben arbeiten mussten, da wird einem schon anders, wenn man sich das überlegt.

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